Band 64: Das Buschgespenst - Karl May

  • Kurzbeschreibung
    Eine Schmugglerbande treibt im sächsischen Erzgebirge an der Grenze nach Böhmen ihr Unwesen. Die soziale Notlage der Bevölkerung wird von den Verbrechern in skrupelloser Weise ausgenutzt. Detektiv Franz Arndt beginnt eine atemberaubende Jagd auf das "Buschgespenst" und seine Kumpane.


    Es handelt sich um eine gelungene Bearbeitung des Kolportageromanes "Der verlorene Sohn". Der Roman ist sehr spannend geschrieben und zeigt gleichzeitig die sozialen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts auf. Karl May geht m. E. für die damaligen Verhältnisse doch recht weit in der Gesellschaftskritik. Sie ist zwar gut verpackt in der Handlung des Romans, doch wer aufmerksam liest, kann so manches über jene Zeit lernen.

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.