Der Ritt nach Hause
Regie: Simon Wincer
Darsteller: Virginia Madson, T.Selleck, Mark Harmon
Kurzbeschreibung:
Rafe Covington verspricht seinem Freund Charles Rodney am Sterbebett, sich um dessen Ann und die kleine Farm in Wyoming zu kümmern. Also reitet der Abenteurer nach Charles' Tod in dessen Heimatstadt, um sein Versprechen einzulösen. Doch auf der heruntergekommenen Farm ist von Ann keine Spur. Als Rafe Charles Frau endlich findet, behauptet die, dass ihr Mann bereits vor über einem Jahr von Indianern getötet worden sei. Eine Version, die auch der reiche Bruce Barkow, der Ann offensichtlich den Hof macht, bestätigt. Rafe bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Charles Farm zurückzuziehen, das Haus in Ordnung zu bringen und von Ferne ein Auge auf Ann zu haben. Rafes Anwesenheit ist Barkow allerdings ein Dorn im Auge. Er setzt einen Killer auf den Rivalen an.
Über den Autor:
Louis L'Amour, (1908-1988), in North Dakota geboren, er lebte in Los Angeles, war der erfolgreichste Westernautor der Welt. Er schuf die berühmte "Sackett"-Reihe. Über 30 seiner Romane wurden verfilmt. Darunter auch Hondo und Shalako.
Mein Eindruck:
Dieser Fernsehfilm von 2001 ist eine Verfilmung eines Romans von Louis Llamour “Crossfire Trail (1954 geschrieben, dt. Titel Heißes Blei für Caradec).
Für einen Fernsehfilm bewegt sich der geradlinige Film auf gutem Niveau, natürlich nicht ganz vergleichbar mit einem Kinofilm, aber sauber gedreht, ordentliche Darstellung. Sehr stimmungsvoll!
Zu kritisieren habe ich eigentlich nur, dass der Schnitt manchmal etwas unelegant war. Außerdem war die Qualität meiner DVD nicht so gut, aber das hat ja nichts mit dem Film an sich zu tun.
Erfreulicherweise lebt der atmosphärisch starke Film von seinen Dialogen und Emotionen, Action wird nur sparsam eingesetzt. Dafür ist der Showdown im Finale nicht zu verachten, der ein paar mal an Open Range erinnerte.
Ein Film im Sinne L'Amours.