Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Time Warner Paperbacks
Kurzbeschreibung:
The writer Brian Aldiss provides an account of his wife's fatal illness and her death from pancreatic cancer in November 1997. The book describes how they first found out about the cancer, which was initially masked by a heart complaint. Margaret's illness is rapid: she goes from occasionally tired, to bedridden, in a matter of months. Aldiss records the kindness of friends, and the support he receives from colleagues, doctors and the Macmillan nurses who care for Margaret. He speaks about the minutiae of existence: making his wife's progressively tiny breakfast, buying a new car, visiting an old home. He portrays his wife as stoical, uncomplaining and brave, and shows how the tragedy affects his four children. While looking through some of Margaret's old diaries, he comes across some unflattering comments about himself, along with some very loving words. The experience is humbling. He and his wife visit a hospice for the terminally ill and Margaret eventually asks to be taken there.
Über den Autor:
Brian W. Aldiss, Jahrgang 1925, lebt heute in Oxford. Er ist einer der bedeutendsten Autoren der Science Fiction und bildet zusammen mit J. G. Ballard und Michael Moorcock das Dreigestirn der »New Wave« der 1960er Jahre. Berühmt wurden sein am ›nouveau roman‹ orientiertes Werk Report on Probability A und das psychedelische Barfuß im Kopf (1988 in der Edition Phantasia erschienen), die als Schlüsselromane der ›neuen‹ Science Fiction gelten.
Aldiss ist mehrfach preisgekrönt: Hugo, Nebula, John W.Campell-Award
Sein Stil ist oft experimentell, düster, präzise, manchmal sehr englisch, mit einer Prise Humor, voller Ideen, zeitlos, großartig.
Mit Der Milliarden Jahre Traum hat er ein umfassendes Standardwerk über die Science Fiction und fantastische Literatur geschrieben.
Er hat auch ein großes Kurzgeschichtenwerk vorgelegt,
Eine Kurzgeschichte von ihm wurde verfilmt als A.I. von Stephen Spielberg.
Zuletzt auf Deutsch erschienen: Terror von 2009.
Im Dezember 2013 erschien sein Roman Comfort Zone.
Mein Eindruck:
Brian Aldiss ist ein englischer Schriftsteller, der über ein Zeitraum von über 50 Jahren viele Bücher geschrieben hat. Eins das mich besonders berührt hat ist dieses Erinnerungsbuch von 1999, das den Tod seiner Ehefrau Margaret thematisiert. Der Zeitraum ist 1995 bis 1997, in der Margaret zunächst mit Herzproblemen zu kämpfen hatte, dann auch noch mit Krebs, den sie schließlich erlag.
Brian Aldiss schreibt dieses Buch nicht nur anhand seiner Erinnerungen und seiner Tagebucheinträge sondern auch anhand Briefen und Notizen seiner Frau, mit der er über 30 Jahre verheiratet war. Dadurch bekommt man von ihr als Person auch ein gutes Bild. Sie war offenbar eine sehr sympathische Frau, die Brian in seiner Karriere half. Sie unterstützte ihn zum Beispiel beim Verfassen seiner Autobiographie The Twinkling of an eye, dass damals 1998 zur Veröffentlichung anstand. Aktuelles literarisches Projekt von Aldiss war White Mars (eine Zusammenarbeit mit Roger Penrose).
When the feast is finished ist natürlich ein melancholisches Buch, dass dennoch durch seinen eleganten Stil auffällt.
Den größten Teil des Buches nehmen die letzten 3 Monate von Margaret ein, als eigentlich klar war, dass sie sterben wird.
Brian Aldiss hat immer für und durch die Literatur gelebt, daher finde ich es absolut nachvollziehbar, dass er auch diese Phase literarisch verarbeitete und seiner Frau so angemessen würdigte.