Ich liebe Englisch, aber Platt finde ich gruselig. Ich stell mir grade ein Lied auf Platt vor. Brrrrr ...

Rund um den Schreibwettbewerb (ab 04.10.2012)
- JaneDoe
- Geschlossen
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Nächstes Trauma. Das musste ich in der Grundschule auswendig lernen. Und singen. Doppelt gruselig.
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okeeeey... gibt ja noch andere.... öhem: Wenn hier en Pott mit Bohnen steit
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Mal was anderes. Wieso ist Jimmy ein Spermium? Ich meine, was soll das mit den Ärmchen ausstrecken usw? Und was soll das mit Sommer und Winter bedeuten. Müsste Dr dann nicht viel mehr riechen und wo bleibt seine Vorliebe für Maiglöckchen? Und wieso heißt der Typ überhaubt Jimmy und nicht Eggy oder so? Fragen über Fragen. Je mehr ich über die Geschichte nach denke, umso weniger verstehe ich sie.
Es wundert mich, was Lese- Rina über den Tod in Summe geschrieben hat. Wenn nur die Eltern sterben, begegnet er einem ja bereits zweimal. Dann gibts ja auch noch Freunde etc. Sterben kann man allerdings nur einmal, was auch dort steht. Fällt eigentlich niemanden auf, dass Liebe auch öfters vorkommt? Scheint wohl im Auge des Betrachters zu liegen, ob er Positives oder Negatives ( wobei ich den Tod dort gar nicht so empfinde, er passiert eben nun einfach im Laufe des Lebens ) in diesem Text eher findet. Bzw, was dem Leser eher im Gedächtnis bleibt, was psychologisch höchst interessant ist.
Und dann finde ich es noch unfassbar, dass sich niemand ( außer Voltaire, ausgerechnet :lache) daran stört, dass "mit einem Mann schlafen" eine Kleinigkeit sein soll.
Irgendwie bin ich echt entsetzt. Habt Ihr alle kein Einfühlungsvermögen?
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Wer was mit einem Mann treibt, ist mir ziemlich egal,
mit meinem Mann...da schweige ich lieber. -
Thx rienchen.... ich war gerade am spekulieren, wie ich aus der Nummer wohl wieder rauskäme^^....
... Eggy hört sich eckig an... nicht so glibberig mit kleinen Tentakeln... boah, ich hab Kopfkino
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Sagt mal müsst ihr gar nicht schlafen?
Ik moog platt!
Kann es allerdings nicht, dass habe ich auf Familienfesten auch gehasst.
An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüddelband (musste ich googlen ist mein Lieblingslied)
An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüddelband
in de anner Hand ´n Bodderbrood mit Kees,
wenn he blots nich mit de Been in´n Tüddel kümmt
un dor liggt he ok all lang op de Nees
un he rasselt mit´n Dassel op´n Kantsteen
un he bitt sick ganz geheurig op de Tung,
as he opsteiht, seggt he: hett nich weeh doon,
ischa ´n Klacks för ´n Hamborger JungRefrain
Jo, jo, jo, Klaun, klaun, Äppel wüllt wi klaun,
ruck zuck övern Zaun,
Ein jeder aber kann dat nich, denn he mutt ut Hamborg sien.An de Eck steiht ´n Deern mit´n Eierkorf
in de anner Hand ´n groote Buddel Rum
Wenn se blots nich mit de Eier op dat Plaaster sleit
un dor seggt dat ok al lang "bum bum".
Un se smitt de Eiers un den Rum tosomen
un se seggt "so'n Eiergrog den hebb ik geern"
as se opsteiht, seggt se: "hett nich weeh doon,
ischa´n Klacks för´n Hamborger DeernRefrain
Jo, jo, jo, Klaun, klaun, Äppel wüllt wi klaun,
ruck zuck övern Zaun,
Ein jeder aber kann dat nich, denn he mutt ut Hamborg sien.Ich weiß gar nicht ob es dafür eigentlich auch eine Rechtschreibung gibt. Oder wird das geschrieben wie gesprochen? Dann würde ich das noch besser finden.
Na ja, was das Schlafen mit dem Mann angeht, da kommt es schon ein bisschen auf den Mann an. Bei einigen ist es eine Kleinigkeit, bei andern Wow.
Aber lassen wir das.
Sehr interessante Diskussion. Und das mit habe gesessen: Also ich habe gestern auf dem Klo gesessen und darüber nachgedacht. Und es hört sich Scheiße an.
Ich werde mich mal tagsüber beobachten. Spreche ich so oder sage ich saß, aß, usw. Vermutlich rede ich so wie ihr, mir ist es nur nicht bewusst. Vielleicht bin ich und rede ich auch anders...Ich mache mir echt Gedanken.
Ach danke Holle für die guten Nacht Wünsche. War echt kurz...
Gruß
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Zitat
Original von Grisu
äh, ich glaube nicht. in welchem Text stand das nochmalIch weiss nur, dass ich dieses Mal wieder den letzten Platz bekomme, naja mit etwas Glück vielleicht sogar den vorletzten
Grisu,
komm knuddeln.
Nicht traurig sein!
Ich werde dieses mal Dank ein paar sehr netter Damen, die meinen meinen Beitrag nicht mögen, wohl auch weit hinten liegen.Also Augen zu und durch. Morgen werden wir schlauer sein.
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Nun bin ich doch etwas überrascht. Da ist in diesem Fred doch tatsächlich noch eine interessante Unterhaltung möglich. Es geht also auch ohne das sinnleere, selbstdarstellerische Gesülze. Das Gespräch über das Plattdeutsche fand/finde ich sehr interessant.
Plattdeutsch ist eine eigenständige Sprache, ähnlich dem Friesischen. Zudem ist die plattdeutsche Sprache eine Sprache mit unglaublich vielen Dialekten, die oftmals kaum erahnen lassen, dass es gemeinsame Sprachwurzeln gibt. Selbst in Hamburg gibt es zwei Dialekte. Zum einen das "Hamborger Platt" und zum anderen das "Finkwarder Platt" (hier sei nur an Rudolf Kinau und Gorck Fock, der Bruder Rudolf Kinaus, erinnert).
In meinem Elternhaus wurde sehr viel Platt gesprochen und auch ich spreche diese Sprache immer noch sehr gern. Doch leider ist es eine Sprache die langsam ausstirbt, eine Sprache an der kaum noch Interesse besteht.
Bestrebungen, das Platt auch wieder an Hamburger Schulen zu lehren, werden zumeist nur vollmundig als reine Absichtserklärungen in die Welt hinausposaunt, Taten folgen diesen Ankündigungen aber leider kaum. Meines Wissens gibt es nur eine Schule in Hamburg-Marmstorf wo noch Plattdeutsch unterrichtet wird.
Ich hatte schon einmal überlegt mit einem plattdeutschen Beitrag am Schreibwettbewerb teilzunehmen - aber das ist wahrscheinlich nicht so gern gesehen und zu dem wäre es "Perlen vor die Säue werfen" - wobei man im besten Hamburger Missingsch zu Perlen "Perdelns" sagt.
So leeve Lüüd un Quiddjes, lod di nich argern - wi wüllt dann mol wedder.....
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Zitat
Original von Voltaire
Ich hatte schon einmal überlegt mit einem plattdeutschen Beitrag am Schreibwettbewerb teilzunehmen - aber das ist wahrscheinlich nicht so gern gesehenDie Interpretation von den Perlen vor die Säue überlasse ich lieber dem Pfarrer, aber seit wann richtetest du dich nach dem Gefühl das ist wahrscheinlich nicht so gern gesehen ?(??
Ganz davon abgesehen, dass das beliebte Autorenraten dann sehr leicht wäre- eine gute Geschichte in einem Dialekt oder einer regionalen Sprache kostet zwar den Leser etwas mehr Verständnisarbeit, bleibt aber eine gute Geschichte- wenn der Sprachstil nur verkrampft die miese Qualität einer Geschichte kaschieren soll, dann ist das leider ein durchaus modernes Vorgehen, mit Krampf auf Lokalkolorit.
Also trau dich und schreibe eine schöne Geschichte- als polyglotter Hohenloher freue ich mich auf meine inneren Übersetzungsversuche.
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Einen plattdeutschen Beitrag von Voltaire würde ich auch sehr gern lesen
Ich finde die Diskussion über Platt auch sehr interessant. Aber da sie ja doch etwas Off-Topic ist, schlage ich vor, sie hier fortzusetzen
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Zitat
Original von rienchen
Es wundert mich, was Lese- Rina über den Tod in Summe geschrieben hat. Wenn nur die Eltern sterben, begegnet er einem ja bereits zweimal. Dann gibts ja auch noch Freunde etc. Sterben kann man allerdings nur einmal, was auch dort steht. Fällt eigentlich niemanden auf, dass Liebe auch öfters vorkommt? Scheint wohl im Auge des Betrachters zu liegen, ob er Positives oder Negatives ( wobei ich den Tod dort gar nicht so empfinde, er passiert eben nun einfach im Laufe des Lebens ) in diesem Text eher findet. Bzw, was dem Leser eher im Gedächtnis bleibt, was psychologisch höchst interessant ist.Da hast du recht und mir ist der mehrfache Tod wohl auch deshalb aufgefallen, da es mir (allgemein) zu viele Tote in diesem Schreibwettbewerb gab. Die vorkommende Liebe ist mir zwar auch aufgefallen, habe ich aber auf die unterschiedlichen Liebesarten geschoben, also Liebe zu den Eltern, die erste Liebe, die große Liebe ... Von daher hast du aber sicher recht, dass auch der Tod mehrfach seine Berechtigung hat.
Eure Diskussion über die Dialekte finde ich äußerst interessant und ich sollte wohl auch mal den Deutsch-Thread durchlesen. Über einen Plattdeutschen-Beitrag (von wem auch immer) würde ich mich sehr freuen, wenn ich ihn denn verstehe (die Beiträge von Holle konnte ich nicht alle einordnen). Ich fand ja auch beowulfs Dialekt-Spruch sehr schön.
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@Plattdeutsch: Die Eltern vom Freund meiner Mutter sprechen auch viel Platt. ich hab gemerkt, dass ich sie mit meinen rudimentären Dänisch-Kenntnissen sogar verstehen kann.
Frettchen : Du denkst also, ich würde eine Geschichte schreiben, in der die Protagonistin meinen Namen (sogar in genau der richtigen Schreibweise! Respekt, lieber Autor!) trägt?
Jimmy : Ich finde, Bakterie passt da eigentlich immernoch am besten. Sommer/Winter ist ja eindeutig: Im Winter werden mehr Leute krank, da hat Jimmy halt mehr zu tun. Und Bakterien haben doch auch sowas wie Gliedmaßen. Gut, ob sie die ausstrecken können, ist nochmal eine andere Frage...
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Zitat
Original von Voltaire
Ich hatte schon einmal überlegt mit einem plattdeutschen Beitrag am Schreibwettbewerb teilzunehmen - aber das ist wahrscheinlich nicht so gern gesehen und zu dem wäre es "Perlen vor die Säue werfen" - wobei man im besten Hamburger Missingsch zu Perlen "Perdelns" sagt.So leeve Lüüd un Quiddjes, lod di nich argern - wi wüllt dann mol wedder.....
Ich fänd das gut.
Nicht, daß ich es besodners gut sprechen würde - aber als Kind habe ich es eben auch durch meine Großeltern oft gehört.
Mein Opa hat ja immer versucht uns ein büschen Platt beizubringen.
Ich mag das sehr gern.Und um für Beo dann das Autorenraten zu erschweren, mach ich mit.
(Du mußt dann allerdings vorher Korrektur lesen, ob es alles richtig geschreiben ist) -
Meine Mutter ist auch mit Plattdeutsch aufgewachsen, mein Vater mit Alemannisch. Sie haben sich dankenswerter Weise auf Hochdeutsch geeinigt, dementsprechend verstehe ich nur Bruchstücke beider Dialekte. Im direkten Vergleich finde ich das Plattdeutsch aber irgendwie schöner.
Eine bekannte Vertreterin des Platt ist Ina Müller, die als deutschlandweit bekannte Entertainerin auch einige CD´s mit plattdeutschen Liedern veröffentlicht hat.
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Zitat
Original von Regenfisch
Wer was mit einem Mann treibt, ist mir ziemlich egal,
mit meinem Mann...da schweige ich lieber.Und stricken und häkeln, kochen und backen soll eine Kleinigkeit sein??
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Zur Frage bin / habe gesessen äußert sich der Duden wie folgt:
ich habe (süddeutsch, österreichisch, schweizerisch: bin) gesessen
Die Verwendung von "sein" ist also eine (legitime) lokale Variante, die von "haben" die Norm.
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Oder um es mit den Worten des Mannes von Johanna von Koczian zu sagen, "Das bisschen Haushalt ist doch nicht so schlimm ..."
Haben wir eigentlich schon die Favoritenfrage gestellt? Also morgen ist Showdown. Welche Geschichten haben eurer Meinung nach jetzt, nachdem ihr die Kommentare gelesen habt, die besten Chancen oben zu stehen?
Ich hatte ja ganz früh schon "Flügelschlag" genannt. Jetzt gab es aber schon etliche Kommentare, die zwar die Sprache loben, aber sich trotzdem nicht dafür erwärmen konnten. Ich bin jetzt etwas ratlos. Aber ich glaube die Banane, Leo und Nathalie haben ganz gute Chancen.