Dietrich Schwanitz, bis 1997 Universitätsprofessor in Hamburg, Verfasser des Bestsellers "Der Campus", erzählt hier von Daniel Dentzel, der als Persönlicher Referent des Hamburger Wissenschaftssenators bei dem Versuch, die Universität zu reformieren, schlafende Hunde weckt. Entstanden ist ein komischer, aber auch romantischer Roman über private und gesellschaftliche Utopien, über Liebe und Spionage, Stasi-Aktivitäten, Leidenschaft und Verrat, ein Portrait der deutschen Gesellschaft in den Jahren nach der Wiedervereinigung.
Dietrich Schwanitz wurde am 23.4.1940 in Werne an der Lippe (Ruhrgebiet) geboren, verbrachte seine Kindheit bis zum elften Lebensjahr bei mennonitischen Bergbauern in der Schweiz ohne Schulbesuch und wurde nach seiner Rückkehr von einem tollkühnen Gymnasialdirektor ohne Vorkenntnisse in die höhere Schule aufgenommen. Er studierte nach dem Abitur Anglistik, Geschichte und Philosophie in Münster, London, Philadelphia und Freiburg, wo er in Anglistik promoviert wurde und sich nach Forschungsaufenthalten in den USA auch habilitierte. Von 1978 bis 1997 lehrte er als Professor für englische Literatur und Kultur an der Universität Hamburg. Seit 1997 ist Dietrich Schwanitz freier Autor.
2004 verstarb er im Alter von 64 Jahren.
Dies war das zweite Buch von Schwanitz, das ich gelesen habe. Leider enthielt es - zumindest für mich - einige Längen. Ich war froh, als ich das Buch beendet hatte.