Ich rezensiere fast jedes aktuell gelesene Buch.
Rezensionen, egal, ob neu oder alt (Buch UND posting), lese ich, wenn mich der Autor (des Buches), der Titel oder der Rezi-Verfasser (sei es, weil wir einen ähnlichen Geschmack haben oder weil ich seine Formulierungen schätze) interessieren.
Aus Zeitgründen kann ich nicht alle lesen. Und schon gar nicht immer etwas dazu schreiben.
Sehr gerne lese ich auch Rezensionen über Bücher mit abgelaufenem Mindesthalbwertzeitdatum

Werden Folge-Rezis zu sehr vernachlässigt?
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Wenn ich was über ein Buch erfahren will lese ich den gesamten Rezi- Fred durch.
Was mir manchmal mächtig auf den Sender geht ist das man bei einigen Rezis immer wieder den Inhalt des Buches zu lesen bekommt, aber sonst wie gesagt lese ich jede nachfolgende Rezi.
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Original von arter
Vielleicht sollte man bei Folgerezis auf Inhaltsangabe, Infos zum Autoren und die allgemeinen Buchinformationen verzichten, wenn man nicht wirklich was Neues mitzuteilen hat sondern sich auf seine Meinung beschränken.Das sehe ich auch so. Daher schreibe ich bei Folgerezi auch nur noch meine Meinung. Denn ich gehe davon, dass die Eulen in der Regel das Eröffnungsposting gelesen haben und da stehen die Infos ja drinne. Was soll ich da noch einmal alles wiederholen?
Ich schaue mir meistens den kompletten Rezi-Thread an. Vieles überfliege ich, denn die 50ste Zusammenfassung des Buch muss ich nicht lesen, zumal auch die Gefahr gespoilert zu werden deutlich steigt. Mich interessieren die Meinungen aller Eulen, was wohl auch daran liegt, dass ich noch nicht so lange dabei bin und somit noch nicht die Erfahrungswerte andere Eulen haben. Irgendwann werde ich sicher auch filtern. Davon will ich mich gar nicht freisprechen.
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Original von chiara
Das sehe ich auch so. Daher schreibe ich bei Folgerezi auch nur noch meine Meinung. Denn ich gehe davon, dass die Eulen in der Regel das Eröffnungsposting gelesen haben und da stehen die Infos ja drinne. Was soll ich da noch einmal alles wiederholen?
Ich werde auf gar nichts verzichten. Meine Rezis haben alle ein einheitliches Erscheinungsbild - und daran werde ich ganz sicher nichts ändern.
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Zu den Buchbewertungen schreibe ich nur die Bewertung, ohne auf die Bewertungen anderer einzugehen. Diskussionen finde ich eher stöhrend, weil man dann die eigentlichen Bewertungen nicht mehr so gut findet. Ich denke diskutieren kann man besser in Leserunden, wo man alles sagen kann, ohne Gefahr zulaufen, zu viel vom Inhalt eines Buches zu verraten.
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Original von Voltaire
... Meine Rezis haben alle ein einheitliches Erscheinungsbild - und daran werde ich ganz sicher nichts ändern.!!!
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Original von Voltaire
Ich werde auf gar nichts verzichten. Meine Rezis haben alle ein einheitliches Erscheinungsbild - und daran werde ich ganz sicher nichts ändern.So isses. Sonst ist es ja auch keine Rezi mehr.
Ich finde aber, daß bei den meisten Eulen, die eine feste Struktur in ihrer Rezi haben, die Inhaltsangabe auch klar erkennbar ist, und wer keine Lust hat diese zu lesen, kann diese auch einfach überspringen.
edit: übrigens finde ich, daß auch die unterschiedliche Inhaltsangabe in der Regel deutliche Aussage über das Buch liefert.
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Original von Pelican
... übrigens finde ich, daß auch die unterschiedliche Inhaltsangabe in der Regel deutliche Aussage über das Buch liefert.Und nicht nur das. Der Inhalt wird von verschiedenen Lesern auch durchaus unterschiedlich aufgenommen und daher manchmal in verschiedenen Nuancen in einer Rezi wiedergegeben. Was der/die Eine besonders herausstellt (z. B. gewisse Handlungsstränge), gilt dem/der Anderen nicht einmal als erwähnenswert.
Das liegt an den ganz persönlichen Empfindungen der Rezensenten beim Lesen, die schon viel aussagen über die Bandbreite, die Vielfalt und die Tiefe eines Werkes.
Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass ein Buch nicht sonderlich reizvoll sein muss, wenn alle dasselbe sagen, wenn alle den Inhalt auf dieselbe Weise interpretieren. -
Mhm. Das war ein wirklich interessanter Thread bisher! Es war spannend eure unterschiedlichen Meinungen zu lesen!
Ich schaue mir meistens Rezensionen an, wenn ich überlege ein Buch eventuell zu lesen oder wenn ich ein Buch gelesen habe und es mir sehr gefallen hat oder ich etwas zwiespältig bin und mich andere Meinungen interessieren.
Ich schaue aber nicht zu jedem Buch, was ich jetzt gerade gelesen habe nach, ob es Rezensionen gibt.Wenn ich Rezensionen lese, dann lese ich nie nur die erste. Meistens lese ich alle, wenn der Thread sehr lang ist, überfliege ich allerdings einige nur noch, oder lese nur die eigene Meinung.
Welche Eulen oder ob gar Eulenautoren eine Rezension geschrieben haben ist mir egal. Ich urteile danach, wie die Rezension aussieht, aufgebaut ist, welche Wortwahl, Satzbau etc. benutzt wird. Ich erkenne daran recht schnell, ob die Rezi für mich aussagekräftig ist oder sein könnte oder nicht. Wenn die Rezi mir extrem gut gefallen hat schaue ich nach, ob der Schreiber eine öffentliche Wunschliste hat.
Ich kommentiere auch nicht jedes Mal, aber manchmal. Meistens bin ich eher ein stillerer Forumsbesucher und -benutzer, aber wenn mir danach ist etwas zu sagen tue ich das dann auch. -
Zitat
Original von Voltaire
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Ich werde auf gar nichts verzichten. Meine Rezis haben alle ein einheitliches Erscheinungsbild - und daran werde ich ganz sicher nichts ändern.
Ist auch nicht nötig, da in bei deinen Rezis die Inhaltsangabe deutlich von dem Teil mit deiner Meinung getrennt ist. So mag ich das! -
Zitat
Original von JASS
Ich wüsste gerne, wie ich meine Eulen-Verwandte finde.Es würde die Leseauswahl so sehr erleichtern, wenn ich wüsste "was diese Person liebt, liebe ich auch". - Nur meinen Partner würde ich der Person nie vorstellen.
Die hast du in all den Jahren noch nicht gefunden :wow?
Bei mir gibt's da verschiedene Verwandtschaftsklassen.
Wenn's um bestimmte Themen geht, Island zum Beispiel :grin, treff ich oft die gleichen Eulen, wobei es hier sehr spannend ist, wir unterschiedlich wir verschiedene Bücher beurteilen. Mit fast 100%iger Sicherheit zum Beispiel findet Fandorina die Krimis, die ich gelungen fand, zum Gähnen, andere, die ich veritabel verrissen habe, ganz gut
Aber auch wenn es um eher allgemiene Interesse fürs Genre "Zeitgenössisches" geht, treffe ich immer wieder auf meine Pappenheimer, die das gleiche lesen wie. Allerdings unterscheidet sich die Beurteilung des jeweiligen Buches doch manchmal ganz erheblich...
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Original von DraperDoyle
Die hast du in all den Jahren noch nicht gefunden :wow?
Nein
Aber ich nehme mir vor, sie im August zu suchen. Wenn es sie denn gibt ... *Sehnsüchtiges Seufzen mit aus dem Fenster gewandtem, in die Ferne verlorenem Blick*
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Original von richardjaeger
Meine Befürchtung war, dass man mich vielleicht als "Lobbyisten" ansehen würde, was ich nun wirklich nicht bin.Entschuldige die späte Antwort. Aber es haben ja dir ja schon mehrere andere Eulen bestätigt, dass diese Befürchtung unbegründet ist! Du kannst nur eins falsch machen: nämlich dein eigenes Buch in den Himmel loben, ohne zu erwähnen, dass es deins ist. Ansonsten werden gerade Nischenrezis sehr wohlwollend aufgenommen, wenn auch nicht in der Quanität gelesen oder beantwortet. Viel Spaß weiterhin!
ZitatOriginal von Pelican
So isses. Sonst ist es ja auch keine Rezi mehr.
Diese Aussage verstehe ich nicht :gruebel. In den meisten Threads ist die Erstrezi deutlich umfangreicher als die Folgerezis, hat neben der eigenen Meinung Angaben zum Autor, zum Inhalt ... Die meisten Rezischreiber (Voltaire ausgenommen, ich eingeschlossen) verzichten auf diese "äußeren" Daten in den Folgerezis. Dennoch sind es doch alles Rezis, oder?
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Original von Lese-rina
Diese Aussage verstehe ich nicht :gruebel. In den meisten Threads ist die Erstrezi deutlich umfangreicher als die Folgerezis, hat neben der eigenen Meinung Angaben zum Autor, zum Inhalt ... Die meisten Rezischreiber (Voltaire ausgenommen, ich eingeschlossen) verzichten auf diese "äußeren" Daten in den Folgerezis. Dennoch sind es doch alles Rezis, oder?
Zu einer Rezi gehoeren als Bestandteile Angaben zum Autor, kurze Inhaltsangabe, Einordnung in den Zusammenhang (z. B. Epoche, Einordnung im Gesamtwerk des Autors, etc.), Angaben zu Erzaehltechnik, -stil und Sprache und kritische Wuerdigung.
Erzaehlt man einfach nur, wie einem ein Buch gefallen hat, ist das wohl eher eine Buchbesprechung. Diese bereichern unser Forum aber mindestens genauso.
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Ich habe mich gerade gefreut, dass nach 4 1/2 Jahren eine Rezi von mir wieder aufgetaucht ist und einen neuen Kommentar zum Buch erhalten hat.
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Bei mir hat heute zu meiner zweiten Rezi aus 2006 jemand gepostet, dass es eine Neuauflage gibt.
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Zitat
Original von Pelican
Zu einer Rezi gehoeren als Bestandteile Angaben zum Autor, kurze Inhaltsangabe, Einordnung in den Zusammenhang (z. B. Epoche, Einordnung im Gesamtwerk des Autors, etc.), Angaben zu Erzaehltechnik, -stil und Sprache und kritische Wuerdigung.
Erzaehlt man einfach nur, wie einem ein Buch gefallen hat, ist das wohl eher eine Buchbesprechung. Diese bereichern unser Forum aber mindestens genauso.
Danke für diese Wortdefinition, dann kann ich deine Aussage auch in einen vernünftigen Zusammenhang bringen. Also reden wir hier wohl überwiegend über Buchbesprechungen und nicht über Rezis.
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So ist das wohl.
Wir hatten hier vor einigen Jahren schon mal eine Diskussion zu dieser Frage, die ich gestern abend schon vergeblich gesucht habe :unverstanden, in der sich ein paar Experteneulen geäußert haben, deren Wissen dazu deutlich über mein bescheidenes, lang zurückliegendes Schulwissen hinausgeht. Falls ich diese Diskussion nochmal finde, verlinke ich sie.
edit: oh, die lieben Grammatikfehler...
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Original von Pelican
Wir hatten hier vor einigen Jahren schon mal eine Diskussion zu dieser Frage, die ich gestern abend schon vergeblich gesucht habe (...)
Stimmt, und seither verwende ich das Wort "Rezension" hier im Forum praktisch nicht mehr. Ich habe jetzt die genaue Stelle nicht gefunden, erinnere jedoch, daß es Beiträge von magali waren; möglicherweise folgende:Der hier im Thread "Rezensionsform" oder auch dieser hier im Thread "Bedingungen für Rezensionen".
Es gab noch in anderen Threads Äußerungen dazu, aber das dürften die beiden hier interessantesten dazu sein.
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Ist nicht letztendlich egal wie man das Ding nennt? Ob Rezension oder Buchbesprechung? Und warum sollte man nicht die volkstümliche Kurzform "Rezi" verwenden? Jede und jeder weiß doch was gemeint ist.