Die Schlinge aus Stacheldraht - Harold Adams

  • 6. Band der Carl Wilcox-Reihe


    Originaltitel: The Barbed Wire Noose


    Klappentext:
    "Der Wind pfiff eisig um den ächzenden Schuppen. Ich starrte auf den Toten, der sachte schaukelnd von der Stacheldrahtschlinge herabhing. 'Tja Foote', sagte ich laut, 'Sie habens sich's nie leicht gemacht, was?' Er antwortete nicht. Ich schaute mich nach irgend etwas um, auf das ich hätte steigen können, um ihn herunterzuholen, aber es war nichts da, keine Kiste, kein Hocker, kein Stuhl. Da ging mir auf, dass Foote nicht ohne fremde Hilfe in die Schlinge geraten war."


    Als die Angehörigen von Arthur Foote, dem Toten in der Stacheldrahtschlinge, sich im einzigen Hotel der kleinen Stadt Corden treffen, hat Carl Wilcox schon bald einen zweiten Mord aufzuklären: Vor dem Haus liegt eine Leiche im Schneesturm. Und alle Trauergäste haben ein Alibi.


    Über den Autor:
    Harold Adams wurde 1923 in Clark, South Dakota, geboren. Für seine Serie, in der Carl Wilcox, der Detektiv wider Willen, die Fälle löst, hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten.


    Meine Meinung:
    Es ist Winter in Corden und die klirrende Kälte beschert Carl Wilcox, der den Polizisten Paxton vertreten soll, gleich zwei Leichen in kürzester Zeit. Die kleine Gesellschaft, die sich bald im Hotel Wilcox einfindet, ist alles andere als zufällig in Corden und sie alle verbindet ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das jetzt seinen Tribut gefordert hat. Ein solider Wilcox-Krimi, der in typischer Adams-Manier hauptsächlich von den bekannten Charakteren und der lebendig erzählten Atmosphäre lebt, und ein neuer - bedrückender - Kriminalfall.