Hallo,
ich geb's auf, wenn ihr mir nicht helfen könnt.
Ich suche eine Kurzgeschichte, sie müsste relativ bekannt sein, da ich in meiner Schulzeit öfter damit konfrontiert wurde.
Leider kann ich nur die Handlung beschreiben:
Die Friedhöfe sind überfüllt. Jeder Mensch, der einen anderen Menschen "auf dem Gewissen" hat, bekommt die Leiche zugestellt und hat sie selbst irgendwie aufzubewahren.
Da haben wir einen Biedermann, der sich tierisch darüber aufregt, daß fast alle irgendwann eine Leiche zugestellt bekommen.
Bis eines Tages seine Freundin einen Kindersarg bekommt (ist zwar nicht ganz logisch mit dem Sarg dann, aber ich glaube sie hatte abgetrieben). Er verurteilt auch sie und trennt sich. Sie bringt sich daraufhin um und er bekommt den Sarg.
Vom ganzen Stil hätte ich geschworen, daß es Kafka war - aber da werde ich nicht fündig.
Könntet ihr mir bitte helfen?
Liebe Grüße
Buchling
P.S. Auf der Autobahn kann ich mir seither ein Grinsen nicht mehr verkneifen, wenn die Skifahrer mit den Särgen auf dem Dach rumfahren.... manche gleich "extrabreit".