Klappentext zu „Tief im Hochwald“
Tief im Hochwald gibt es nicht nur den malerischen Ruwer-Hunsrück-Radweg und den abwechslungsreichen Saar-Hunsrück-Steig, sondern auch einen gerissenen Serienmörder, dessen Taten das verschlafene Dorf Hellersberg erschüttern. Die ermittelnde Trierer Kommissarin Vanessa Müller-Laskowski stößt auf der Suche nach dem Motiv auf solch hartnäckiges Schweigen der Dorfbewohner, dass in ihr ein schrecklicher Verdacht zu keimen beginnt ...
Autoren-Porträt von Moni Reinsch, Simon Reinsch
Simon Reinsch, geboren 1993, lebt fast immer schon in Trier und studiert im Hunsrück Medieninformatik. Seine Mutter Moni Reinsch, geboren 1968 in Trier, hat mehrere Jahre im Hochwald gearbeitet und die Region und ihre Menschen bestens kennengelernt. Zurzeit studiert sie Psychologie in Trier. Zusammen konstruieren sie das grobe Gerüst, Moni Reinsch schreibt, liest vor, und die gemeinsame Feinplanung für das nächste Kapitel beginnt.
Meine Meinung
Eigentlich mag ich keine Regiokrimis, aber diesen wollte ich unbedingt lesen, weil ich eine begeisterte Geocacherin bin. Gleich am Anfang fiel mir dann auch wieder ein warum ich keine Regiokrimis mag. Die unrealistischen Beschreibungen des Landlebens ... Ich lebe auch auf dem Land zwar nicht im Hochwald, aber so wie das Autorenpaar es beschreibt stelle ich mir die Situation vor 50 Jahren vor. So wie Herr Landscheid seine Ermittlungen führt ist es heute mit Sicherheit nicht mehr. Sorry, aber das ist sowas von unrealistisch. Ein Dorf in dem jeder jeden kennt hat heutzutage nicht mal mehr eine Polizeidienststelle. Die Menschen im Hochwald scheinen auch nicht berufstätig zu sein. Die haben scheinbar den ganzen Tag Zeit Gerüchte zu verbreiten oder irgendwelche Dorffeste zu organisieren.
Am Anfang ging es immerhin schon mal spannend los indem gleich ein Mord passierte, aber ich langweilte mich dennoch. Bei der Hälfte wollte ich das Buch dann abbrechen, als dann plötzlich die Ermittlungen wieder einen Schritt voran gingen. Dann blieb es erstmal spannend bis ich dann den Täter kannte. Am Ende wird dann noch erklärt wie die ganzen Morde alle zusammenhängen und warum diese Personen ausgewählt wurden. Das hätte man meiner Meinung nach besser in die Geschichte einfließen lassen können. Ich würde das Buch höchstens als durschnittlichen Regiokrimi weiterempfehlen.