'Bühlerhöhe' - Seiten 394 - Ende

  • Da ich gestern unterwegs war, habe ich die letzten beiden Abschnitte in einem Aufwasch gelesen ;-)


    Ari war also tatsächlich nicht der, für den er sich ausgegeben hatte. Da habe ich ausnahmsweise mal richtig gelegen ;-) Allerdings war das Ende schon ganz schön dramatisch.


    Die Reisacher hat einen neuen Verehrer, ich hoffe, das sie klug wird.


    Rosa geht zu ihrem Sohn zurück, lässt aber Nathan ausrichten, dass er einen Sohn hat. Für mich ist dies so ein stimmiges Ende. Ein Happy End wäre in meinen Augen auch nicht stimmig gewesen.


    Mir hat das Buch gut gefallen, es war mal etwas ganz anders sprachlich, aber auch inhaltlich konnte die Autorin mich überzeugen.


    Rezi folgt demnächst :wave

  • So, das ist nun der letzte Nachtrag.... habe das Buch gestern Abend noch fertig gelesen :-)


    Die Vermutungen bei Ari stimmten also.... Rosa musste aber wirklich bis ans Äußerste gehen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Letzlich sicherlich ein schrecklicher Moment für sie, aber, im tiefsten Innern hat sie es längst gespürt. Auch wenn sie mitunter nur schlecht improvisieren konnte, hat sie die ihr gestellte Aufgabe wirklich gut gemeistert.


    Das Nathan in Mitleidenschaft gezogen wurde, tat mir nun echt leid.... Der arme, aber immerhin erfährt er später etwas, was sein Leben sicher verändern wird. Denke, dieser Schritt von Rosa war richtig.


    Madame Reisacher macht, wie immer eigentlich, aus der Not eine Tugend..... was sonst sollte sie bewogen haben, sich in Richtung Hundseck zu orientieren :rolleyes


    Das Ende war für mich stimmig, auch, wenn noch ein paar lose Fäden übrig geblieben sind. Ich hab es jetzt nicht als so schlimm empfunden, dass nicht jede Figur am Schluss nochmal erwähnt wurde.

  • Was für ein spannendes Ende!


    Auf Ari als sechsten Mann wäre ich nicht gekommen (auch wenn er mir etwas eigenartig vorgekommen ist).


    Ein Happy End hätte hier wirklich nicht gepasst, mir gefällt es aber sehr gut, daß Rosa am Ende noch in Nathans Krankenhaus ist (auch wenn sie sich nicht traut, ihm von Ben zu erzählen).


    Die Schlussszene auf dem Friedhof hat mir gut gefallen - ein stimmiges Ende.


    Und das die Reisacher auch ihr kleines persönliches Glück findet (wenn auch nicht so, wie gedacht :chen) ist auch schön.


    Alles in allem ein sehr schöner Roman, den ich gerne gelesen habe!


    Rezi folgt in den nächsten Tagen...



    :wave

  • Zitat

    Original von bibliocat


    Und das die Reisacher auch ihr kleines persönliches Glück findet (wenn auch nicht so, wie gedacht :chen) ist auch schön.


    :wave


    Na ob das so ein Glück ist.... ich finde eher sie nimmt was sie kriegen kann, Verzweiflung ist ein schlechter Ratgeber :-(

  • Zitat

    Original von Findus


    Na ob das so ein Glück ist.... ich finde eher sie nimmt was sie kriegen kann, Verzweiflung ist ein schlechter Ratgeber :-(



    Das habe ich auch gedacht, sie hat einen Mann, ein Hotel ist Chefin und keine Untergebene mehr. Das arme Personal, jetzt kann sie die Chefin heraus hängen......

  • Zitat

    Original von Arietta



    Das habe ich auch gedacht, sie hat einen Mann, ein Hotel ist Chefin und keine Untergebene mehr. Das arme Personal, jetzt kann sie die Chefin heraus hängen......


    Ich glaube schon, dass es für sie positiv ist, nicht mehr die Angestellte zu sein, sondern die Chefin (aber unter ihr arbeiten möchte ich nicht... :rolleyes

  • Zitat

    Original von bibliocat


    Ich glaube schon, dass es für sie positiv ist, nicht mehr die Angestellte zu sein, sondern die Chefin (aber unter ihr arbeiten möchte ich nicht... :rolleyes


    Eine reine Zweckgemeinschaft, nicht das, was sie sich von Victor erhofft hat, Liebe, Leidenschaft.... natürlich auch Sicherheit und eine entsprechende Umgebung.
    Aber ja, besser als immer nur Hausdame ist es allemal.

  • Inzwischen bin ich auch am Ende angekommen. Die Geschichte habe ich eigentlich als historischen Roman über ein Attentat begonnen. Bekommen habe ich einen spannenden Thriller mit politischem Hintergrund. Ich hätte noch weiterlesen können. Aber irgendwann war ja jeder identifiziert.


    Jetzt mache ich mich mal dran, eure Kommentare zu lesen. :wave

  • Wow, was für ein Finale! Ari war also doch der "6. Mann" (bzw. eher umgekehrt). Dank eurer Hilfe und Hinweise war das jetzt keine Überraschung, doch ob ich "alleine" da draufgekommen wäre, ist fraglich. Auf alle Fälle passt diese Auflösung!


    Zitat

    Original von Deichgräfin
    Ich finde es gut, das Rosa zu ihrem Sohn zurückfährt. Ein Happyend hätte mir nicht so gefallen. Man kann ja weiter spinnen, denn Rosa hat Nathan ja ausrichten lassen,das er Vater ist.


    :write Ich finde dieses Ende auch überaus passend. Vielleicht nehmen die beiden ja wieder Kontakt auf, vor allem wegen Ben, vielleicht sehen sie sich auch wieder, aber eine gemeinsame Zukunft sehe ich da überhaupt nicht. Auch wenn sie sich einmal sehr geliebt haben - die Lebensvorstellungen sind einfach zu verschieden. Ist halt manchmal leider so. Mir gefällt dieses Ende auf alle Fälle besser als ein rosarotes unrealistisches Happy End.


    Ja, sie hätte ihm seine Vaterschaft direkt sagen sollen, aber genau solche Details machen die Figuren menschlich. Sie hätte es vielleicht auch getan, wenn er früher aufgewacht wäre. Aber es ist so und so ist es auch ok. Zumindest weiß er jetzt Bescheid (ich gehe einfach davon aus, dass ihm seine Kollegen ihm die Botschaft schon ausrichten werden). Fortsetzung brauche ich auch nicht, die Geschichte ist zu Ende erzählt und gut ist. Wenn, dann könnte ich mir eine neue Geschichte mit gleichem Schauplatz (Bühlerhöhe) vorstellen. Vielleicht ein paar Jahr(zehnte) später.


    Zitat

    Original von Chroi
    Dafür hat die Reisacher nun anscheinend endlich ihr Glück gefunden. Nachdem sie ihren Xavier endgültig abgehakt hat und auch noch ihre Rache nimmt, hat sie den Kopf nun immerhin so weit frei, dass sie die Vorteile einer Verbindung mit "Hugo" sieht. Ob es wirklich Liebe ist, bezweifle ich noch irgendwie, aber zumindest scheint sie sich mit ihrem Schicksal abzufinden.


    Liebe ist das sicher nicht. Aber nach Liebe sucht Sophie (momentan) auch nicht. Ich hoffe, sie findet in dieser Ehe was sie braucht (Bestätigung, Halt, Sicherheit) und wird mit ihrem Hugo glücklich. Dazu braucht es nicht unbedingt die Liebe. Als so schlimme Chefin empfinde ich sie übrigens nicht. Sie ist streng, keine Frage, aber wenn sie gerecht und gradlinig ist, lässt sich das wahrscheinlich aushalten. Morgenhaler wirkte nicht gerade unglücklich in seiner Postion.


    Übrigens: Was heißt eigentlich Si vous me pardonnez genau? Das hätte ich ja schon gern im Buch übersetzt gehabt, auch wenn das "Ergebnis" klar ist. Schade, dass sie sich nicht ausgesprochen haben, vielleicht hätte das Sophie gutgetan. Aber auch hier: ihr Verhalten ist nachvollziehbar und menschlich.


    Zitat

    Original von Gucci
    Wie geht es mit Pfister und Frey weiter? Ich brauche nun wirklich kein Happyend, doch hätte gern noch einige Seiten mehr zum Ende und Ausklang des Buches gehabt.


    Ich fand das Ende durchaus passend und die offenen Enden größtenteils auch völlig ok. Nur bei der Sache mit dem toten Nouridini und Agnes hätte ich mir gern ein etwas längeres und auch anderes Ende gewünscht. Das fand ich viel zu schnell und zu einfach abgehandelt, nachdem gerade dieser Strang eigentlich den Großteil des Buches ausmacht (für mich sogar mehr im Mittelpunkt stand als Adenauer und das geplante Attentat). Da fehlt etwas!!!!


    Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen, für mich war es genau die richtige Mischung! Und auch die Leserunde empfand ich als sehr gewinnbringend :kiss Danke euch allen!

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025


  • Ich glaube es heißt ich möchte Sie um Verzeihung bitten oder mich entschuldigen. BZW: Ich möchte, dass Sie mir vergeben.


    Dass Rosa Nathan sein Kind verschwiegen hat ist doch normal. Er ist plötzlich aus Israel weg gegangen wollte nicht bleiben, wusste sie das schon, dass sie schwanger war??? Das weiß ich jetzt nicht mehr genau. Aber wenn, wollte sie ihn deshalb nicht zwingen da zu bleiben, was ja ehrlich gesagt ziemlich edel ist, womöglich auch ein Stück Rache? Er verlässt sie also braucht er auch von seinem Kind nichts zu wissen?


    Und Sophie schätze cih ähnlich ein wie Du. Sie ist gewissenhaft, alles muss wie am Schnürchen laufen, aber wer seine Arbeit macht, hat auch keine Probleme.

    "Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg "
    smilie_winke_039.gif

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Findus ()

  • Zitat

    Original von Findus
    Ich glaube es heißt ich möchte Sie um Verzeihung bitten oder mich entschuldigen. BZW: Ich möchte, dass Sie mir vergeben.


    Danke! Allerdings finde ich seine Reaktion dann seltsam. Sie entschuldigt sich und er geht?


    Beim Verschweigen von Ben habe ich eigentlich die Gegenwart im Buch gemeint, nicht die Zeit, als er aus Israel wegging. Weil jemand schrieb, sie hätte es ihm persönlich (am Krankenbett) sagen sollen und nicht nur ausrichten lassen.


    Ich habe das so verstanden, dass Nathan Israel sehr plötzlich und ohne Abschied verlassen hat - da hat sie (selbst wenn sie es zu diesem Zeitpunkt schon wusste, das weiß ich auch nicht mehr) wohl wenig Chancen gehabt, ihm diese Neuigkeit noch mitzuteilen.

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025

  • Ich meine mich zu erinnern, dass sie zu dem Zeitpunkt auch noch nichts von Ben wusste. Ich glaube aber auch, dass sie ihn nicht als Druckmittel dafür verwendet hätte Nathan in Omarim zu halten, genausowenig wie sie jetzt versucht ihn damit zu überreden zu ihr zurückzukommen. Sie sieht wohl ein, dass keiner der beiden in der Welt des anderen glücklich werden würde.
    Ich würde mir aber wünschen, dass er seinen Sohn zumindest einmal besuchen geht. Ich vermute einfach, dass Rosa ihnen beiden ein schweres Gespräch über die Zukunft ersparen wollte und ihm so die Entscheidung, seinen Sohn kennenzulernen komplett selbst überlässt.

    :lesend Jay Kristoff & Amie Kaufmann; Gemina. Die Illuminae-Akten 2

    :lesend Ilona Andrews; Sweep of the Heart (eBook)

    :lesend Robin Hobb; Der Bruder des Wolfs (Hörbuch: Matthias Lühn)

  • Mit meiner Auflösung lag ich doch mal richtig. :grin


    Zum Glück hat Rosa die Situation richtig erkannt und gleich gehandelt. Somit konnte das Schlimmste verhindert werden. Alles nur wegen der Reisacher, weil diese Simon Eckstein am Telefon nicht zu Rosa durchstellen wollte. *kopfschüttel*


    Agnes hatte noch mal einen Schutzengel. Ausgerechnet der Hartmann. :lache


    Frey kommt noch einmal ungeschoren davon. Pfister nicht. Das geschieht ihm recht.


    Sophia geht endlich auf das Werben von Hugo ein und hat endlich ihren inneren Frieden gefunden.


    Was ist eigentlich aus Brassel geworden ?


    Zitat

    Original von Gucci:


    Mir hätte gefallen im Buch noch zu lesen, wie Brassel auf den Anschlag reagiert, Nathan auf die Vaterschaft und ob er nach Israel reist, Rosa und er sich aussprechen. Bleibt die Walburg im Wald? Beeindruckend, wie Rosa an Aris Beerdigung teilnimmt. Wie geht es mit Pfister und Frey weiter? Ich brauche nun wirklich kein Happyend, doch hätte gern noch einige Seiten mehr zum Ende und Ausklang des Buches gehabt.


    Das hätte ich mir auch gewünscht. Lose Fäden am Ende mag ich nicht so gerne. Zum Glück wurde das Meiste aufgelöst.


    Fazit: Eine spannende politische Geschichte in Deutschland im Jahre 1952, die ich wärmstens empfehlen kann.

  • Zitat

    Original von Lese-rina


    Danke! Allerdings finde ich seine Reaktion dann seltsam. Sie entschuldigt sich und er geht?


    Beim Verschweigen von Ben habe ich eigentlich die Gegenwart im Buch gemeint, nicht die Zeit, als er aus Israel wegging. Weil jemand schrieb, sie hätte es ihm persönlich (am Krankenbett) sagen sollen und nicht nur ausrichten lassen.


    Wenn Du mir die Seitenzahl sagst gucke ich nochmal nach. Ich hab die Szene nicht mehr parat.


    Dass sie mit der Wahrheit am Krankenbett nicht rausgerückt ist, mag vielleicht daran liegen, das sie ihn nicht damit überfallen wollte oder aber seine Reaktion nicht mit ansehen wollte, egal ob positiv oder negativ. Wobei ich mir letzteres nicht vorstellen kann. So hat er zumindest Zeit, die Neuigkeit zu verdauen und zu überlegen was er damit anfängt.

  • Zitat

    Original von Vivian
    Zum Glück hat Rosa die Situation richtig erkannt und gleich gehandelt. Somit konnte das Schlimmste verhindert werden. Alles nur wegen der Reisacher, weil diese Simon Eckstein am Telefon nicht zu Rosa durchstellen wollte. *kopfschüttel*


    Aber stellt euch mal vor, Sophie hätte das Telefonat pflichtbewusst weitergeleitet. Rosa hätte es von Droste mitgeteilt und Ari wäre noch lange vor dem Konzert verhaftet worden. Rosa hätte keinen Grund gehabt, das Konzert zu besuchen und wäre so Nathan nicht mehr begegnet. Welch fades Ende. :lache


    Brassel - ich hab ihn zwar am Ende nicht unbedingt vermisst, allerdings wäre es schön gewesen, wenn er nochmal eine wichtige Rolle bekommen hätte. Z. B. bei der Auflösung der Agnes/Frey/Pfister-Sache, so wie es von Rosa schon mal angedacht war. Dann wäre das nicht auch so aprupt zu Ende gegangen. Ich konnte auch Rosa in dem Punkt nicht verstehen - erst spioniert sie tagelang Pfister hinterher, macht sich mit Walburg mächtig Sorgen um Agnes und dann ist sie (Agnes) so einfach mir nichts, dir nichts vergessen.

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025

  • Ihre Aufgabe war ja, den Attentäter zu entlarven und aufzuhalten, was sie auch gemacht hat. Alles andere waren Nebenschauplätze, die zufällig bei ihren Ermittlungen aufgetaucht sind.
    Ich glaube Rosa war froh, dass endlich Schluss war mit ihrer Agententätigkeit so hat es für mich in die Geschichte gepasst, dass von Agnes oder Brassel nichts mehr kam.


    Dass man sich als Leser wünscht von der einen oder anderen Figur mehr zu erfahren oder "lose" Enden verknüpft werden ist plausibel aber die Autorin hat anders entschieden und für mich selber nicht notwendig.

  • Zitat

    Original von Lese-rina:


    Aber stellt euch mal vor, Sophie hätte das Telefonat pflichtbewusst weitergeleitet. Rosa hätte es von Droste mitgeteilt und Ari wäre noch lange vor dem Konzert verhaftet worden. Rosa hätte keinen Grund gehabt, das Konzert zu besuchen und wäre so Nathan nicht mehr begegnet. Welch fades Ende. Lachen


    Da hast Du recht. Von dieser Seite aus habe ich die Sache noch gar nicht gesehen. :lache

  • Zitat

    Original von Büchersally
    Inzwischen bin ich auch am Ende angekommen. Die Geschichte habe ich eigentlich als historischen Roman über ein Attentat begonnen. Bekommen habe ich einen spannenden Thriller mit politischem Hintergrund. Ich hätte noch weiterlesen können. Aber irgendwann war ja jeder identifiziert.


    Jetzt mache ich mich mal dran, eure Kommentare zu lesen. :wave



    Ja, es war ein spannedes Finale. Sehr gut haben mir die politschen Hintergründe gefallen, besonders hat es mir das Buch angetan, da es 1952 spielt, in dem Jahr wo ich zur Welt kam.

  • Ich habe das Buch gestern noch zu Ende gelesen, dabei ist es etwas später geworden, aber ich wollte dann doch wissen, wie die Geschichte endet.


    Der Ari, den wir kennengelernt haben, war also gar nicht der richtige, der ist in Paris gestorben. Stattdessen hat sich ein Attentäter eingeschmuggelt und auch tatsächlich versucht, aus dem Hotelzimmer auf den Kanzler zu schiessen. Dass er dabei ausgerechnet Nathan getroffen hat, war schon ein seltsamer Zufall.


    Rosa hat es also geschafft Adenauers Ermordung zu verhindern und damit ihren Auftrag erfüllt. Es ist schon traurig, dass der falsche Ari so ein Ende nehemen muß, hatte sich doch grade etwas zwischen ihm und Rosa einwickelt. Jetzt wird Rosa wohl alleine nach Israel zurückkehren.


    Reisacher hat sich jetzt anscheinend damit abgefunden, dass Pfister sie nicht heiraten wird. Als eine Art Rache behauptet Sophie Droste gegenüber, dass Pfister ein Heiratsschwindler sei und setzt ihn auf auf ihn an. Zumindet hier scheint es ein Happy End zu geben, den Sophie und Hartmann kommen sich näher.


    Eine Frage bleibt bei mir noch unbeantwortet. Was ist mit diesem Frost, der den Marrokaner ermordet hat. Ist der eigentlich für seine Tat zur Rechenschaft gezogen worden. Diese Geschichte ist irgendwie nicht zuende erzählt worden, oder habe ich da etwas überlesen?

  • Zitat

    Original von Taubenschlag
    Dass er dabei ausgerechnet Nathan getroffen hat, war schon ein seltsamer Zufall.


    Dass sind halt diese Zufälle, die das literarische Leben so spielt. :lache Aber ich fand es einen guten Anlass, dass Rosa nochmal Kontakt mit Nathan aufgenommen hat, wer weiß, wie sie sonst gehandelt hätte.


    Zitat

    Zumindet hier scheint es ein Happy End zu geben, den Sophie und Hartmann kommen sich näher.


    Ich weiß nicht, ob das wirklich ein "Happy End" für die beiden ist oder "nur" eine gute Lösung. Die große Liebe ist es wohl nicht. Aber Sophie bekommt wohl das, was sie sich ersehnt, nämlich Anerkennung und Sicherheit.


    Zitat

    Eine Frage bleibt bei mir noch unbeantwortet. Was ist mit diesem Frost, der den Marrokaner ermordet hat. Ist der eigentlich für seine Tat zur Rechenschaft gezogen worden. Diese Geschichte ist irgendwie nicht zuende erzählt worden, oder habe ich da etwas überlesen?


    Nein, da hast du nichts überlesen. Das habe ich ja auch schon bemängelt, dass bei diesem Strang der Faden aprupt abgeschnitten wurde. Dabei gehts mir nicht mal darum, dass Frey für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird (leider kommen viel zu viele ungeschoren davon), aber irgendein anderes (ausführlicheres und befriedigenderes) Ende in der Agnes/Pfister/Frey-Geschichte hätte ich mir schon gewünscht.

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025