Rosaly (Dornröschens Tochter). Princess in love 2 - Ashley Gilmore [ab 12 Jahren]

  • Details:
    Seitenzahl: 163 Seiten
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
    Erschienen: 20. März 2016


    Inhalt:
    Lieben wir sie nicht alle, die klassischen Märchen um Dornröschen, Schneewittchen und Co.? Wer aber wusste, dass diese inzwischen heranwachsende Töchter haben, die auf der Suche nach ihren eigenen Prinzen sind? Nach ihrem Abschluss an der Crown School absolvieren die Prinzessinnen ein 6-monatiges Magical in der Realen Welt – Zauber und Liebe inklusive. Aber welche von ihnen will am Ende überhaupt noch zurück nach Fairyland?


    Rosaly, Tochter von Dornröschen und Prinz Philipp, darf ihr Magical in New Orleans absolvieren, wo sie den Liebenden als Hochzeitsplanerin behilflich sein soll. Schon am ersten Tag begegnet sie dem Jazzmusiker Henry, jedoch hat sie für eigene Liebesangelegenheiten leider kein ganz so gutes Händchen.


    Autorin:
    Ashley Gilmore ist das Pseudonym einer Hamburger Autorin. In der Princess-in-love-Reihe lässt sie die Töchter der klassischen Märchen-Prinzessinnen Cinderella, Dornröschen und Co. die Reale Welt und die Liebe entdecken.


    Meine Meinung:
    Wie auch schon in Band 1 der „Princess in love“-Reihe begleiten wir auch hier eine der Töchter der Heldinnen unserer Lieblingsmärchen in die reale Welt. Dieses Mal ist es Rosaly, Die Tochter von Dornröschen und Prinz Philipp. Für mich persönlich ist Rosaly deshalb sogar noch wichtiger als Lizzy, weil ich das Märchen von „Dornröschen“ so liebe – und die gleichnamige Disney-Verfilmung sowieso.


    Sprache:
    Wie auch im ersten Band liest sich das – leider in meinen Augen zu kurze – Buch weg wie nichts. Durch die angenehme Sprache kann man sich vom ersten Wort an ganz auf die Handlung einlassen und ins Märchenland eintauchen. Schön finde ich auch, dass man sprachlich deutliche Unterschiede zwischen den Bewohnern aus Fairyland, die sich eher gewählt ausdrücken, und denen in unserer Welt sieht.


    Figuren:
    Rosaly ist sanft, liebevoll und man muss sie einfach mögen. Ja, sie entspricht dem klassischen Bild einer Märchenprinzessin ohne Schwächen – aber genau das lieben wir doch an Märchen, oder? Sie verkörpert eben das Gute, das Reine und hat keine Ecken und Kanten. In jedem anderen Buch würde mich das stören, aber da ich diese Reihe in meinem Kopf als Fortsetzungen von Disney-Filmen sehe, finde ich es nicht schlimm. So funktioniert es im Märchen nun mal und ich finde es zur Abwechslung herrlich erfrischend.
    Henry mag ich ebenfalls sehr gern, auch wenn er wie auch Rosaly dem typischen Klischee des strahlenden weißen Ritters entspricht. Wie gesagt: in diesem Fall meine ich das als Lob, weil er eins zu eins in einem Märchen auftauchen könnte.
    Die Nebencharaktere sind auch hier wieder gelungen und wachsen dem Leser ans Herz. Die Musiker Joe und Chuck sind zwei wirklich lustige und sympathische Figuren, die ich lieb gewonnen habe.


    Handlung:
    Rosaly reist wie auch Lizzy für ihr sogenanntes Magical, bei dem es darum geht Zauber und Fantasie in unsere Welt zu bringen, für sechs Monate nach New Orleans. Eine sehr interessante Stadt, deren Atmosphäre hier schön transportiert wird. Natürlich kommt es wie es kommen muss und sie verliebt sich. Es ist eigentlich von Anfang an klar, wie die Geschichte ausgeht, aber – ich kann es gar nicht oft genug betonen – wir sind schließlich im Märchen. Und dort läuft es nun mal so. Gerade die Vorhersehbarkeit und die Leichtigkeit der Figuren verleihen dem Buch diesen ganz speziellen Charme, den ich auch in Disney-Filmen so liebe (ja, ich bringe den Vergleich noch öfter): Der Illusion und der Hoffnung, dass eben am Ende doch alles gut wird.


    Fazit:
    Wiederum ein herzerwärmendes Märchen, das uns mitnimmt in eine Welt, in der noch alles in Ordnung ist. Wer die klassischen Verfilmungen von Disney liebt, kommt bei diesem Buch voll auf seine Kosten, man muss sich nur darauf einlassen, dass die Welt in schwarz-weiß gezeichnet wird. Mir hat es wieder sehr gut gefallen, weil es eine erfrischende Abwechslung darstellt und ich Märchen einfach liebe.
    8 Punkte.