Band 43: Aus dunklem Tann - Karl May

  • Kurzbeschreibung
    Diese "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" stammen (mit Ausnahme von "Sonnenscheinchen") aus Mays frühester Schaffenszeit. Er zeigt sich hier von ungewohnter Seite: In heimischer Landschaft ereignen sich Konflikte, deren Schilderung an Spannung den exotischen Erzählungen in nichts nachsteht.
    Der Band enthält folgende Erzählungen:
    1.) Sonnenscheinchen
    2.) Des Kindes Ruf
    3.) Der Grenzmeister
    4.) Der Teufelsbauer
    5.) Der Bonapartenschuster
    6.) Der Giftheiner
    7.) Der Geldmarder
    8.) Die Rose von Ernstthal
    9.) Anhang: Der Samiel (im Faksimile)


    Karl May einmal heimisch. Wer die kurzen Geschichten aufmerksam liest, erhält einen sehr guten Überblick über das Leben der Menschen im Erzgebirge des 19. Jahrhunderts. Es lassen sich immer wieder die Gründe erkennen, aus denen Gerhard Hauptmann sein berühmtes Werk "Die Weber" schrieb. Karl May stellt diese sozialen Probleme auf seine eigene Weise vor. Und natürlich ist auch Spannung vorhanden. Wie könnte es anders sein?

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.