'Todesurteil' - Seiten 087 - 162

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    Original von JaneDoe



    Das hat mich auch verblüfft, dass Sabine sich die Informationen so leicht aus der Nase ziehen lässt. Sucht Wessely nach irgendetwas, das er gegen Sneijder verwenden kann?
    Und warum weicht er ihr bei der Frage aus, wie er sein Auge verloren hat? Hat Sneijder da eventuell Schuld dran und Wessely will sich irgendwie an ihm rächen? Er gehört für mich auch auf jeden Fall auf die Verdächtigenliste.


    :write Ich will nicht so recht daran glauben, dass er Sabine aus gekränkter Eitelkeit nach dem Stand der Dinge so ausfragt. Weil Sneijder ja nun die bessere Auflösungsquote hat.
    Irgendwas stört mich an ihm. Aber ich kann es noch nicht genau fassen.

    Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.
    Ludwig Feuerbach (1804-1872)

  • Ich bin erst mitten im Abschnitt.


    Die neu entdeckte Mädchenleiche ist ja gruselig ... zum Glück (wie schon vorher mal erwähnt) hab ich nicht soooo eine gute Vorstellungskraft. Aber die ganzen Fälle sind schon echt eklig. :wow


    Bis jetzt gefällt mir der Handlungsteil um Sabine viel besser als der um Melanie. Mit Melanie werd ich einfach nicht warm. Und mich stört es extrem, dass der Österreichteil so "verdeutscht" ist; das geht zu Lasten der Authentizität.

  • Zitat

    Original von Prombär
    Bis jetzt gefällt mir der Handlungsteil um Sabine viel besser als der um Melanie. Mit Melanie werd ich einfach nicht warm. Und mich stört es extrem, dass der Österreichteil so "verdeutscht" ist; das geht zu Lasten der Authentizität.


    Ich verstehe dein Problem, und sehe es zum Teil auch so, aber meines Erachtens hätte es nicht zusammengepasst, wenn ich aus dem Österreich-Teil einen Regional-Krimi gemacht hätte.
    Dadurch wäre das Buch nicht homogen gewesen und es wäre zwischen den Kapiteln immer eine tiefe Kluft gewesen.
    Hat da auch bei "Rachesommer", "Todesfrist" und "Herzgrab" gestört?
    Was meint ihr?

  • Mich hat das auch nicht gestört. Ich finds so gut, wie es ist. Es liest sich flüssig und man weiß ja trotzdem, wo man gerade ist.
    Passt alles! :fingerhoch :-)

    Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.
    Ludwig Feuerbach (1804-1872)

  • Mich stört es nicht, da ich sowieso kaum österreischischen Wortlaut kennen ( Ok, außer Karfiol :grin )


    Aber es könnte sein, daß es mir so gehen würde, wenn ein Part in Hamburg spielen würde, und das typische Flair nicht so rüberkommt.
    Allerdings finde ich es doch wichtiger, daß es hier sozusagen eine Einheit ist.


    Und reine Regionalkrimis mag ich eh lieber, wenn sie aus Nordeutschland kommen, da ich oft bei süddeutschen Ausdrücken meine Schwierigkeit habe.

  • Hihi, mir geht es genau anderes herum, da ich aus dem Süden komme.


    Mir fehlt hier nichts Andreas, das liegt aber daran, das ich deine Bücher auch als Krimi/Thriller und nicht als Regionalkrimis ansehe. Daher fehlt mir nichts. :wave

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    Original von Lumos
    Mich hat das überhaupt nicht gestört, im Gegenteil.
    Zu viel "regio" geht für mich meistens zu Lasten von anderen Dingen, die mir persönlich wichtiger sind.


    Das kann ich nur genauso :write Es ist ja kein Regio-Krimi und daher erwarte ich hier auch so etwas nicht. Und in Deinen anderen Büchern, Andreas, hat es keines falls gestört und vermisst habe ich nichts.
    Wichtig ist für mich nur, dass der Hintergrund stimmt, also dass das BKA oder die Staatsanwaltschaft hier und dort, wenn sie denn unterschiedlich organisiert sind, auch korrekt wiedergegeben werden.

  • Zitat

    Original von nofret78
    Mir fehlt hier nichts Andreas, das liegt aber daran, das ich deine Bücher auch als Krimi/Thriller und nicht als Regionalkrimis ansehe. Daher fehlt mir nichts. :wave


    Das kann ich genauso :write :-)

  • Manche Dinge sind mir zu sehr eingedeutscht. Wie Prombär schon schrieb in Wien studiert man Jus (oder auch in Graz :wave) Breiten Dialekt sollten die Ermittler nicht sprechen, den Kukuruz und die Paradeiser brauche ich für Autentizität nicht.

  • Ich finde Lokalkolorit, eigentlich schon recht schön und könnte davon ruhig etwas mehr gebrauchen. Allerdings kann ich nachvollziehen, dass es schwierig ist, die Grenze zu ziehen und eventuell auch nicht im Klamauk zu enden. Denn eigentlich müsste Sabine dann auch noch sehr viel münchnerisch reden (durch das "ja mei" zumindest mal angedeutet) und in Wiesbaden alle hessisch. Ab und an kommt ja zumindest das Holländisch von Snejder durch. Gibt man aber jedem sein sprachliches Recht, ist man hier wohl sehr schnell bei babylonischem Sprachgepansche.

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    Original von Johanna
    Mich stört es nicht, da ich sowieso kaum österreischischen Wortlaut kennen ( Ok, außer Karfiol :grin )


    ...
    Allerdings finde ich es doch wichtiger, daß es hier sozusagen eine Einheit ist.


    Mich störts null, da ich leider bisher net viel mit Österreich am Hut hatte um dazu irgendwas sagen zu können.
    Finde es auch einheitlich besser!


    Und ich mags in Büchern eh allgemein net so, wenn die so dolle Dialekt sprechen oder so.
    Wenn alle immer schwäbisch schwätzen würden in Stuttgart Krimis oder total bayrisch in München Krimis, nee. Net so meins! :lache

  • Zitat

    Original von beowulf
    Manche Dinge sind mir zu sehr eingedeutscht. Wie Prombär schon schrieb in Wien studiert man Jus (oder auch in Graz :wave) Breiten Dialekt sollten die Ermittler nicht sprechen, den Kukuruz und die Paradeiser brauche ich für Autentizität nicht.


    Ja, um solche Sachen gehts mir: Jus statt Jura zum Beispiel. Typischere Nachnamen (ich glaub, es ist einfach soooo typisch österreichisch, dass die Mehrzahl der Nachnamen auf -er endet). Einen Regionalkrimi selbst würd ich auch nicht lesen wollen (glaub ich, ich hab noch nie einen gelesen ;-)). :wave



    Die anderen Thriller von dir kenne ich noch nicht. Noch. :-]


    Mittlerweile bin ich schon etwas weiter in der Handlung. Der Computer-Diebstahl machte mir Melanie irgendwie sympathischer. :grin
    Ich rätsle gerade herum, was es mit diesem Mikrowellendings auf sich hat. Und warum wurde die Internetverbindung der Nachbarn stört? :gruebel Ich vermute, es steht nicht ohne Grund im Buch, aber einen Reim drauf machen kann ich mir bisher noch überhaupt nicht.

    Ein Mädchen sollte zwei Sachen sein: Elegant und fabulös.

    (Coco Chanel)


    #proannika

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  • Für mich war es gut so wie es war. Bitte nichts ändern.
    Die holländischen Schimpfwörter gehören zu Maarten, die müssen unbedingt bleiben.



    Ob die in Austria Jus oder Jura studieren ist mir einerlei. Wäre das hier nicht erwähnt worden, hätte ich es nicht gewusst.

  • Zitat

    Original von xexos
    Allerdings kann ich nachvollziehen, dass es schwierig ist, die Grenze zu ziehen und eventuell auch nicht im Klamauk zu enden. Denn eigentlich müsste Sabine dann auch noch sehr viel münchnerisch reden (durch das "ja mei" zumindest mal angedeutet) und in Wiesbaden alle hessisch. Ab und an kommt ja zumindest das Holländisch von Snejder durch. Gibt man aber jedem sein sprachliches Recht, ist man hier wohl sehr schnell bei babylonischem Sprachgepansche.


    Vielen Dank für eure Antworten.
    In einer ersten Rohfassung habe ich Sabine Nemez einige bayerische Sprüche in den Mund gelegt. Aber ich habe dann beim Korrekturlesen gemerkt, dass es nicht passt. Es wirkte wie ein Fremdkörper im Buch. Also habe ich es - wie in "Todesfrist" - bei einem "jo mei" belassen.

  • Zitat

    Original von Prombär
    Ja, um solche Sachen gehts mir: Jus statt Jura zum Beispiel. Typischere Nachnamen (ich glaub, es ist einfach soooo typisch österreichisch, dass die Mehrzahl der Nachnamen auf -er endet). Einen Regionalkrimi selbst würd ich auch nicht lesen wollen (glaub ich, ich hab noch nie einen gelesen ;-)). :wave


    Du hast Recht, in Österreich studiert man Jus.
    Aber Stichwort österreichische Nachnamen: Hauser !!! :-)

  • jetzt bin ich auch mit dem 2. abschnitt durch und das buch gefällt mir immer noch sehr gut...


    ich hätte von sabine eig erwartet, dass sie snejder ihren "fehltritt" bei wessely beichtet. ich kenne den ersten teil zwar nicht, aber ich glaube, dass snejder und sabine doch schon "enger" miteinander "befreundet" sind. ich hab das jetzt in klammern gesetzt, weil mir keine besseren worte eingefallen sind :-)


    ich glaub aber auch nicht, dass breinschmidt mit clara zu seiner mutter gefahren ist. irgendwie klang das telefonat als würde er das mädchen wieder zu dem mann mit der roten maske bringen...


    wie melanie erklärt, dass sie ihrem freund so traut, hatte ich ein komisches gefühl im bauch. ich glaube zwar nicht, dass er der mörder ist, aber irgendwas faul.


    ich weiß jetzt die seite im buch nicht mehr, aber du schreibst, dass neusiedl 45km südlich von wien liegt. Da ich ja genau in dieser gegend wohne ist mir sofort ins auge gesprungen, dass 50km richtiger wären... Lt google sind es von wien nach neusiedl nämlich 52km. ich weiß, dass das ein i-tüpferl-reiten ist :-)

  • Zitat

    Original von pusteblume03
    ich glaub aber auch nicht, dass breinschmidt mit clara zu seiner mutter gefahren ist. irgendwie klang das telefonat als würde er das mädchen wieder zu dem mann mit der roten maske bringen...


    :yikes :yikes :yikes