Man muss hier vielleicht auch bedenken, dass Alice selbst erst Anfang 20 und völlig allein auf der Welt ist. Vielleicht fühlt sie sich auch verantwortlich für den Tod ihres Vaters, der ja verstorben ist, als sie begonnen hat hinter William her zu reisen. Wir wissen auch nicht wie schwer die Erwartungshaltungen der Kirchengemeinden und ihrer Gönner auf ihren Schultern lastet, ihnen ihre Gutmütigkeit wenigstens so zurück zu zahlen, indem sie William findet. Hinzu kommt natürlich die Verliebtheit eines Teenagers, der durch diese Reise begreifen muss und vielleicht auch will, dass ihre große Liebe und der Traum von Ehe und Familie nicht mehr als eine geplatzte Seifenblase ist. Das alles lässt eine vielleicht auch mal irrational und verantwortungslos gegenüber dem eigenen Kind sein. Ich glaube, sie ist gar nicht in der Lage, sich in Jack hinein zu versetzen und sie merkt auch nicht, was sie Jack antut.
