'Der Löwensucher' - Seiten 490 - 592

  • Ich habe diesen Abschnitt gestern abend im Bett gelesen und konnte danach nicht einschlafen. Das ist wirklich so intensiv geschrieben, dass einem die Bilder nicht aus dem Kopf gehen.


    Dieser Oberholzer taucht also wieder auf - scheinbar nur mit dem Ziel, Isaac zu zerstören und vorerst scheint es ihm zu gelingen. Wenigstens hat Isaac sich nicht alles gefallen lassen, obwohl es ihm am Ende nichts genutzt hat. Schade, dass ihm bis auf einen, niemand von seinen Kollegen glaubt. Obwohl sie ihn doch alle schon länger kennen, trauen sie Magnus mehr.


    Nun ist also alles komplett den Bach runter gegangen. Yvonne verlobt mit einem Mann der zu ihren Kreisen gehört, Hugo hat mal wieder das Kapital verspielt, der Job weg und Isaac steht allein da...


    Viel zu verlieren hat er also nicht mehr. Hoffentlich schmeißt er Hugo aus seinem Leben und fängt nochmal von vorn an, denn schlimmer kann es nicht mehr werden - hoffe ich. Was den Oberholzer betrifft, so bin ich gespannt, ob er ihm nochmal begegnet. Solchen Menschen kann man eigentlich nur aus dem Weg gehen.

  • Zitat

    Original von Lumos


    :write
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Der Autor schreibt dermaßen intensiv, dass das Lesen manchmal richtig weh tut.
    Und diese Passagen häufen sich. Die Leichtigkeit der ersten Seiten vermisse ich manchmal ein wenig.


    :write Da stimme ich Euch beiden zu. Das Ende dieses Abschnitts war einfach nur schrecklich, da hab' ich wirklich mit jeder Faser mitgelitten.... und war schließlich froh, dass sich wenigstens Jack Miller um Isaac gekümmert hat.


    Zitat

    Original von Eskalina


    Ich habe diesen Abschnitt gestern abend im Bett gelesen und konnte danach nicht einschlafen. Das ist wirklich so intensiv geschrieben, dass einem die Bilder nicht aus dem Kopf gehen.


    Ich fürchte, so gehts mir heute.... nachdem ich den Abschnitt grade beendet habe. ?(

  • Ich fühle mich am Ende dieses Abschnittes richtig durch die Mangel gedreht. Sehr eindringlich und intensiv schreibt Bonert, so sehr, dass ich es manchmal kaum aushalten kann.
    In diesem Abschnitt werden die untersten der menschlichen Verhaltensweisen kompriemiert dargestellt. Da fragt man sich, was ein Leben wert ist.
    Erschrocken bin ich über mich selbst, als ich mich gefreut habe, dass Isaac es dem Oberholzer so richtig besorgt. Kompliment an den Autor.


    Keine Ahnung, wie es Isaac wieder auf die Beine schaffen soll, ob überhaupt. Ich könnte mir auch sehr gut kein Happy End vorstellen.

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

  • [quote]Original von Regenfisch
    Ich fühle mich am Ende dieses Abschnittes richtig durch die Mangel gedreht. Sehr eindringlich und intensiv schreibt Bonert, so sehr, dass ich es manchmal kaum aushalten kann.
    In diesem Abschnitt werden die untersten der menschlichen Verhaltensweisen kompriemiert dargestellt. Da fragt man sich, was ein Leben wert ist.
    Erschrocken bin ich über mich selbst, als ich mich gefreut habe, dass Isaac es dem Oberholzer so richtig besorgt. Kompliment an den Autor.


    quote]


    :write die Szene mit Oberholzer ist eine von vielen sehr eindringlichen, die mir so richtig auf den Magen geschlagen hat und die ich immer mit diesem Buch verbinden werde