Hihi. Ich bin gespannt auf eure Rezis.

'Der begrabene Riese' - Seiten 261 - 344
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Ich denke nicht, dass ich eine schreibe.
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Ich denke nicht, dass ich eine schreibe.
Ich habe eine geschrieben und weiß nicht genau, unter welcher Rubrik ich sie einstellen soll.
JaneDoe meint unter historischen Romanen, da gibt es aber nicht die passende Zeit.
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Ich denke nicht, dass ich eine schreibe.
Ich dachte, das muss man nach einer LR immer brav tun!?
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Ich dachte, das muss man nach einer LR immer brav tun!?
Muss man nicht, nur bei Leserunden, bei denen du ein Buch gewinnst.
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Ich dachte, das muss man nach einer LR immer brav tun!?
Nur nach offiziellen Leserunden, in denen man ein Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommt.
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Ach so.
Das ist bisher an mir vorbeigegangen.
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Ich habe eine geschrieben und weiß nicht genau, unter welcher Rubrik ich sie einstellen soll.
JaneDoe meint unter historischen Romanen, da gibt es aber nicht die passende Zeit.
Ich würde sie unter "Vorzeit" einordnen.
Zum Mittelalter passt sie noch nicht.
Edit:
Die Zeit zählt zum Früh-Mittelalter. Ich habe dazu das hier gefunden: klick
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Ich würde sie unter "Vorzeit" einordnen.
Die Einteilung geht da aber bis 4000 v. Chr.
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Die Einteilung geht da aber bis 4000 v. Chr.
Ich habe das oben nochmal editiert. Mittelalter ist richtig.
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Ich habe das oben nochmal editiert. Mittelalter ist richtig.
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JaneDoe Vielleicht sollte für sowas mal eine Rubrik "Cross-Genre" eingerichtet werden?
Nee, nee, da landet dann hinterher alles drin
Frühes Mittelalter - bis 500 n.Chr. - ist doch richtig.
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Nee, nee, da landet dann hinterher alles drin
Frühes Mittelalter - bis 500 n.Chr. - ist doch richtig.
Es ging mir auch nicht um die zeitliche Einordnung, sondern um den Mix aus historischem Roman und Fantasy.
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Mir geht es zu 100 % genauso.
Ich habe auch keine Lust mehr eklige Symbolik zu entschlüsseln. Ich werde das Buch nur wegen der Leserunde zu Ende lesen. Ansonsten hätte ich es spätestens nach der Szene mir den Kobolden abgebrochen. Schon das mit den Mönchen war mir eigentlich zu viel. Ich lese solche Bücher normalerweise nicht.
Oh, das erleichtert mich so!!!
Ich habe schon an mir gezweifelt.
Ich lese generell keine Mittelalterbücher oder früher. Ich kann einfach nichts lesen von Scheiterhaufen, Kerkern, brutalen Klöstern...Sobald es über den Fantasy-Bereich hinausgeht und wirklich realistisch wird, so wie hier im Buch, ist bei mir Schluss.
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Regenfisch schrieb:
Jetzt finde ich das Buch spannend.
Ich bin ja sehr froh, dass noch jemand das Buch gut findet!
Ja, es ist stellenweise grenzwertig, aber nachdem hier (anders als in den "typischen" Mittelalterbüchern) das alles so sagenhaft, mystisch geschrieben ist und auch nicht das Leid der Betroffenen bis ins letzte Detail auserzählt wird, finde ich es ganz gut lesbar. Ich lese es auch anders als einen "normalen" Roman, mehr als Sage oder Legende und die sind ja meistens nicht so ohne.
Persönlich mag ich die Vieldeutigkeit der Geschichte. Und auch wenn ich nicht alles wirklich verstehe (die Szene auf dem Fluss bleibt mir z. B. fremd - ja, sie soll erklären, dass Beatrice wohl nicht mehr lange zu leben hat - aber darüber hinaus?), insgesamt ergibt sich für mich doch ein stimmiges Bild.
Booklooker schrieb:Ich fand die Szene auf dem Fluss auch total gruselig. Jetzt bin ich mir auch sicher, dass der Fährmann der Tod ist und dass Beatrice eigentlich sterben sollte. Ich frag mich nur, welche Krankheit sie hat.
Altersschwäche? Zu lindern ist ihre Krankheit - wenn es denn wirklich eine Krankheit ist - ja wohl nicht (mehr), nachdem sowohl die Heilerin aus dem Dorf als auch Pater Jonus nichts versuchen.
Den Abschnitt fand ich in erster Linie überraschend. Zunächst war ich überrascht, dass sich durch das Sinnieren von Gawain so schnell auflöst, was hier eigentlich vergessen werden sollte. Wie gedacht - es waren furchtbare Kämpfe zwischen Britanniern und Sachsen, bei denen gerade die Britannier schwere Schuld auf sich geladen haben. Jetzt klärt sich auch, warum Gawain in dem Geheimgang so ausgetickt ist, als Beatrice das Wort "Kinderschlächter" erwähnte - er fühlte sich angesprochen und leidet unter einer Kollektivschuld, auch wenn er eigentlich gar nichts dazu kann.
Überrascht war ich dann aber auch von der Heftigkeit, mit der Wistan die Britannier hasst. Das geht ja soweit, dass er diesen Hass in den armen Edwin einpflanzt. Edwin stellt mich noch vor ein paar Fragezeichen. Er sehnt sich zwar nach seiner Mutter und meint, er folge ihr, wittert aber (wahrscheinlich) die Drachin. Ich kann es mir nur so zu erklären, dass durch den Biss da so einiges in seinen Körper verrutscht ist.
Dann - nach der wirklich seltsamen Flussszene - sind Axel und Beatrice plötzlich wieder auf dem Berg. Auch überraschend. Aber wahrscheinlich logisch - denn die müssen ja jetzt alle irgendwo zusammenkommen. Irgendjemand hat was von Showdown geschrieben - ja, jetzt gehts ans Ende.
Die gefallenen Riesen am See beschäftigen mich noch, die AXL als solche erkennt, Gawain aber als Bäume. Die Wahrnehmung verschwimmt immer mehr.
Das stimmt! Die Stellen sind mir zwar in guter Erinnerung, ich hab aber den Zusammenhang zwischen Bäumen und "Menschenfressern" nicht hergestellt. Aber so ist es einleuchtend. Wistan marschiert da ja auch rum und sieht auch keine Menschenfresser. Die Erkenntnis hatte aber Edwin, oder?
Bei den Witwen bin ich nicht sicher, ob sie nicht ein Sinnbild für alle Witwen sind. Die zurückgelassenen Frauen von erschlagenenen, im Kampf gefallenen Männern.
Das ist auch eine gute Idee, das würde den enormen Frauenüberschuss erklären!
... - und was dann so alles aus dem Nebel des Vergessens auftauchen mag.
Interessant, welches Versprechen Axl da seiner geliebten Beatrice abgenommen hat...
Beeindruckend fand ich auch die Stelle, bei der Axl und Beatrice zurück über den Streit reden. Das in einem Buch, in dem das Vergessen zentrales Thema ist und die beiden das Vergessen auch bekämpfen, Axl das Vergessen von bestimmten Teilen, also hier sein Fremdgehen (wenn man das zu damaliger Zeit so sagen kann) vorzieht und gut findet.
Gerade das fand ich auch sehr interessant. Das Vergessen ist ja für mich der große Sinn und Zusammenhang des Buches. Und in dem Abschnitt fand ich die beiden Seiten des Vergessens hervorragend herausgearbeitet: zum einen wird unangenehmes vergessen (und desse Wiederauftauchen bringt die erste Unstimmigkeit, die zwischen Axl und Beatrice seit langem auftaucht) zum anderen das extreme Vergessen der Kinder. Zwei Seiten einer Medaille.
Axl ist nach dieser Erfahrung meiner Meinung nach auch gar nicht mehr so wild darauf, dass sie sich erinnern. Er hätte ja die Ziege zurückgelassen, Beatrice will die Chance ergreifen, damit die Drachin zu töten und so das Vergessen zu beenden. Ich glaube, Axl merkt mittlerweile, dass Erinnern nicht nur positiv ist.
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Dieser Abschnitt gefiel mir ein bisschen besser. Auch wenn die anfängliche Begeisterung sich leider nicht mehr einstellen will. Das Buch ist gut geschrieben, es gibt schöne Einfälle, aber trotzdem fehlt mir etwas. Es packt mich einfach nicht.
Dass Beatrice schwer krank ist, wurde wirklich schon öfters angedeutet, aber Axl wollte es wohl nicht wahrhaben.
Ich lese generell keine Mittelalterbücher oder früher. Ich kann einfach nichts lesen von Scheiterhaufen, Kerkern, brutalen Klöstern...
Entschuldige, wenn ich dich belehre, Clare... Aber ich denke, du tust dem Mittelalter ein bisschen Unrecht. Natürlich gab es auch da wie zu allen Zeiten bis heute unsagbare Grausamkeiten, aber auch Ritterlichkeit, Höflichkeit und Respekt vor Frauen - zumindest war das die höfische Kultur.
Die wirklich schlimme Zeit der Scheiterhaufen, Folter, der Hexenverbrennung, der Inquisition und der Verbrechen der Kirche fand nicht im Mittelalter statt. Da musst du vor allem das 16. und 17. Jahrhundert beschuldigen.
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Ich fand die Szene auf dem Fluss auch total gruselig. Jetzt bin ich mir auch sicher, dass der Fährmann der Tod ist und dass Beatrice eigentlich sterben sollte. Ich frag mich nur, welche Krankheit sie hat.
Das fand ich auch total abschreckend, und die vielen Kobolde die immer mehr wurden.
Die Krankheit selbst ist wohl nicht so wichtig aber sie wird daran sterben.
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Überrascht war ich dann aber auch von der Heftigkeit, mit der Wistan die Britannier hasst. Das geht ja soweit, dass er diesen Hass in den armen Edwin einpflanzt. Edwin stellt mich noch vor ein paar Fragezeichen. Er sehnt sich zwar nach seiner Mutter und meint, er folge ihr, wittert aber (wahrscheinlich) die Drachin. Ich kann es mir nur so zu erklären, dass durch den Biss da so einiges in seinen Körper verrutscht ist.
Ich dachte immer, dass die Drachin die Mutter ist, die nach ihm ruft. Dass Wistan die Britannier hasst, liegt wohl an dem Gemetzel, dem Axl damals den Rücken gekehrt hat. Kann ich gut nachvollziehn.
Und er und Gawain waren ehemals Gefährten. Wie es scheint, ist Beatrix auch Gawains große Liebe. Weshalb sie wohl Axl genommen hat???