Backen mit Buchweizen - Modesta Bersin

  • Backen mit Buchweizen von Modesta Bersin
    AT Verlag
    120 Seiten


    Kurzbeschreibung:
    Buchweizen ist die Entdeckung für die gesunde Küche! Er ist basisch und verhilft dadurch zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper. Er hat einen günstigen glykämischen Index und wirkt sich dadurch positiv bei Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht aus. Durch seine spezielle Eiweißkombination ist er optimal für Vegetarier und Sportler. Zudem ist er glutenfrei.
    Doch Buchweizen ist nicht nur gesund, sondern auch köstlicher Genuss. Er verleiht Backwaren eine feine, nussige Note und eignet sich besser als jedes andere Vollkorngetreide zur Herstellung besonders lockerer und leichter Kuchen.
    70 abwechslungsreiche Rezepte für die besten Kuchen, Torten, Brote und Kleingebäcke mit Buchweizen.


    Autorin:
    Modesta Bersin arbeitet seit 25 Jahren als Ernährungs - und Fastenberaterin. Ausbildungen in Prävention und Naturheilkunde. Seit vielen Jahren engagiert sie sich für den Anbau und die Verwendung von Silberbuchweizen und entwickelt Rezepturen dazu. Sie leitet Kurse, hält Vorträge zu Themen der Ernährung und Gesundheitsförderung.


    Meinung:
    Ich muss voraus schicken, dass ich erst im Rahmen meiner Diät angefangen habe mich näher mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. Mein Liebster ist da gründlicher, daher brachte er dieses Buch u.a. mit nach Hause.
    Als uns klar wurde, wie ungesund wir uns eigentlich ernährten war auch klar, das es mit einer Diät allein nicht getan war, eine grundsätzliche Umstellung muss geschehen, Umdenken stattfindet. So kamen wir eben zu diesem Buch...
    Für mich ein absoluter Glücksgriff, denn nachdem ich längere Zeit auf Kohlenhydrate verzichtet habe, habe ich beim "Genuss" normaler Weizenmehlprodukte gemerkt, das mir diese schlecht bekommen. Nicht im pathologischen Sinn, mir war einfach unwohl, und ich fühlte mich aufgegangen wie ein Hefekrapfen. Aber komplett ein Leben lang auf Brot und Brötchen, Kuchen und Torten verzichten? Kein schöner Gedanke.
    Nun, dieses Buch scheint tatsächlich Abhilfe zu schaffen!
    Es beginnt mit einem Vorwort der Autorin, gefolgt von einigen Grundinformationen über Buchweizen. Dann folgen ca. 70 Rezepte, kurz und knackig beschrieben und einfach zum nachbacken. Nichts kompliziertes.
    Es sind unter anderem Klassiker dabei wie der gute Käsekuchen, Schwarzwälder Kirschtorte, diverse Tartes und andere süße Köstlichkeiten. Aber auch das Herzhafte kommt nicht zu kurz, seien es da Quiches, Brot, Brötchen in allen Variationen.
    Jedes Rezept ist schön bebildert und sie sind wirklich übersichtlich gehalten, keine zig Zutaten nötig oder gar exotische Sachen die sich nicht in jedermanns Haushalt wieder finden.
    Ich für meinen Teil werde sicher einiges ausprobieren und bin sehr froh über dieses Buch. Wieder ein kleiner Schritt Richtung bewusster Ernährung.

  • Ich kann alles total :write, was du sagst bezüglich der bewussteren Ernährung. Aber bisher fand ich Buchweizen einfach nur eklig. Hast du denn schon das ein oder andere Rezept ausprobiert? Ich habe weißes Mehl schon durch ganz viele Sachen ersetzt, aber Buchweizen krieg ich - zumindest bisher - nicht runter. Mich würde mal interessieren, ob dich das bei den Rezepten gar nicht gestört hat oder ob man den Eigengeschmack nicht so doll rausgeschmeckt hat.

  • Ich halte Dich auf dem Laufenden Groupie, ich darf es wieder in ca. 2 Wochen anfangen Kohlehydrate zu essen ( bin grad noch in der Stabilisierungsphase ) und werde ich einige Rezepte ausprobieren.

  • Zitat

    Original von nofret78
    Ich halte Dich auf dem Laufenden Groupie, ich darf es wieder in ca. 2 Wochen anfangen Kohlehydrate zu essen ( bin grad noch in der Stabilisierungsphase ) und werde ich einige Rezepte ausprobieren.


    Danke. Ich warte gespannt :wave

  • Heute habe erstmal Buchweizenkekse ausprobiert ( mit Buchweizenvollkornmehl ), anstatt Zucker Honig genommen und noch nen Schuss Rum reingemacht ( war nicht im Rezept.
    Mit Umluft rate ich die Backzeit etwas zu verkürzen ( ca. 3-4 Min. )sonst werden die Kekse recht braun.
    Geschmacklich war ich überrascht, sie schmecken mir tatsächlich :lacheDas leicht nussige Aroma des Buchweizens harmoniert wunderbar mit dem Honig und dem Rum.
    Ich denke, als nächstes werde ich mal ein Brot ausprobieren.

  • Die kommen später, muss erst noch ne Ladung Kekse backen, da mein Holder sie gefuttert hat. :wow
    Bin gerade noch am Brot backen ...


    Edit: Hoffe das mit dem Foto klappt, schön sind die Kekse nicht, aber lecker. Heute die Version mit Schokolade ( Kakaopulver ).

  • Das Brot...
    Etwas aufwendiger als mein bewährtes Rezept, da man am Vortag den Vorteig ansetzen muss.
    Aber da Buchweizen neu für mich ist, habe ich mich ( beinahe...) akribisch ans Rezept gehalten. Gut, ich habe auf normales Salz verzichtet denn ich liebe grobes Meersalz im Brot ( sieht man grad nicht ), außerdem habe ich Fenchel, Koriander und Anis als Brotgewürz hinzugefügt. Ich kenne das vom Bauernbrot aus meiner Heimat und liebe es. Aus diesem Grund habe ich auch etwas mehr Honig genommen, harmoniert besser.
    Geschmacklich ist das Brot echt gut geworden, war ganz erstaunt. Denn beim Anblick des rohen Teiges war ich erst etwas skeptisch. Aber, es ist locker, die Kruste knusprig. Dummerweise habe ich meine Kastenform nicht gefunden, daher wurde es halt ein rundes Brot.

  • Gerade beim Brot finde ich den Eigengeschmack gar nicht schlimm, sonst kann man da mit Gewürzen gut arbeiten.
    Bei den Keksen habe ich eben immer Honig genommen, weiß nicht ob der eigene Geschmack bei Zucker mehr durchkommt. Und mir persönlich schmeckt die Schokovariante besser.
    Ich bin mal gespannt auf Kuchen...Das probiere ich vielleicht mal am WE.

  • Noch ein erfahrungswert, allerding hat diesmal der Holde gebacken...
    Er hat das Brot mit Quark und Honig gebacken, sich ans Rezept gehalten und es schmeckt super! Leider konnte ich kein Foto mehr machen, denn es ist bereits verputzt :-]

  • Wie versprochen, halte ich euch hier auf dem Laufenden...
    Gerade bäckt ein Kirschkuchen vor sich hin, dafür habe ich das Rezept für den Biskuitteig genommen und ein paar Kirschen mit in den Teig gegeben.
    Statt Zucker habe ich auch heir wieder mit Honig gearbeitet. Den Sahnepudding welcher dann obendrauf kommt, habe ich ebenfalls mit Honig gemacht.
    Foto kommt, sobald der Kuchen ausgekühlt und fertig gebastelt ist.