Titel: Mogador
Autor: Martin Mosebach
Verlag: Rowohlt
Erschienen: August 2016
Seitenzahl: 368
ISBN-10: 3498042904
ISBN-13: 978-3498042905
Preis: 22.95 EUR
Das sagt der Klappentext:
Nicht immer wird ein Sprung aus dem Fenster zum Sprung in eine andere Welt. Aber als der junge, auf der Karriereleiter seiner Bank schon ziemlich hoch hinaufgelangte Patrick Elff nach einem Gespräch im Polizeipräsidium aus dem Fenster springt, ist das der Beginn einer gefährlichen Reise. Er hat betrogen, die Entdeckung steht bevor. Nun sucht er Hilfe bei einem mächtigen marokkanischen Finanzmann, der ihm noch einen Gefallen schuldet, und flieht nach Mogador.
Doch
auch in der Stadt an der marokkanischen Atlantikküste erweist sich
das Untertauchen als schwierig. Um der Aufmerksamkeit der Polizei zu
entgehen, mietet er sich nicht in einem Hotel, sondern im Haus der
Patronin Khadija ein, einem Universum im kleinen, einer verborgenen
Welt mit eigenen, weit jenseits des Normalen liegenden Gesetzen:
Khadija ist Hure und Kupplerin, Geldverleiherin, Zauberin und
Prophetin. Patrick, der sich selbst als einen erlebt, der mehr oder
weniger unfreiwillig in seine Tat hineingeschliddert ist, stößt
hier auf eine Frau, die mit ihrem Willen einen Kult bis zur
Selbstvergötzung treibt. Zum zweiten Mal in kürzester Zeit
übertritt er die eben noch unverrückbar scheinenden Grenzen seines
Lebens, sieht die Geisterwelt, lernt Schrecken kennen, die irdische
Strafen übersteigen.
Der Autor:
Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, lebt dort als Schriftsteller nach dem Studium der Rechtswissenschaften. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Auszeichnungen: 1980 Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung, 1999 Heimito-von-Doderer-Preis und 2002 Heinrich-von-Kleist-Peis, 2006 Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2007 Georg-Büchner-Preis, 2013 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Meine Meinung:
Aus dem Sessel gehauen hat mich dieser Roman nicht. Ist eben einer dieser Romane, die sich schnell wieder aus dem Gedächtnis verflüchtigen. Sicher nicht schlecht – aber eben auch kein Highlight. Mosebach kann natürlich schreiben – was ja aber nicht bedeutet, dass damit jeweils auch der große Wurf verbunden ist.
Und so entstand zwischen diesem Buch und mir keine große Freundschaft – allenfalls eine lockere Bekanntschaft, die sich auf den Austausch von Höflichkeitsfloskeln beschränkt.
Ein Roman der mir nicht viel sagt, der mir nicht viel gegeben hat. Irgendwie wirkte vieles in diesem Buch eher ein wenig beliebig.
Ja, so ist das eben manchmal: Ob man diesen Roman nun gelesen hat – oder PENG.
Mehr als 5 Punkte waren hier leider nicht drinnen.
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ASIN/ISBN: 3498042904 |