'Tanz auf Glas' - Kapitel 11 - 16

  • Zitat

    Original von hollyhollunder
    Die Autorin legt großen Wert auf das größtmögliche Worst-Case-Senarium. Leider. Ich finde, weniger wäre ich vielleicht mehr gewesen.


    Das kann man so sagen, auf jeden Fall. Und auch Umfeld und Sprache sind (nach meinem Eindruck) sehr darauf ausgelegt so viel Emotionen wie möglich zu wecken.
    Sie macht das durchaus kunstvoll, aber mir ist es insgesamt zu viel und das lässt mich innerlich auf Distanz gehen. Dieses unfassbare Drama und Leid in all seinen Nuancen mitzufühlen überfordert mich - und ich will es auch nicht.

  • Ich bin grad erst mit Kapitel 13 durch, aber wollte trotzdem schonmal meine Eindrücke posten. Eure Kommentare hab ich aber noch nicht gelesen um mich nicht versehentlich zu spoilern. ;-)


    In diesem Abschnitt war mir Mickeys Begegnung mit Priss wirklich zuviel. Ich hätte es stimmiger gefunden, wenn er einfach gegangen wäre. Ihre Träne und die folgende Umarmung waren zwar schön für mein Harmoniebedürfnius, aber es kam mir unrealistisch, zu weich gezeichnet und zu schnell aufgelöst vor.


    Mickeys Wunsch so ein Vater wie Lucys zu werden, fand ich schön, aber auch ein bisschen gefährlich. Er kennt ihn schließlich nur aus ihren Erzählungen und da ist er natürlich perfekt. Ich hoffe, das geht gut.


    Schön fand ich, dass ein paar mehr Worte über Jared verloren wurden. Ich konnte etwas besser nachvollziehen, wieso sie ein so gutes Team als Geschäftspartner sind und was der eine am jeweils anderen hat und schätzt.


    Das Märchen über die drei Prinzessinen ist natürlich herzerweichend zuckersüß. ;-)


    Das der Abend bei Lily so blöd gelaufen ist beruhigt mich ein bisschen. Schön, dass es auch normale Momente in ihrem Leben gibt. Da finde ich es dann später auch richtig schön und verständlich, als sie sich versöhnen und Lily anfängt sich auf ihre Nichte zu freuen. :-)


    Warum ist Lucy so müde und muss andauernd husten? Und dann noch das Verhalten von Charlotte. Das macht mir wirklich Sorgen und ich ahne Schlimmes. :-( Aber irgendwie ahne ich das seit Buchbeginn. :-(

  • Zitat

    Sie macht das durchaus kunstvoll, aber mir ist es insgesamt zu viel und das lässt mich innerlich auf Distanz gehen. Dieses unfassbare Drama und Leid in all seinen Nuancen mitzufühlen überfordert mich - und ich will es auch nicht.


    :write :write


    Zitat

    Das Märchen über die drei Prinzessinen ist natürlich herzerweichend zuckersüß.


    sorry, da hab ich zum ersten Mal geschaut ob aus dem Buch was raustropft :lache

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Die Hexenholzkrone 2 - Tad Williams



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zitat

    Original von hollyhollunder


    sorry, da hab ich zum ersten Mal geschaut ob aus dem Buch was raustropft :lache


    Hehe, das kann ich verstehen. Da war ich eben auch wieder in meinem Gut-oder-zuviel-Zwiespalt, sodass du den Satz durchaus kritisch verstehen darfst/ sollst. Ich bin wirklich gespannt, wie ich das Buch am Ende finden werde.

  • Mir kommt es eher so vor, als wäre das hier mehr Leser- als Autorenbeeinflussung. Dass das Buch stark auf Gefühle und Schicksale setzt, war doch bereits nach der Kurzbeschreibung klar. Ich habe das Gefühl, das Bücher immer schlechter werden, wenn die ersten Abschnittseindrücke negativ sind. Ist mir schon häufiger aufgefallen.


    Mir gefällt das Buch immer noch wahnsinnig gut. Abgesehen vom Verlauf der Krankheit. Zwar hatte ich es die ganze Zeit befürchtet, aber es scheint doch sicher zu sein, dass nur einer von beiden - wenn überhaupt - überlebt. Entweder Lucy oder das Kind. Ich würde mir zwar wünschen, dass es Lucy ist, glaub aber fast, dass sie sich für das Kind entscheidet.


    Die Hochzeit war nicht grade perfekt. Regen und Gewitter machen sie auf jeden Fall unvergesslich. Hörte sich jetzt auch nicht so an, als hätte das den Spaß wirklich gemindert.


    Ich mag die Schwestern alle auf ihre Weise und Lucy ist für mich alles andere als perfekt. Sie haben alle drei ihre Fehler und das ist ja auch völlig O. K. Sie ergänzen sich ja ganz gut. Ich glaube übrigens, dass es für Priss auch nicht einfach war, immer im Abseits zu stehen. Lily und Lucy waren ja wohl schon immer eine Einheit.


    Ich hoffe wirklich, dass Mickey dem Ganzen gewachsen ist. Ich bin sehr gespannt.

  • Zitat

    Mir kommt es eher so vor, als wäre das hier mehr Leser- als Autorenbeeinflussung. Dass das Buch stark auf Gefühle und Schicksale setzt, war doch bereits nach der Kurzbeschreibung klar. Ich habe das Gefühl, das Bücher immer schlechter werden, wenn die ersten Abschnittseindrücke negativ sind. Ist mir schon häufiger aufgefallen.


    Verstehe ich das jetzt richtig? Weil ich poste, es würde mir etwas nicht gefallen, dass ich damit andere beeinflusse es auch nicht gut zu finden? Oder habe ich das missverstanden. :gruebel


    Also mir ging es bei diesem Buch so, dass von Leseabschnitt zu Leseabschnitt meine Enttäuschung größer wurde. Ich bin zwar keine die ständig Liebes- und Herzschmerzromane liest aber gegen eine gute zu Herzen gehende Geschichte habe ich wirklich nichts. Und die Leseprobe, die ich vorher gelesen habe, war auch noch ganz okay. Das das Leid und das Drama immer größer werden war mir auch bewusst, dennoch finde ich, dass hier unnötig auf die Tränendrüse gedrückt wird. Ich versuche immer, mich vorsichtig auszudrücken und keineswegs ein Buch schlecht zu machen. Schließlich sind die Geschmäcker ja verschieden und wenn andere begeistert von dem Buch sind ist das für mich okay. Aber ich sage IMMER ehrlich, wie mein Leseeindruck ist. Gehe davon aus, dass dies auch so gewünscht ist. Und ein bisserl mit Gleichgesinnten Frozzeln soll den Begeisterten bitte nicht die Laune verderben. Genießt das Buch weiterhin. :-)

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Die Hexenholzkrone 2 - Tad Williams



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Jetzt habe ich den Abschnitt auch durch.


    Ich finde Lucy als Figur bisher sympathisch und überhaupt nicht zu perfekt, ebenso wie Mickey und Priss und Lily. Da nervt mich nichts an den Beschreibungen. Lily war mir anfangs etwas farblos und fern, aber seitdem etwas mehr auf sie eingegangen wurde hat sich das gelegt.


    Ich möchte nochmal betonen, das mir das Buch bisher gut gefällt. Die Kritikpunkte, die ich anbringe sind nicht so groß, dass ich deswegen schon sehr genervt oder missgestimmt wäre. Ich sehe das Buch aber nicht als Wahnsinn-Highlight an. Momentan bewegt es sich bei mir aber durchaus im oberen Eulenpunkte-Bereich und ich bereue es auch bisher nicht es zu lesen. :-)

  • Heieiei, ich tue mich auch weiterhin schwer mit dem Buch. Erschwerend kommt hinzu, dass wir gerade auf den Weg in den Urlaub sind und ich das Buch eigentlich vorher durch haben wollte. Nunja, das ist mir nicht gelungen, daher kommt es jetzt dann eben mit. Wenn ich mich in den nächsten Tagen hier nicht einbringen sollte, liegt es daran, dass wir vor Ort kein WLAN haben und zusätzlich eine Großveranstaltung stattfindet, d.h. UMTS ist oft überfüllt.


    Ich finde das Buch inzwischen ganz okay, nachdem ich im ersten Abschnitt noch dachte: "Oje, bitte nicht!" Dennoch vermag es mich nicht zu fesseln und ich finde es bislang sehr vorhersehbar und eben an vielen Stellen einfach zu viel, zu dick aufgetragen, zu kitschig, zu fern ab jeder Realität. Natürlich sind zwei vom Schicksal gebeutelte junge Menschen guter Stoff für einen Roman, aber dass beide so wunderbare, supitolle Ärzte haben, die sich auch privat nich um sie kümmern, das ist mir einfach zuviel Fantasy Wonderland.


    Ich hab schon eine Idee zum Ende. :gruebel

    With freedom, books, flowers and the moon, who could not be happy? - Oscar Wilde


    :lesend Rock My World - Christine Thomas

  • Hallo !


    Ich habe nichts gegen Liebesgeschichten, ich habe nichts gegen "Schicksale" und über Erkrankungen aller Art lese ich auch gerne. Und Bücher mit einem gewissen "moralischen/philosophischen Ansatz" mag ich auch....


    Dieses Buch hat aber davon genau ALLES und insgesamt gesehen ist es mir einfach zu viel......und leider war der Verlauf (bisher) für mich sehr vorhersehbar, keine Überraschung dass Lucy wieder krank ist, da wurden wir doch "hingeführt und vorbereitet".


    Mein Kritikpunkt zum bisher gelesenen: Es ist "too much", zu überzogen und einfach "zu viel Drama". Das alles eingebettet in eine vermeintliche familiäre und heile Welt (der Ort, die Freunde, die Familie....)....Zu viel "Schnulze" bisher, für diese vielen krassen Themen.


    Grüsse
    Andrea

  • @ hollyhollunder: Ja und nein. Das ist nichts Absichtliches, sondern mehr ein normaler Prozess. Wenn die Grundstimmung am Anfang schon schlecht ist, zieht sich das meistens so durch. Ich habe häufig das Gefühl, dass anderen Lesern dann beim Lesen der Kommentare oder beim Frotzeln auffällt, was sie sonst noch alles hätten schlecht finden können. Bei ganz positiven Leseeindrücken ist das ähnlich, nur eben in die andere Richtung. Ich glaube, dass die Grundstimmung ganz unbewusst beeinflusst. Das war aber nur eine Beobachtung, keine Kritik.

  • Zitat

    a und nein. Das ist nichts Absichtliches, sondern mehr ein normaler Prozess. Wenn die Grundstimmung am Anfang schon schlecht ist, zieht sich das meistens so durch. Ich habe häufig das Gefühl, dass anderen Lesern dann beim Lesen der Kommentare oder beim Frotzeln auffällt, was sie sonst noch alles hätten schlecht finden können. Bei ganz positiven Leseeindrücken ist das ähnlich, nur eben in die andere Richtung. Ich glaube, dass die Grundstimmung ganz unbewusst beeinflusst. Das war aber nur eine Beobachtung, keine Kritik.


    Eine interessante These, die Du da hast. Ich glaube ja, dass das Buch hier einfach nicht jedem gefällt und dass deshalb einige Eulen ähnliche Kommentare schreiben. Es gibt ja mindestens die gleiche Menge, denen es weiterhin gut gefällt. Ich denke, das Buch ist eines derjenigen, die polarisieren.
    Ich war auch schon in Leserunden, wo es mir umgekehrt ging, dass mir das Buch sehr gut gefiel und anderen nicht. An meiner Meinung hat es nichts geändert aber über die Kritikpunkte habe ich nachgedacht und falls sie zutrafen eingeräumt oder nicht, wenn ich es anders empfand.
    Die wenigsten Bücher gefallen wirklich allen Lesern. Manche sind aber so, dass fast alle sie okay finden - eigentlich ohne große Pro oder Kontra. Dies hier ist aber ein Buch, was versucht sehr starke Gefühle zu wecken - und das tut es bei mir auch. Vielleicht nicht ganz so, wie die Autorin es sich wünscht aber immerhin. :grin


    Ich glaube, dass unsere Debatte die Grundstimmung ist. :-) Manche mögen es andere nicht.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Die Hexenholzkrone 2 - Tad Williams



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    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zitat

    Original von Groupie
    @ hollyhollunder: Ja und nein. Das ist nichts Absichtliches, sondern mehr ein normaler Prozess. Wenn die Grundstimmung am Anfang schon schlecht ist, zieht sich das meistens so durch. Ich habe häufig das Gefühl, dass anderen Lesern dann beim Lesen der Kommentare oder beim Frotzeln auffällt, was sie sonst noch alles hätten schlecht finden können. Bei ganz positiven Leseeindrücken ist das ähnlich, nur eben in die andere Richtung. Ich glaube, dass die Grundstimmung ganz unbewusst beeinflusst. Das war aber nur eine Beobachtung, keine Kritik.


    So ganz von der Hand zu weisen ist Groupies Gedanke nicht. Ich habe auch schon das Gefühl gehabt, dass der ein oder andere sich durch eine positive oder negative "Anfangsgrundstimmung" beeinflussen lässt. Und/oder der Fokus auf Dinge gelenkt wird, die einem selbst beim Lesen nicht aufgefallen sind.


    Der eine kann diese Dinge ausblenden, der andere nicht. Aber m. E. gehört das zu einer Leserunde dazu, wer das nicht will, muss ja nicht mitmachen. Ich mag Leserunden prinzipiell gerne, weil ich die Eindrücke oft (nicht immer ;-)) bereichernd finde, aber es gibt Bücher, die ich lieber für mich allein lese, die ich nicht ausdiskutiert und kommentiert haben möchte.

  • Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht genau, ob ich mich von so was anstecken lasse. Aber prinzipiell lese ich bei Leserunden immer gerne schnell, um eine der Ersten zu sein. Dann komme ich gar nicht in Versuchung. Ich reagiere dann lieber auf andere Meinungen. Das klappt aber leider nicht immer. Darum lese ich manchmal die anderen Kommentare erst nach meinem Posting.


    Ich wollte auch gar nicht sagen, dass mich das stört. Wie gesagt, das ist sicher nichts Bewusstes. Es ist mir nur jetzt schon diverse Male aufgefallen. Und längst nicht nur bei diesem Buch.

  • Zitat

    Der eine kann diese Dinge ausblenden, der andere nicht. Aber m. E. gehört das zu einer Leserunde dazu, wer das nicht will, muss ja nicht mitmachen. Ich mag Leserunden prinzipiell gerne, weil ich die Eindrücke oft (nicht immer Augenzwinkern ) bereichernd finde, aber es gibt Bücher, die ich lieber für mich allein lese, die ich nicht ausdiskutiert und kommentiert haben möchte.


    Das sehe ich genauso. So sind Leserunden nun mal.


    Es hätte ja auch sein können, dass die begeisterten Eulen mich mit ihrer Begeisterung hier mitgerissen hätten. Aber vielleicht kann ich da einfach wirklich gut abschalten. Im Endeffekt lese ich ja das Buch alleine und meine Eindrücke entstehen direkt beim Lesen und nicht danach, wenn darüber gepostet wird. Danach versuche ich für mich zu ergründen, was meine Gefühle ausgelöst und meine Meinung gebildet hat.


    Aber interessant ist eine Leserunde immer, auch wenn mir das Buch nicht wirklich gefällt finde ich es spannend die Meinungen und Begründungen der anderen Eulen zu lesen. :-]

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Die Hexenholzkrone 2 - Tad Williams



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zitat

    Original von Beatrix
    Book Club Discussion Questions
    3. Brinley Township is as much a character in this novel as any of the people. How important do you think the setting is to the story? How does this small town help shape the main characters?


    Die kleine Stadt Brinley ist extrem wichtig für Lucy. Sie liebt Brinley und ist mit dem Leben dort zufrieden und glücklich. Sie hat dort ein Netz, das sie auffängt, wenn das Leben ihr Tiefschläge erteilt und das ist sehr wichtig für sie.


    Zitat

    Original von Beatrix
    Book Club Discussion Questions
    4. How does each of the Houston sisters fulfill her role as oldest, middle, and youngest, respectively? In what ways do they go against those stereotypes?


    Gibt es stereotype Schwesternrollen? Ich denke, das ist typabhängig. Muss es immer die älteste Schwester sein, die sich mit der Mutter überwirft, weil sie als Vorkämpferin fungieren muss? Die mittlere müsste dann die Rolle erfüllen, in der sie in der Familienaufmerksamkeit übergangen wird, weil die Mutter mit der ersten kämpft und mit der letzten, dem Nesthäkchen kuschelt. War das so, bei den Houstons? Nicht ganz, denke ich....


    Zitat

    Original von Beatrix
    Book Club Discussion Questions
    10. Lucy has a very different relationship with Lily than she does with Priscilla. Discuss these sisterly bonds - how do each of Lucy's sisters take care of her? How do they relate to Mickey? How do these relationships change throughout the course of the book?


    Mit Priscilla hat Lucy am Anfang des Buches distanzierteres Verhältnis. Liliy ist ihr dagegen sehr nah. Schwester und bester Freundin gleichzeitig würde ich sagen. Nachdem sie ihre Eltern verloren hat, hat sie aber zu beiden Schwestern engen Kontakt. Wobei sie mit Priscilla öfter streitet oder die Fronten klären muss. Im Laufe der Geschichte stellt sich jedoch heraus, dass je kränker Lucy wird, ihr Priscilla mehr beistehen kann und das Verhältnis der beiden wird zum Ende hin gefühlsbetonter und enger. Das ist sehr schön zu lesen.

  • Oh was für ein Buch, ich bin hin und weg, sicherlich es drückt auf die Tränendrüse, aber mir gefällt es.
    Die Entscheidung das Baby zu bekommen, trotz aller Widrigkeiten, fand ich sehr schwer für Lucy und Mickey. Und jetzt kommt vielleicht der Krebs wieder, alles in allem eine nicht gute Situation. Sicherlich ist es nur ein Roman, aber ich finde er ist gut geschrieben und reisst einen mit. Ich freue mich auf die nächsten Kapitel und hoffe morgen ein wenig mehr zum lesen zu kommen, so das ich ein wenig voran komme. Ich finde das Buch nach wie vor berührend und bedrückend zugleich.

  • Auch ich habe diesen Teil durch und muss gestehen, es fordert meine Tränendrüsen sehr stark.


    Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden würde an Lucys Stelle. Aber ohne Mutter hat es ein Baby/Kind ja auch nicht einfach. Wenn Lucy sich für das Baby und gegen eine Behandlung entscheiden würde, würde sich das Kind dann später die Schuld geben? :gruebel


    Die Entscheidung ist nicht einfach und ich möchte sie nicht treffen müssen. Das Buch nimmt mich mehr mit, als ich mir vorgestellt habe, da ich in meiner engeren Verwandtschaft gerade jemand habe mit einer Krebskrankheit.


    Ein gutes Ende dieses Buches kann ich mir immer weniger vorstellen.


    Viele Grüße :wave

  • Zitat

    Original von Sabine Sorg
    Wenn Lucy sich für das Baby und gegen eine Behandlung entscheiden würde, würde sich das Kind dann später die Schuld geben?


    Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Dabei ist diese Frage definitiv eine sehr reale. Und wird im Buch gar nicht angesprochen ...

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich