Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee - Erich Kästner [6-12]

  • Meine Zusammenfassung


    Was am 35. Mai passiert, kann ja nur verrückt sein. Als Konrad wiedereinmal (wie jeden Donenrstag) seinen Onkel Ringelhuth, einen leicht verrückten Apotheker besucht, ist er etwas mürrisch.
    Da Konrad gut in Mathematik ist, aber in Deutsch seine Leistungen verbessern soll, muss er einen Aufsatz zum Thema "Südsee" schreiben.
    Allerdings hat er nun wirklich überhaupt keine Idee, was er da schreiben soll.


    Deswegen nimmt ihn sein Onkel auf eine abenteuerliche Reise mit, geführt von einem rollschuhfahrenden Pferd, das leider seine Stelle in einem Zirkus verloren hat. Durch den Dielenschrank geht es in eine Phantasiewelt mit verschiedenen Ländern, am Ende gelangen sie tatsächlich an die Südsee und Konrad hat wunderbare Ideen für seinen Aufsatz.


    Meine Rezension


    Wer Erich Kästner kennt, der weiß, dass seine Kinder- und Jugendbücher einfach einzigartig sind. Die verschiedenen Welten, die Konrad mit seinem Onkel und dem Pferd Kaballo durchqueren, sind so unterschiedlich und doch so ausgereift und lassen einen teilweise echt grübeln:
    Zum Beispiel gibt es eine Welt, in der alles automatisiert ist und Leute nur zum Vergnügen arbeiten bzw. zum Zweck, nicht dick zu werden.
    Oder Welten, in denen alles umgekehrt ist und die Kinder regieren.


    Der Schreibstil ist sehr für Kinder geeignet und auch wenn das Buch schon 1931 veröffentlicht wurde (erstmals), ist es auch heute noch schön zu lesen.