"Leere Welt" und "Die Wächter" von John Christopher

  • Guten Morgen!


    Gerade habe ich auch mal mein Bücherregal durchgestöbert und beschlossen, Stück für Stück mal die Bücher vorzustellen, die ich großartig finde und bisher noch nicht im Forum gefunden habe.


    Das eine davon ist "Leere Welt" des britischen Schriftstellers John Christopher. Bekannt ist er wahrscheinlich den meisten durch die BBC-Serie "Die dreibeinigen Herrscher" (bzw. Monster, im Englischen "The Tripods) und auch ein paar andere seiner Bücher sind verfilmt worden. Ich habe schon als junges Mädchen (hi, hi!) seine Bücher geliebt, und "Leere Welt" verursacht bei mir bis heute eine Gänsehaut (bin ja ein kleiner, verkappter Sci-Fi-Fan :-))


    Zum Inhalt:Der 15-jährige Neil hat bei einem Unfall seine gesamte Familie verloren, zieht von London in einen kleinen Küstenort und wächst dort bei seinen Großeltern auf. Zu Beginn der Geschichte wird in den Medien immer häufiger von der "Kalkuttapest" berichtet, die in den Dritte-Welt-Ländern wütet und millionenfach Menschen dahin rafft. Das tückische an der Krankheit: Sie beschleunigt den Alterungsprozess, die Menschen sterben an Altersschwäche. Zuerst scheint Europa nicht in Gefahr, aber dann wird die Pest eingeschleppt ...
    Die Seuche verbreitet sich so rasant, dass die Menschen - zuerst nur ältere, dann auch immer jüngere - reihenweise sterben. Schließlich ist Neil der einzige, der überlebt. Er macht sich auf den Weg durch eine "Leere Welt" - und trifft schließlich in London auf July und Billie, die ebenfalls überlebt haben. Gemeinsam versuchen sie, ihren Weg zu machen in einer Welt, in der sie scheinbar vollkommen allein sind - aber schon bald entsteht unter den dreien Hass, Neid und Eifersucht ...


    Leider ist das Buch - so weit ich sehe - nur noch gebraucht zu bekommen. Jedenfalls gehört es zu meinen "All-Time-Favorites"!

  • Das zweite Buch, das ich von John Christopher vorstellen möchte, ist "Die Wächter".


    Zum Inhalt:
    England im Jahr 2084: Die Menschen leben in der sog. "Konurba", eine seelenlose Stadt bestehend aus riesigen Betonburgen. Hier wächst auch der 15-jährige Rob auf. Die Menschen stehen unter ständiger Kontrolle und werden überwacht. Als Rob zur Vollwaise wird, muss er in eine Art Erziehungsinternat, in dem Gewalt, Drill und Terror an der Tagesordnung sind. Rob beschließt, zu fliehen: Er will in den "Landkreis", eine scheinbar friedliche Welt, die jenseits der Mauern und Zäune der "Konurba" liegt. Hier leben die Menschen wie im 19. Jahrhundert: Große Landsitze, weite Landschaften, das Paradies auf Erden - oder doch nicht ...?

  • Der Landkreis ist eine manipulierte Welt.


    Gehirnoperationen gehören im Landkreis zum Programm!(Operation im Gehirn, so kriegt die Person nie wieder Gedanken an eine Revolution ect.)
    Rob Randall kehrt schließlich wieder in die Konurba zurück, da ihm die Verlogenheit des Landkreises (Landadel) zu weit geht.
    Er tritt in die Fußstapfen seines vaters udn wird Revolutionär.
    Die beiden welten trennt zwar nur ein Drahtzaun, aber beide sind so verschieden...
    Landkreis= 18. Jahrhundert stehen geblieben
    Konurba= hochmordern aber Krawalle