'Commissaire Mazan und die Erben des Marquis' - Seiten 337 - Ende

  • Liebe Rosenstolz, Ayasha, Sabine Sorg, Lilli und alle anderen, die unserem Roman mal kritisch, immer aufmerksam und zum Schluss so wohltuend begeistert gelesen haben,


    wir freuen uns unglaublich, dass wir Euch verführen, auf falsche Fährten locken und immer wieder auch überraschen konnten. Eure Diskussionen fanden wir spannend, Eure Bemerkungen hilfreich und Eure Sicht auf unser Panoptikum war durchaus inspirierend. Dass Atos so gut ankam, hat uns überrascht, und dass TinTin und sein kaputtes Dingeling wieder auftauchen wird, sei hiermit hoch und heilig versprochen.
    Die nächste Buchidee steht bereits, und irgendwann im kommenden Frühjahr wird sich ein deutsches Autorenpaar in eine gewisse südfranzösische Ortschaft begeben, um dort undercover zu recherchieren.
    Wir wünschen Euch noch viele spannende, unterhaltsame und amüsante Leserunden und hoffen, dass wir auch beim nächsten Mal wieder dabei sein werden.


    Tausend bisous an die Büchereulen
    Jo für Jean Bagnol



    Liebe BücherEulen,


    es ist wie imemr ein Fest mit solchen LeserInnen zusammen zu - tja, ist es Arbeit? Vergnügen? Lehre? Ereignis? Eine Fete, eine la boum? Eine Herausforderung? Eine Prüfung? Motivation? Lesehappening? Von allem sicher immer ein bisschen.


    Wir haben bei vielen Dingen aufgemerkt und mitnotiert, um auch das nächste Mal den einen oder anderen kleinen Gruß in der nächsten Geschichte zu verstecken. Vor allem Tin-Tin und Atos werden Euch Botschaften übertragen.


    Noch eine Frage war offen von maikaefer , ob wir davon ausgehen, dass die LeserInnen den Marquis mit de Sade assoziieren:
    Ja.
    Er ist längst zu einer "Meme" geworden, so wie Tempo das Taschentuch meint, so meint der Begriff "Marquis" sehr häufig bereits de Sade.
    Aber für alle Fälle gibt es ja noch Klappentext, Zitat und Leseprobe, die spätestens dann jedem verraten, ob er oder sie das Buch lesen möchte oder Monsieur de Sade lieber erst mal zur Seite legt.
    Die Region um Mazan hat dieses Thema geradezu lautstark vorgegeben. Es zu ignorieren wäre wie zu übersehen, dass da ein rosaroter Elefant in Lackstiefeln herum steht. Gleichzeitig birgt die Region noch weitere "große" Themen, ob Nostradamaus oder Tour de France, ob geheime religiöse Gruppen oder der Schwarzhandel mit Trüffeln, ob die okzitanische Kunst oder die prominenten heutigen Bewohner – es gibt in dem noch unbekannten Mazan und Vaucluse so viel zu erzählen.
    Und wir freuen uns darauf, es dann gerne wieder mit Euch zusammen zu besprechen, zu entdecken, zu lesen …



    Sehr herzlich
    Nina für Jean Bagnol, mitten in Xaver.

  • Ja, TinTin darf auf keinen Fall fehlen. :-]


    Ich bin auf euren neuen Ideen sehr gespannt.


    Von Nina habe ich ja bereits das Buch "Die Mondspielerin" gelesen, welches mir gut gefallen hat, aber nicht so gut wie dieser Krimi.


    Jetzt sollte ich wohl bald mal ein Jo-Kramer-Buch testen? ;-)


  • Danke für diese sehr ausführliche Antwort (ich hatte schon befürchtet, in ein Fettnäpfchen getreten und/oder euch verärgert zu haben!)!
    Noch einmal möchte ich betonen, dass eure Beschreibungen sich wohltuend von manchem in meinem Lieblingsgenre, dem historischen Roman, Gelesenen abheben. Selbstverfreilich habe ich, wie anderswo schon gesagt, auch keinen "seelischen Schaden" genommen :lache. Vielleicht bin ich einfach zu simpel gestrickt. Eben gab ich "Marquis" bei Google ein und wurde wirklich mit "de Sade" geradezu bombardiert. Kein Arnold Marquis, kein de Lafayette, kein de Posa. Und das wären die, die mir zuerst eingefallen wären. Mag darin seine Ursache haben, dass ich Ersteren gern mochte und der zweite mir in der französischen und amerikanische Geschichte während einer mich besonders interessierenden Epoche besonders oft über den Weg lief. - Ich habe über einen anderen historischen Franzosen, dessen Name mir gerade nicht einfällt, jedenfalls hat er es mit zig Frauen und Kindern und auf bestialische Weise gelegentlich bis zum Tod seiner Opfer getrieben, gelesen. *)
    Aufgrund der Vorstellung im Leserundenvorschlagsthread habe ich in keiner Weise damit gerechnet, in diesem Buch auf derartige Szenen zu treffen. Und mit dem Begriff "Marquis" überhaupt keine bestimmte Person assoziiert, sondern halt irgendeinen. Einen, wie sie zahllos neben Earls und ähnlichen Noblen in den früher sehr geliebten Büchern von Georgette Heyer vorkamen. Irgendwie geisterte auch eine Gaby Hauptmann mit "Die Meute der Erben" (einem schnell mal nebenbei ganz vergnüglich zu lesenden Unterhaltungsroman mit Verschenkpotential und Unbedenklichkeitsfaktor*g*) durch meinen Kopf. Da mich sowohl die Mondspielerin als auch das Lavendelzimmer sehr nachhaltig beeindruckt haben, las ich keine Leseprobe und war vollkommen überrascht. Vermutlich hätte ich mich, eben wegen der beiden erwähnten Bücher von Nina, auch bei "Vorwarnung" angemeldet. Aber dann wäre ich darauf eingestellt gewesen. So war ich es eben nicht. Und da ich die Szenen bei aller gekonnten Formulierung schon sehr deutlich finde, war ich sehr froh, gewissen Bekannten nichts von diesem Buch vorgeschwärmt oder es ihnen gar versprochen zu haben ("Die mit der Mondspielerin hat jetzt ein ganz toll klingendes neues Buch geschrieben, da soll eine Katze ermitteln!")
    Wenn ich etwas Erotisches lesen (was nicht oft der Fall ist) oder verschenken (was noch seltener der Fall ist) möchte , möchte ich es halt vorher wissen.
    Dies war hier nicht der Fall - und deshalb hab ich nachgefragt.
    Für mich ist das jetzt "rund"; ich hoffe, meinen Fragehintergrund ausreichend erklärt zu haben und ich drücke euch jetzt erst einmal die Daumen wegen Xaver, zu dem es ja im Ersten gleich einen Brennpunkt gibt.
    Für mich steht Kofferpacken auf dem Programm, mit der Rezi kann es wegen der bevorstehenden Fahrt noch etwas dauern etwas dauern, aber sie kommt. :anbet :wave


    EDIT ergänzt: Gilles de Rais

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

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  • Also ich habe zwar am längsten gelesen, aber das lag nicht am Buch.


    Ugo als Täter hätte ich im Leben nicht mit gerechnet.
    Ich hatte ehrlich gesagt zwischendurch mal mit Jules als Täter aber egal..


    Zadira die unnahbare. Ich hoffe sie wird glücklich.


    Als Mazan gefangen wurde ist mir der Herz stehen geblieben, aber er konnte sich ja noch rechtzeitig befreien.


    Tin Tin ist so niedlich den habe ich mir richtig vorsteleln können. Aber auch Mazan und die ganze Katzenbande.


    Rezi folgt.