ZitatOriginal von Lipperin
Das geht, glaube ich, vielen so. Selbst wenn man nicht weiß, von wem etwas ist, aus irgendeinem Grund erkennt man einen russischen - oder muss man sagen slawischen? - Autoren. In der Regel jedenfalls.
Da ich noch nicht viele (bis gar keine?) anderen slawischen Autoren gelesen habe (jedenfalls fallen mir aus dem Stegreif keine ein), kann ich das nicht vergleichen.
ZitatOriginal von Lipperin
Den Film habe ich übrigens nie gesehen. Ich glaube auch nicht, dass ich ihn mir anschauen würde, ich habe ein Bild von den handelnden Personen, das mag ich mir nicht wegnehmen bzw. überlagern lassen. Die Musik habe ich mir allerdings jetzt angehört, es ist ja ... nun ja ... ziemlich eingängig. Ich würde nicht sagen wollen, dass ich diese Melodie mit dem Roman in Verbindung bringen würde, eher ... da ich schon im zweiten Abschnitt bin ... ich musste hin und wieder an Strawinskys Sacre denken.
Ja, Verfilmungen können schwierig sein. Bei mir war es ja so, daß mich die Verfilmung angeregt hat, das Buch zu lesen. Maurice Jarres Musik ist gewißlich eingängig; "Weißt Du wohin" war vor Jahren (ich meine etwa 1969) ein Hit, den Karel Gott auf Deutsch gesungen hat.
ZitatOriginal von Lipperin
Edit macht mich darauf aufmerksam, dass ich verstärkt darauf achte, mal Skrjabin-Anklänge zu "hören", fühlen. Jener war für Pasternak Vorbild, er begann seinetwegen Musik zu studieren. Daran muss ich immer wieder denken, wenn ich Bilder von Pasternak sehe, er hat wirklich Pianistenhände.
Danke für den Hinweis, hatte ich auch gelesen. Allerdings ist, wenn ich das richtig überblicke, Skrjabin in meiner CD-Sammlung so gut wie nicht vertreten. Das sollte ich wohl mal ändern.