Was mit Rose geschah - Stef Penney

  • Englischer Originaltitel: The Invisible Ones



    Klappentext



    Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden - Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt - und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ...


    Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an. Was er bei seinen Nachforschungen über die Jankos erfährt, bestärkt sein Unbehagen. In der ganzen Familie scheint nur der 14-jährige JJ wissen zu wollen, was damals mit Rose geschah. Ray wird immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Lügen hineingezogen, und als er dicht davor ist, das Rätsel, das die Familie umgibt, zu lösen, wird ihm das beinahe zum Verhängnis.



    Die Autorin
    Stef Penney aufgewachsen in Edinburgh, studierte zunächst Philosophie und Theologie an der Bristol University, später Filmwissenschaft am Bournemouth College of Art. Heute lebt sie in London. Ihr erster Roman, ›Die Zärtlichkeit der Wölfe‹ (2007), wurde ein Welterfolg und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.






    Privatdetektiv Ray Lovell wacht eines Tages im Krankenhaus auf. Das letzte, woran er sich zu erinnern glaubt, ist, das er Sex hatte. Aber mit wem, wo und warum, das weiß er nicht mehr. Überhauptwird er von Alpträumen geplagt, er hat große Erinnerungslücken und Lähmungserscheinungen am ganzen Körper. Das er sich so wiederfinden würde, das hätte er wohl nicht gedacht, als ein paar Monate vorher ein Klient in sein Büro kam und ihm den Auftrag erteilte, nach seiner seid 6 Jahren verschwundenen Tochter zu suchen. Der Klient ist Roma, und er hat Ray ausgewählt, weil er ebenfalls Roma ist, jedenfalls zu Hälfte, Sein Vater allerdings kehrte dem Romaleben den Rücken, als er sesshaft wurde und eine sogenannte Gorjio heirate, eine Nicht-Roma.


    Die Geschichte wird von 2 Personen erzählt. Zum einen von Ray, zum anderen von JJ, einem 14jährigen Jungen, der zu der kleinen Romafamilie gehört, in die die verschwundene Rose hineingeratet hatte bevor sie verschwand. Zu Anfang empfand ich die Erzählungen von JJ etwas lahm und habe mich mehr für Ray interessiert. Aber während Ray von außen an die Sache herangeht und nur einen geringen Bonus bei den Romas hat auf Grund seiner Herkunft, ist JJ mittendrin. Durch ihn erfahren wir mehr von dem Leben der Romas, ihrer Einstellung.


    "Was mit Rose geschah" ist durchaus ein Krimi. Aber auch gleichzeitig eine Coming-of-Age Geschichte über JJ, der nach und nach den kindlichen Blick auf seine Familie verliert und hinter die Geheimnisse zu blicken beginnt. Zudem hat er mit ganz normalen Teenagerproblemen zu kämpfen, die sich hauptsächlich um Mädchen drehen.


    Ray verliert sich nach und nach ein wenig in der mysteriösen Geschichte. Er einwickelt eine regelrechte Obsession für eins ihrer Mitglieder. Zudem wird er noch gebeutelt von der inzwischen 2 Jahre zurückliegenden Trennung von seiner Frau, die er einfach nicht loslassen kann und manchmal heimlich observiert.
    Was mit Rose geschah, erfahren wir nach einer Weile, aber dadurch tauchen noch mehr Fragen auf und immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Die Auflösung kann man gegen Ende des Buches erahnen. Eigentlich hatte man den Hinweis dazu schon von Beginn an, aber man ließ sich als Leser genau so täuschen wie alle Personen im Buch,


    "Was mit Rose geschah" ist kein rasanter Pageturner, es ist sogar eher ruhig, aber es hat doch ziemlich schnell einen Lesesog bei mir entwickelt, so dass ich das Buch in 2 Tagen ausgelesen habe. Stef Penneys flüssiger Erzählstil und das ungewöhnliche Setting haben mich gepackt. Ich hätte mir allerdings noch ein tieferes Eintauchen in die Gypsy-Kultur gewünscht. Eigentlich kommen sie hier in dem Buch nicht besonders gut weg, denn ihr Denken erscheint rückständig und mit wenig Rücksicht auf den individuellen Menschen. Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen

  • Inhaltsangabe (Quelle: Verlagsseite)
    Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden - Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt - und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ... Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an. Was er bei seinen Nachforschungen über die Jankos erfährt, bestärkt sein Unbehagen. In der ganzen Familie scheint nur der 14-jährige JJ wissen zu wollen, was damals mit Rose geschah. Ray wird immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Lügen hineingezogen, und als er dicht davor ist, das Rätsel, das die Familie umgibt, zu lösen, wird ihm das beinahe zum Verhängnis.


    Autorin (Quelle: Verlagsseite)
    Stef Penney aufgewachsen in Edinburgh, studierte zunächst Philosophie und Theologie an der Bristol University, später Filmwissenschaft am Bournemouth College of Art. Heute lebt sie in London. Ihr erster Roman, ›Die Zärtlichkeit der Wölfe‹ (2007), wurde ein Welterfolg und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


    Allgemeines /Aufbau
    Erscheinungstermin: 1.Juli 2013 im Deutschen Taschenbuch Verlag
    Taschenbuch 448 Seiten
    Originaltitel: "The invisible ones"
    Übersetzerin: Susanne Goga-Klinkenberg
    Drei Hauptteile mit insgesamt 65 Kapiteln und ein Glossar mit Roma-Begriffen
    Erzählung in der dritten Person, wechselnd aus den Perspektiven der beiden Hauptfiguren


    Inhalt
    Der Privatdetektiv Ray Lovell, seiner Abstammung nach zur Hälfte ein Rom (Zigeuner), erhält von dem Rom Leon Wood den Auftrag, dessen verschwundene Tochter Rose zu suchen. Das Merkwürdige an der Sache: Mr.Wood hat seine Tochter seit sechs Jahren nicht mehr gesehen. Damals fand ihre Hochzeit mit Ivo Janko, dem einzigen Sohn einer Roma-Familie, statt. Noch binnen Jahresfrist verschwand Rose und ließ ihren an einer Erbkrankheit leidenden Sohn Christo bei den Jankos zurück. Die Familie Janko behauptet, Rose sei mit einem anderen Mann weggelaufen und hat all die Jahre nichts unternommen, um ihren Verbleib zu klären. Mr.Wood glaubt hingegen, die Jankos hätten Rose umgebracht. Ray soll in dieser Sache ermitteln, aber er ist nicht der Einzige, der sich für Rose interessiert: Auch Ivos vierzehnjähriger Neffe JJ (James Janko), der sich dem kleinen Christo eng verbunden fühlt, möchte wissen, was mit dessen Mutter geschah und was die anderen Familienmitglieder, darunter seine alleinerziehende Mutter Sandra, seine Großeltern und sein Großonkel Tene Janko vor ihm verbergen.


    Persönliche Beurteilung
    Dem Klappentext nach könnte man dieses Buch für einen Krimi halten, es handelt sich aber tatsächlich um einen Roman um ein Familiengeheimnis, der dem Leser viel Einblick in das Leben und Denken der Roma vermittelt. Es wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren erzählt. Der Privatdetektiv Ray Lovell ist zur Hälfte ein Rom, sein Vater hatte eine gorjio (Nicht-Rom, Sesshafte) geheiratet und das Fahren aufgegeben. JJ wächst dagegen innerhalb des Großfamilienkreises in einem Wohnwagen auf, besucht aber eine staatliche Schule. Er ist ein Wanderer zwischen den gegensätzlichen Lebensbereichen, was auch am Umgang mit Christos Krankheit sichtbar wird. Glaubt er zunächst noch an einen "Familienfluch", dem schon einige männliche Jankos zum Opfer gefallen sind und den man mit speziellen Roma-"Heilmethoden" oder durch eine Wallfahrt nach Lourdes zu heilen hofft, setzt er sich später dafür ein, dass Christo in einem Londoner Krankenhaus behandelt wird. Dort wird festgestellt, dass es sich bei der geheimnisvollen Krankheit um das Barth-Syndrom handelt, das, x-chromosomal rezessiv vererbt, nicht heilbar ist , dessen Auswirkungen aber durch eine gezielte Therapie gelindert werden können.
    Der Roman beginnt chronologisch in der Mitte der geschilderten Ereignisse. Ray liegt im Krankenhaus, nachdem er nach einem Autounfall hilflos und mit temporären Lähmungen aufgefunden wurde. Es wird eine Vergiftung mit Bilsenkraut und Mutterkorn diagnostiziert, Ray versucht sich an die dem Unfall vorausgehenden Ereignisse zu erinnern und lässt den Beginn seiner Ermittlungen Revue passieren. Dabei erfährt der Leser auch einiges aus seinem Privatleben.
    Ein großer Teil der Handlung vollzieht sich nach Rays Entlassung aus dem Krankenhaus und einer teilweisen Klärung des Vermisstenfalls, die paradoxerweise weitere Fragen aufwirft. Hier nimmt die Handlung an Spannung zu, ohne dass man von einem typischen Krimi sprechen könnte.
    Die Charakterisierung der Figuren ist sehr gelungen, beide Hauptfiguren sind sehr sympathisch, ohne unglaubwürdig perfekt zu sein. Auch die weiteren Romanfiguren sind detailliert gezeichnet.
    Der Erzählstil der mir bisher unbekannten Autorin ist sehr ansprechend und vermag mit leisen Tönen zu fesseln. Sehr reizvoll ist bei diesem gut konstruierten Roman das ungewöhnliche Sujet, das die Romanhandlung im Roma-Milieu der Achtziger Jahre des 20.Jahrhunderts ansiedelt.


    Fazit
    Ein außergewöhnlicher Roman, den man Liebhabern von Erzählungen um Familiengeheimnisse bedenkenlos empfehlen kann!


    9 Punkte

  • Stef Penney: Was mit Rose geschah, OT: The Invisible Ones, Deutsch von Susanne Goga-Klinkenberg, München 2013, dtv, Deutscher Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-423-24961-4, Softcover/Klappenbroschur, 444 Seiten, Format: 21 x 13,4 x 4,2 cm, EUR 14,90 (D), EUR 15,40 (A).


    England, Ende der 1980-er Jahre: Die Geschichte beginnt wie ein klassischer Detektivroman oder wie ein Film noir: Leon Wood, der gut gekleidete Klient, der das armselige Büro des Privatdetektivs Ray Lovell betritt, hat seine Hausaufgaben gemacht: Er ist ein Rom, und er weiß, dass Lovell auch einer ist, wenn auch einer, dessen Familie vor Jahrzehnten schon sesshaft geworden ist. Dieser kulturelle Hintergrund ist es, der Lovell den Auftrag beschert. Er soll Woods Tochter Rose suchen, die nach ihrer Heirat mit Ivo Janko spurlos verschwunden ist … vor rund sechs Jahren!


    Offiziell als vermisst gemeldet wurde die junge Frau nie. Die Roma haben nicht die besten Erfahrungen mit gorjio-Institutionen wie Polizei und Privatdetektiven. Sie würden ihnen als Außenstehenden auch gar keine Auskunft geben.


    Vielleicht hatten die Woods auch verdrängt, dass Rose etwas zugestoßen sein könnte. Jetzt, nach dem Tod von Roses Mutter, ist ihr Vater bereit für jede Wahrheit. Er vermutet schon länger, dass die Jankos Rose ermordet haben, aus welchem Grund auch immer. Ein bisschen sonderbar war die Familie schon immer, aber die schüchterne Rose mit dem entstellenden Muttermal am Hals war auf dem Heiratsmarkt nicht viel wert. Der kränkliche Ivo Janko war die beste Partie, die die machen konnte.


    Detektiv Ray Lovell kommt die Geschichte ein bisschen komisch vor, doch er braucht das Geld. Also reist er durchs Land und sucht Angehörige der Wood- und der Janko-Sippe auf um herauszufinden, was mit Rose geschehen ist.


    Ihre Schwestern wissen nichts und gingen all die Jahre davon aus, dass Rose nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollte und sich deshalb nie mehr gemeldet hat. Sie haben nie so recht gewusst, was in dem schweigsamen Mädchen vorging.


    Die Jankos dagegen erzählen viel. Klan-Chef Tene Janko, 60, seit einem Autounfall auf den Rollstuhl angewiesen, sagt, Rose sei weggelaufen, als klar war, dass ihr Sohn an der unheilbaren Erbkrankheit leidet, die viele der männlichen Jankos schon in jugendlichem Alter dahinrafft. Der einzige, der jemals von dieser Krankheit genesen ist, und zwar nach einer Wallfahrt nach Lourdes, ist Roses Mann Ivo.


    Ivo redet nicht viel, sein Sohn Christo (6) kann sich krankheitsbedingt nicht verständlich äußern, und der Rest der Sippe – Tenes Schwestern, Schwager und Nichte – sind misstrauisch und berichten allenfalls Belangloses. Der einzige, der Rays Ermittlungen mit ehrlichem Interesse verfolgt, ist der 14-jährige James Janko, JJ. Den anderen ist es entweder egal, was Rose zugestoßen ist, oder sie wissen es ohnehin.


    Ray flirtet mit Luella, Tenes jüngster Schwester, trauert immer noch seiner Ex-Frau Jen hinterher und tappt ansonsten im Dunkeln. Da wird bei Bauarbeiten auf einem früheren Lagerplatz der Jankos das Skelett eines jungen Menschen gefunden, das dort schon seit Jahren liegt. Rose? Als Ivo davon erfährt, verschwindet er, obwohl sein Sohn Christo gerade im Krankenhaus liegt.


    Im Krankenhaus landet auch Ray – mit einer schweren Vergiftung. Wollten ihn die Jankos ausschalten, weil er der Wahrheit auf der Spur ist? Dass sie allerhand zu verbergen haben, ist offensichtlich. Nichts, was sie erzählt haben, passt auch nur annähernd zusammen oder hält einer Überprüfung stand.


    Der Anruf eines Pfarrers aus Wales bringt eine ganz neue Wendung in die Geschichte. Nichts ist so, wie Ray – und der Leser – geglaubt hat. Aber was läuft dann hier ab? Was verschweigen die Jankos?


    Die Wahrheit ist verrückt und unfassbar abartig. Aber auf einmal ergeben all die Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten einen Sinn. Und wer glaubt, dass so etwas nur in der kranken Phantasie einer Autorin funktionieren kann, dem lege ich gerne eine reale Künstlerbiographie ans Herz. Deutlicher kann ich jetzt nicht werden, sonst verrate ich zu viel.


    Wer ein bisschen Ahnung von Genetik hat und sich die Mühe macht, die komplexen Familienverhältnisse der Sippen aufzudröseln, ahnt recht bald, wo in der Geschichte etwas faul sein muss. Doch des Rätsels Lösung haut den Leser genauso um wie den Privatdetektiv Ray Lovell.


    Mit Absicht hat Stef Penney die Geschichte in die 80-er Jahre gelegt. Mit den Techniken von heute – Handy, Internet, Gentests – wäre der Fall ruckzuck geklärt gewesen, dazu hätte es keiner mühseligen Detektivarbeit bedurft. So läuft die Geschichte in einem altmodisch-gemächlichen Tempo ab. Ein hektischer Thriller voll atemloser Spannung ist der vorliegende Roman also nicht. Aber man hat, genau wie Ray Lovell, keine Ruhe, bis man alle Rätsel gelöst hat. Und so ganz nebenbei erfährt man vieles über das Leben der Roma und der englischen Gypsy , abseits von Kitsch und Operettenromantik. Ein kleines Glossar erklärt Romani-Begriffe, die im Buch verwendet werden, obwohl das nicht unbedingt nötig wäre, weil Stef Penney im Buch selber alles wunderbar erklärt.


    Ein Teil des Romans wird aus der Sicht des 14-jährigen Rom JJ erzählt. Er redet ständig von seinen Großeltern, Großonkeln und Großtanten. Das verwirrt zunächst, weil man sich automatisch uralte Herrschaften vorstellt. Doch Roma und Gypsy heiraten sehr jung und die Sippen hier sind kinderreich. Der Großonkel und Klan-Chef ist 60, JJs Großeltern in den 50-ern und Großtante Lulu ist eine todschicke Frau von gerade mal 43 Jahren.


    WAS MIT ROSE GESCHAH bietet spannende Unterhaltung in einem nicht alltäglichen Umfeld.


    Die Autorin
    Stef Penney aufgewachsen in Edinburgh, studierte zunächst Philosophie und Theologie an der Bristol University, später Filmwissenschaft am Bournemouth College of Art.

    Und was die Autofahrer denken,
    das würd’ die Marder furchtbar kränken.
    Ingo Baumgartner

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Vandam ()

  • Die Geschichte dreht sich um einen Privatdetektiv der angeheuert wird um Rose Janko zu finden. Durch seine Ermittlungen und durch den Erzählstrang von JJ bekommen wir immer mehr Informationen über die Familie Janko und das Leben der Roma in England der 80er Jahre. Es ist jedoch kein Krimi oder Thriller wie der Titel vermuten lässt, sondern mehr die Geschichte einer Familie mit vielen Geheimnissen die eines nach dem anderen von dem Privatdetektiv aufgedeckt wird. Die zwei Erzähler sind mir total sympathisch. Ray ist der erfahrener Erwachsener der schon viel in seinem Leben durchgemacht hat und der nun versucht ein neues Leben aufzubauen und JJ ist der unschuldige, kleine Junge der durch die Geschehnisse immer mehr erwachsen wird und auch die Liebe entdeckt.


    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl ich schon ab der Hälfte des zweiten Teiles bereits eine Vermutung hatte was die Lösung des größten Geheimnisses der Jankos ist. Natürlich wurde diese dann auch bestätigt. Das hat mir jedoch das Vergnügen beim Lesen nicht vermiest.


    Auch der Schreibstil der Schriftstellerin hat mir gut gefallen. Das Buch ist sehr flüssig und mit einer gewissen Spannung geschrieben. Man kommt sehr leicht in die Geschichte rein und möchte immer weiterlesen! :)


    Ich würde das Buch auf jedem Fall weiterempfehlen. Es ist eine gute Lektüre für zwischendurch, mit ein wenig Spannung, vielen Geheimnissen und absolut sympathischen Charakteren.


    Von mir bekommt das Buch 7 von 10 Punkten