Broschiert: 223 Seiten
Verlag: Heyne (Juni 1986)
ISBN: 3453017358
Über den Inhalt
Eine andere Welt, eine andere Zeit... Im Zeitalter der Wunder
Der Roman zu Jim Hensons hinreißendem Fantasy-Film, den die Kritik immer wieder mit Tolkiens "Der Herr der Ringe" verglich. Mit vielen farbigen Filmbildern.
Irgendwo, jenseits unserer Welt und Zeit ist das Reich des dunklen Kristalls. Ein Reich der phantastischen Länder, dunklen Meere und geheimnisvollen Lebewesen. Die Wälder und Sümpfe sind voller Gefahren. Seltsame Gestalten aus Träumen und Phantasien hüpfen, kriechen, kugeln und flattern umher. Sie singen, kreischen und flüstern in unbekannten Sprachen. Ihr einziges Sinnen und Trachten ist - zu überleben.
Bäume, Gräser und Blumen können sprechen, das Wasser murmelt und plätschert in der Musik der uralten Zeiten, die Steine und Felsen werden lebendig und geraten in Bewegung. Der Wind trägt die bösen Geheimnisse an den Ort des Schreckens....
Und über all dem ist der Zauber und die Macht des dunklen Kristalls.
Meine Erfahrung
Lange stand das Büchlein ungelesen im Regal. Der Film ist einer meiner Lieblingsfilme. Unzählige Male habe ich ihn schon gesehen, daher war das Buch (welches mir meine Mutter geschenkt hat) nicht direkt interessant für mich. Besonders wenn ich noch anderen unbekannten Stoff zur Auswahl hatte.
Nach nun fast zwanzig Jahren habe ich es endlich in Angriff genommen und bin begeistert.
Weil ich dieses Jahr schon schlechte Erfahrungen mit einem Buch zum Film hatte ('Club der toten Dichter') bin ich eher skeptisch an die Sache rangegangen. Aber es hat sich herausgestellt, dass es dazu gar keinen Grund gibt.
Die Story ist zwar dieselbe, aber man erhält neue Eindrücke und Informationen. Sogar ich, die den Film auswendig kennt, hab noch was von der Welt Thra und ihren Lebewesen dazu gelernt. Es war nicht so, als lese man den Film sondern eine Special Edition. Mit unveröffentlichten Szenen und viel Bonusmaterial.
Der Schreibstil ist wunderschön. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Betörende Worte, die einem aber nicht das Hirn vernebeln sondern angenehme Reize wecken. Keinesfalls Geschwafel.
Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll.
Verstanden habe ich alles. Es ist nicht so, dass hochtrabende Worte benutzt werden. Normale Worte in interessanter, wohltuender Aneinanderreihung. Es wirkt nicht krampfhaft bemüht, es passiert einfach zwischendurch, dass ich denke: "Wow, so kann man das also auch ausdrücken."
Toller Fantasy-Klassiker, in wunderschöner Form aufs Papier gebracht!
10 Punkte