"Mord in Tarsis" von John Maddox Roberts

  • Von Amazon:
    Autorenportrait
    Der 1947 in Ohio geborene John Maddox Roberts machte sich zunächst als Autor zahlreicher Science-Fiction-Romane einen Namen. Seinem ersten historischen Kriminalroman aus dem alten Rom 'SPQR' folgten weitere erfolgreiche Romane mit dem sympathischen Helden Decius Caecilius Metellus.



    Kurzbeschreibung
    Fünf Tage haben die drei höchst eigenartigen Detektive von Tarsis Zeit, um den Mörder eines Abgesandten zu finden. Andernfalls wird die rachsüchtige Armee seines Herrn Kyaga die Stadt dem Erdboden gleichmachen.





    Ein Roman aus dem Drachenlanze Universum.


    Allenfalls für Hardcore Drachenlanze Fans und Rollenspieler interessant, da die heruntergekommene Stadt Tarsis und die teilweise ganz gefälligen Charaktere unterhaltsam sind. Für "normale" Fantasy Leser dürfte der Spass aber schnell vorbei sein, da in dem Buch davon ausgegangen wird, dass der Leser mit Begriffen wie "Umwälzung" und "Geas" was anfangen kann. Aber auch für ein D&D Abenteuer muss man da noch einiges rumbasteln, damit es spielbar wird.


    Das Buch konnte mich also nicht wirklich begeistern. Der Mörderjagd war nicht sonderlich spannend und die Auflösung doch etwas an den Haaren herbeigezogen.





    edit:
    Habe gesehen, dass der Kurs bei Amazon für ein gebrauchtes Exemplar bei EUR 14,50 losgeht, evtl. kann ich doch noch jemanden mit diesem Buch glücklich machen...


    Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass das Titelbild im direkten Zusammenhang mit dem Romaninhalt steht !

  • Das könnte natürlich ein Problem darstellen... haste nihct aktuell ein F / SF / Thriller Buch, welches Du loswerden möchtest ?





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    GastRedner

  • Hi,
    ich habe es gern gelesen, aber die Aufklärung war wirklich nicht so gut gemacht. Hatte den Eindruck, daß das Ganze auf mehr Raum angelegt war, da wird viel Zeit darauf verwendet, von den Personen zu erzählen und das ist richtig anregend! Ganz plötzlich aber muß die Handlung fortgeführt werden und da geht es hoppla-hop. Schad.
    Vergnüglich, aber nicht befriedigend.
    Es scheint sich überdies um einen Band einer Reihe gehandelt zu haben, in der Kriminalfälle in Fantasy- Ländern(also: Serien) angesiedelt werden. Mystery meets fantasy oder so.
    Zumindest auf englisch gibt es noch den in den Forgotten Realms spielenden Murder in Cormyr von keinem geringeren als Chet Williamson, der als Sherlock Holmes Parodie zugleich sehr amüsant ist und
    gleichfall FR Murder in Halruaa von Richard S. Meyer, den ich aber nie mehr gefunden habe und daher auch nicht gelesen.
    Die Idee zu Mordfällen in der Fantasy scheint kein Renner geworden zu sein
    :grin
    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

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