Wie jetzt bekannt wurde, ist schon am 17.12.2014 Fritz Rudolf Fries im Alter von 79 Jahren gestorben.
Text von seinem Verlag:
ZitatFries, geb. 1935 in Bilbao, hatte 1966 bei Suhrkamp mit dem Roman »Der Weg nach Oobliadooh« debütiert, der ihn auf einen Schlag bekannt machte. In der DDR verlor er wegen dieser Veröffentlichung seine Arbeitsstelle in der Akademie der Künste. Zahlreiche Romane, Erzählungsbände, Essays, Hörspiele, ein Gedichtband sowie Übersetzungen aus dem Spanischen (u.a. »Rayuela« von Julio Cortázar) folgten. Fries’ letzter Roman »Last Exit to El Paso«, in dem der Autor einen Bogen zu seinem Debüt schließt, erschien 2013 im Wallstein Verlag.
Sein Romandebüt wurde in der DDR nicht veröffentlicht. Es erschien in der Bundesrepublik bei Suhrkamp.
Nicht zu vergessen: Er war von 1972 bis 1985 als Stasi-IM tätig.
FAZ:
ZitatEr hatte für die Stasi gearbeitet und gab es als einziger prominenter Schriftsteller zu, ohne erst enttarnt zu werden. Das überschattete ein originelles Werk.