'Das Spiel der Nachtigall' - Seiten 253 – 412

  • In diesem Abschnitt ist wirklich viel passiert!


    Ich war sehr überrascht als Judith geheiratet hat und auch noch verheiratet bleiben will. Natürlich hat die Ehe viele Vorteile für sie und ich denke, dass Gilles sie immer gut behandeln wird. Aber trotzdem war es irgendwie so ein kleiner Schock. Ich hoffe trotzdem weiter, dass Walther und Judith zueinander finden!


    Die Szene in der Kirche, als der neue Papst gepredigt hat, da ist selbst mir ein Schauder über den Rücken gelaufen! Anscheinend war das eine Schlüsselstelle für Walther und ich bin gespannt, wie er sich daraufhin verändern wird!


    Die ganzen politischen Ereignisse waren zwar ein wenig viel auf einmal, trotzdem war es sehr interessant zu verfolgen. Alles läuft darauf hinaus, dass es zwei Könige geben wird. Ich bin gespannt, wie sich das alles auf das einfach Volk auswirken wird.


    Ich freue mich schon aufs weiter lesen und bin gespannt, was sich noch alles ereignen wird!

    Und manchmal ist ein Buch die Welt für mich!


    Mein Blog



    :lesend Laini Taylor - Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten



    Langzeitprojekte:
    Margaret George - Maria Stuart LR

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  • Zitat

    Ich war sehr überrascht als Judith geheiratet hat und auch noch verheiratet bleiben will. Natürlich hat die Ehe viele Vorteile für sie und ich denke, dass Gilles sie immer gut behandeln wird. Aber trotzdem war es irgendwie so ein kleiner Schock. Ich hoffe trotzdem weiter, dass Walther und Judith zueinander finden!


    Also ich denke ja von Anfang an, dass Walther mit Judith das erlebt, worüber er bei Reinmar immer lässtert. Die unerfüllte Liebe. :grin

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Die Hexenholzkrone 2 - Tad Williams



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zitat

    Original von hollyhollunder
    Also ich denke ja von Anfang an, dass Walther mit Judith das erlebt, worüber er bei Reinmar immer lässtert. Die unerfüllte Liebe. :grin


    Das wäre natürlich die richtige Strafe für Walther! :lache Aber ich hoffe trotzdem (für Judith) auf ein Happy End... :-)

  • Das ist ein interessanter Gedanke! Daran hab ich noch gedacht, aber jetzt wo du es sagst, würde das vielleicht wirklich eher zu treffen.
    Wünschen würde ich mir aber trotzdem ein Happy End für die Beiden! :grin

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  • Zitat

    Original von Sayia
    Diese politischen Verwicklungen und Intrigen, das Machtspiel zwischen Kirche und Adel, all das ist sehr spannend und lebendig beschrieben. Es macht richtig Spaß mit Judith und Walther an die verschiedenen Höfe "zu reisen" und mitzuerleben, wie damals geschachert wurde, vor allem um das eigene Vorteil. Ich finde, mir wird beim Lesen dieses Romans gerade ein verzwickter Teil der deutschen Geschichte sehr anschaulich erklärt. Sowas mag ich an Historischen Romanen sehr und das zeichnet für mich auch einen guten Roman aus.


    Danke für diese wunderbare Zusammenfassung, Saiya! Genau so empfinde ich es auch!
    Dieses Gemauschel und Geschacher um die Krone ist faszinierend und entsetzlich zugleich. Und ehrlich gesagt hätte ich mir nicht vorstellen können, dass man das derart verständlich und interessant darzustellen vermag, Kompliment an die Autorin :anbet!


    Solche Fanatiker wir Papst Innozenz machen mir immer die meiste Angst und es spricht sehr für Walther, dass er ihn künftig zur Zielscheibe seines Spottes machen möchte.


    Ein Happyend für Judith und Walther kann ich mir nicht vorstellen, für mich würde es einfach nicht passen. Möglicherweise (wahrscheinlich) werden sie irgendwann heißen Sex miteinander haben, vielleicht auch ein Kind, da es mit Gilles in dieser Hinsicht eher nix wird. Aber ein Paar vor den Augen der damaligen Welt - glaub ich nicht.
    Die Sache mit Gilles und Judith läuft doch für beide, jedenfalls im Moment, sehr zufriedenstellend. Heute würde man sagen eine " win win" Situation ;-).

  • Dieser Abschnitt gefällt mir bisher richtig gut. Völlig überrascht war ich von Judiths Hochzeit und von Gilles "heimlichen Leidenschaften". Auch die politischen Verwicklungen ziehen mich als Leser in die Geschichte. Ich bin noch nicht ganz durch, wollte aber schon einmal meiner Zufriedenheit Ausdruck verleihen. :grin

  • Zitat

    Original von Marita65
    Wer wird wie, warum und weshalb der neue König, oh je, diese verzwickten Aufzählungen diverser Herzöge, Könige, Fürsten... ich muß nach wie vor in der anfänglichen Personenbeschreibung nachschlagen. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, daß ich im Moment nicht wirklich dazu komme, eine größere Anzahl von Seiten zu lesen. Irgendwie müsste ich mich viel mehr auf das Buch konzentrieren können. :fetch


    Ich muss gestehen, dass es mir ähnlich ging. Wochentags nach der Arbeit noch ein paar Seiten zu lesen, hat nicht wirklich gereicht, um die ganzen Überlegungen zu durchschauen, wer wen warum unterstützt oder bekämpft. Da hätte ich am Stück an der Lektüre dran bleiben müssen.


    Sehr gefallen hat mir, dass sowohl Judith als auch Walter ihre eigenen Rollen dabei spielten und man auch ein bisschen Einblicke in die Ansichten des „kleinen Mannes“ bekam.


    Unter den Herrschern und kirchlichen Würdenträgern sind mir die meisten recht unsympathisch. Da verstehe ich Judiths Einwand gegen Otto voll und ganz, dass jemand, der herzlos mit dem Schicksal von Menschen spielt, eigentlich keine Hilfe bei der Kaiserwahl verdient hätte. Philipp scheint mmir da noch die beste Wahl zu sein.

  • Jetzt habe ich den Abschnitt beendet. Puh, das ist teilweiser schwerer Tobak, da werden Nonnen im Wald geschändet. Judith kann den Tod einer Patientin nicht verhindern. Was mir gut gefällt, ist die geschichtliche Aufbereitung des Themas. Ich muss mich aber schon sehr konzentrieren, um sämtliche Zusammenhänge annähernd verstehen zu können. Deswegen dauert das Lesen auch ziemlich lange. Mal sehen, was der nächste Abschnitt bringt.


    :wave

  • Zitat

    Original von beowulf
    Bei unsinn Ba-Wü waren die Stauferburg natürlich Pflichtprogramm, wie die Autorin so schön schreibt: Keiner war schwäbischer als die Staufer :grin


    Hm, das kann ich so leider leider nicht unterschreiben!
    Ich kenne maches nur, weil meine Eltern mich da mit hingeschleift haben. Zum Glück ;-)


    Zitat

    Original von bibliocat


    Das wäre natürlich die richtige Strafe für Walther! :lache Aber ich hoffe trotzdem (für Judith) auf ein Happy End... :-)


    Ohhh, das fände ich gemein. Ich mag einfach Happy Ends!


    Zitat

    Original von Lumos


    Danke für diese wunderbare Zusammenfassung, Saiya! Genau so empfinde ich es auch!
    Dieses Gemauschel und Geschacher um die Krone ist faszinierend und entsetzlich zugleich. Und ehrlich gesagt hätte ich mir nicht vorstellen können, dass man das derart verständlich und interessant darzustellen vermag, Kompliment an die Autorin :anbet!


    Ja, danke für diese Sätze. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Und ich muss sagen, dass ich immer besser durchsteige, wer wer ist.
    Ich muss sagen, dass es ne Katastrophe wäre, wenn Otto König würde (weil Adolf das doch noch reißen kann oder so) und dass Phlipp sicher ein besserer wäre. Ich meine, hallooo er redet mit seiner Frau vernünftig und hört sogar auf sie!! Auch den Zähringer mag ich gerne.


    Ja, die arme Judith. Schade, dass sich Stefan wirklich als kein würdiger Jude rausstellt.... Also, dass er so sie so verschachern will, das hätte ich dann doch nicht gedachrt!
    Gut, dass Gilles mit ihr abhauen konnte.
    Aber ist er wirklich homosexuell? Irgendwie hab ich dann seine Erzählungen nicht so ganz verstanden :lache


    Also was Walther mit dem Papst erlebt, hilfeeeeee :bonk :fetch :schlaeger
    Wie lange war der denn Papst?? Hoffentlich nciht zu lange...
    Aber ich hoffe auch, dass seine Spottlieder sich nciht noch irgendwann umkehren und er alles abbekommt!
    Und auch die Szene unterwegs :(
    Es stimmt leider was Walther sagt: "Tiere vergewaltigen nicht, Tiere quäen nicht, sie töten nur, wenn sie Hunger haben, und nicht aus Freude."
    Absolut!! Daher habe ich manchmal für Tiere sogar mehr übrig wie für manche Menschen!

  • Nightflower, was Stefan betrifft, so lohnt es sich, daran zu denken, daß Töchter/Nichten/andere weibliche Verwandte den größten Teil der Menschheitsgeschichte lang als Faustpfänder behandelt wurden, um Bündnisse zu schließen, Handelsvorteile zu erreichen, oder einfach im Dorf eine bessere Stellung zu bekommen, je nach eigenem Stand. Das macht Stefan zwar zu keinem netten Menschen, aber er verhält sich den Maßstäben seiner Zeit gemäß durchaus logisch.


    Innozenz III war von 1198 bis 1216 Papst und gilt heute als der unbestritten mächtigste Papst des Mittelalters, wenn nicht der Geschichte überhaupt. Mehr über ihn hier.

  • Zitat

    Original von Nightflower
    ...
    Aber ist er wirklich homosexuell? Irgendwie hab ich dann seine Erzählungen nicht so ganz verstanden :lache ...


    Dabei waren die Worte so sorgfältig wie eindeutig gewählt. :lache


    Da kann man wirklich nur hoffen, dass niemand Verdacht schöpft und die Ehe als tragisch kinderlos angesehen wird.

  • Naja, Judith könnte sich ja mit Gilles Einverständnis auch einen Liebhaber nehmen, zum Beispiel Walther ;-)
    Ich fand diesen Abschnitt hochspannend, bin aber froh, ihn mehr oder weniger am Stück gelesen zu haben, sonst hätte ich den Überblick verloren. besonders gefreut habe ich mich über die "Begegnung" mit Heinrich dem Löwen, ich kann mich noch sehr gut an die Bilder erinnern, mit denen der Brückenbrand damals in der Grundschule illustriert war. Ich habe selbst einige Jahre in Oberföhring gelebt und 2002 hat ja dort die quasi Nachfolgebrücke gebrannt. Irgendwie hat mich das damals in die Zeit Heinrichs zurückversetzt, die natürlich schon etwas weiter zurückliegt als die Zeit, in der der Roman spielt.

    :lesendCharlotte Roth - Die Liebe der Mascha Kaléko | Susanne Goga - Mord in Babelsberg


    If you don't make mistakes, you're not trying hard enough. (Jasper Fforde)

  • Zitat

    Original von Nachtgedanken
    Naja, Judith könnte sich ja mit Gilles Einverständnis auch einen Liebhaber nehmen, zum Beispiel Walther ;-)
    Ich fand diesen Abschnitt hochspannend, bin aber froh, ihn mehr oder weniger am Stück gelesen zu haben, sonst hätte ich den Überblick verloren. besonders gefreut habe ich mich über die "Begegnung" mit Heinrich dem Löwen, ich kann mich noch sehr gut an die Bilder erinnern, mit denen der Brückenbrand damals in der Grundschule illustriert war. Ich habe selbst einige Jahre in Oberföhring gelebt und 2002 hat ja dort die quasi Nachfolgebrücke gebrannt. Irgendwie hat mich das damals in die Zeit Heinrichs zurückversetzt, die natürlich schon etwas weiter zurückliegt als die Zeit, in der der Roman spielt.


    Hattet ihr auch diesen Comic, in dem Heinrich mit dem Bann bestrahlt wurde? An den kann ich mich noch erinnern, das Bild ist im Kopf geblieben.

  • Zitat

    Original von Tanja Kinkel
    Nightflower, was Stefan betrifft, so lohnt es sich, daran zu denken, daß Töchter/Nichten/andere weibliche Verwandte den größten Teil der Menschheitsgeschichte lang als Faustpfänder behandelt wurden, um Bündnisse zu schließen, Handelsvorteile zu erreichen, oder einfach im Dorf eine bessere Stellung zu bekommen, je nach eigenem Stand. Das macht Stefan zwar zu keinem netten Menschen, aber er verhält sich den Maßstäben seiner Zeit gemäß durchaus logisch.


    Innozenz III war von 1198 bis 1216 Papst und gilt heute als der unbestritten mächtigste Papst des Mittelalters, wenn nicht der Geschichte überhaupt. Mehr über ihn hier.


    Uh18 Jahre?
    Danke für den Link.
    Der mächtigste Papst, puh >.<


    Ja, das stimmt sciher, dass Mädchen damals so behandelt/gehandelt wurden. Aber das macht ihn mir dadurch nicht sympathischer! Vor allem, weil ihr Vater ihr wenigstens jemanden aussuchen wollte, der irgendwie zu ihr passt. Aber naja, gut, dass diese Zeiten hier vorbei sind!

  • Nun habe auch ich diesen Abschnitt fertig. Die Heirat von Judith mit Gilles hat mich etwas überrascht und meine heimliche romantische Hoffnung, dass Walther und Judith ein Paar werden könnten etwas gebremst. Doch ganz gebe ich die Hoffnung nicht auf.


    Auch die Rede des neuen Papstes hat mich sehr beeindruckt.


    Die ganzen vielfältigen historischen Ereignisse sind sehr gut erklärt und lassen mich die Geschichte so richtig miterleben.


    Muss jetzt unbedingt weiterlesen.


    Viele Grüße :wave

  • Wenn sich jemand über den weltlichen Herrschern sieht, muss er solch eine Rede halten. Erstaunt hat mich, dass er auch als Novize durchgegangen wäre. Normalerweise haben sich die Kardinäle doch über eine lange Lebenszeit bewährt, bevor sie gewählt werden.


    Interessant fand ich die Gedanken von Judith, wie sie Ottos Verlobung noch ein wenig länger hinauszögern könnte. Judith ist ja eine fiktive Figur und kann höchstens als Erklärung für eine Begebenheit herhalten.
    Wie skrupellos man damals Achtjährige als Braut verkaufte/versprach. Wie schnell reifte denn früher eine Kinderseele? Auch ein Heiratsalter von 12 finde ich noch zu jung. Es waren wohl wirklich andere Zeiten.


    Schön fand ich, dass Walther jetzt tatsächlich mal seine Person zurücknehmen musste und für seinen Freund da sein musste.

  • Ein interessanter Abschnitt. Erst stirbt der Kaiser, und schon gehen die politischen Intrigen los.


    Walther hat was mit der Frau von Dietrich von Meißen und hört unter dem Bett einige interessante Dinge mit ^^


    Irgendwie war Gilles mit von Anfang an sehr sympathisch. Die Umstände der Hochzeit sind natürlich blöd (man möchte ins Buch springen und Otto die Gurgel rumdrehen), aber ich denke Judith hätte es schlechter treffen können. Sie selbst merkt das ja auch recht schnell und entschließt sich die Ehe doch nicht anullieren zu lassen. Gilles hat auch sein kleines Geheimnis - das fand ich interessant, das er sich doch traut es Judith zu sagen...


    Sehr interessant und irgendwie witzig fand ich die Einblicke in Phillips Gedankenwelt und seine "Verhandlungen" mit Irene ^^ ich denke auch die beiden hätten es schlechter antreffen können, und könnten auch auf die Zukunft hin noch ein gutes Gespann sein.


    Walthers Begegnung mit Innozenz III hat mich sehr geschockt, ich glaube mit diesem Papst kommen schwere Zeiten auf die Protagonisten zu....

  • Der Abschnitt hat es aber in sich, erst stirbt der Kaiser, dann will jeder einen anderen auf den Thron bringen.


    Judith heiratet Gilles, das schlechteste ist das nicht, doch ob sie glücklich wird bleibt fraglich.


    Walther hat ein Verhältnis mit der Frau von Dietrich von Meißen. Aber von nutzen ist ihm dies nicht, als diese von Eisenach nach Meißen reisen, macht sich Walther auf in Richtung Süden.
    Er begegnet dort dem Papst, ich denke ab jetzt hat es Walther nicht mehr ganz so leicht.