Royal Band 4. Eine Krone aus Stahl - Valentina Fast

  • Inhalt:
    Wenige Wochen nur trennen die übriggebliebenen Kandidatinnen von der Enthüllung des echten Prinzen und seiner Wahl der Prinzessin. Alle vier jungen Männer scheinen sich bereits für ihre zukünftige Frau entschieden zu haben, nur wer Anspruch auf Tatyana erheben wird, liegt immer noch im Dunkeln. Dass sie selbst zwiegespalten ist, macht die Situation nicht unbedingt leichter. Erst eine gemeinsame Reise durch das gesamte Königreich öffnet ihr die Augen – nicht nur, was ihr Herz betrifft, sondern auch, was die wahren Pläne des Königreichs angeht…


    Zur Autorin:
    Valentina Fast wurde 1989 geboren und lebt heute im schönen Münsterland. Beruflich dreht sich bei ihr alles um Zahlen, weshalb sie sich in ihrer Freizeit zum Ausgleich dem Schreiben widmet. Ihre Leidenschaft dafür begann mit den Gruselgeschichten in einer Teenie-Zeitschrift und verrückten Ideen, die erst Ruhe gaben, wenn sie diese aufschrieb. Ihr Debüt »Royal« entwickelte sich aus einer ursprünglichen Kurzgeschichte zu einer sechsbändigen Reihe.


    Meine Meinung:
    Die ersten drei Bände waren jedes Mal eine Steigerung zum vorherigen. Einen Trend, den der vierte Teil der Reihe meiner Meinung nach leider nicht fortsetzen kann. Ich empfand "Eine Krone aus Stahl" als schwächstes Buch der Royal-Reihe und überraschend fand ich hier eigentlich auch nicht viel.


    Die große Frage "wer ist der Prinz?", die in den ersten Büchern für Spannung gesorgt hat, wird hier aufgelöst - endlich! -, aber irgendwie war schon vorher klar, wer es denn sein wird. Für mich war es auf jeden Fall keine große Überraschung mehr, weil sich die Antwort im Grunde schon abgezeichnet hat.


    Irgendwie konnte mich die Handlung dieses Mal nicht so fesseln oder begeistern wie zuvor. Ich fand es teilweise sogar ein wenig langweilig und habe ein paar Passagen nur überflogen. Gerade dieses ewige und niemals enden wollende Hin und Her zwischen Phillip und Tanya geht mir inzwischen nur noch auf die Nerven. Es ist einfach eine Spur zu viel des Guten. Von großer Liebe zu Verachtung, über Wut und wieder hin zu Leidenschaft durchleben die beiden jeden Tag die ganze Bandbreite. Das ist mir ehrlich zu viel.
    Auch die Elemente, die Spannung erzeugen sollen (wie dunkle Machenschaften von unbekannten Schurken), fand ich nicht überzeugend und übertrieben. Es wirkte auf mich einfach nicht glaubwürdig.


    Auch kann ich beim besten Willen nicht verstehen, warum das eigentlich elementare Thema der Angriffe auf die Glaskuppel nicht endlich einmal stärker thematisiert wird. Das bietet so viel Potential für Spannung und könnte die Handlung vorantreiben. Aber nein, das bleibt nur ein winziges Randthema...


    Ich werde auch die letzten beiden Teile lesen, denke ich, aber ich fiebere ihnen leider nicht mehr so entgegen wie den letzten. Die Luft ist irgendwie raus und die Handlung dreht sich die meiste Zeit im Kreis wie ich finde.
    Sehr schade! Aber ich kann beim besten Willen nicht mehr als 4 Punkte geben...