Zorn
Arne Dahl
Übersetzt von: Antje Rieck-Blankenburg
496 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-05306-8
€ 16,99 [D], € 17,50 [A], sFr 24,50
Piper
Inhalt (vom Verlag übernommen)
Ein renommierter plastischer Chirurg wird erhängt in seinem Haus gefunden. In einer Stockholmer Kneipe stirbt ein albanischer Waffenhändler zusammen mit vier anderen im Kugelhagel eines kühl agierenden Killers. Und auf der ehemaligen italienischen Gefangeneninsel Capraia findet ein hochrangiger Politiker den Tod. Die international ermittelnde Opcop-Gruppe soll das schier Unmögliche möglich machen und die Zusammenhänge zwischen diesen Morden aufdecken – sie stößt auf zwei parallele Serienmörder. Einer von ihnen hat es auf die Mitglieder des Teams abgesehen …
Meine Meinung
Die vom ersten Band schon vertraute Opcop Truppe wird wieder mit Todesfällen konfrontiert, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Und - oh Wunder, durch beharrliches Forschen und schier übermenschliches Engagement gelingt es dem Team, die Verbindungen und den „Kontaktpunkt“ zwischen den Serienmorden herauszufinden.
Für mich war das alles ein déjà vu – eine Wiederholung der Struktur aus „Gier“. Was mich dort noch gefesselt hat, fand ich hier abgedroschen und klischeehaft.
Dann noch der heldenhafte Einsatz der Opcop Mitglieder, die es sich trotz schwerer Verletzungen nicht nehmen lassen, weiter zu ermitteln, ich konnte nur den Kopf schütteln. Auch das hatten wir schon in "Gier".
Dazu kommen russische Behörden, die auf dem kleinen Dienstweg einer offiziell nicht existierenden europäischen Polizeitruppe erlauben, auf ihrem Gebiet zu operieren und sie dabei noch unterstützen. Hier ist auch bei einem Thriller das Maß des Unglaublichen erreicht.
Dieser Roman hat mich arg enttäuscht und ich kann ihn wirklich nicht empfehlen.