Die Perlen der Kriminalliteratur

  • Ich weiss gar nicht, ob das ein Krimi ist. :gruebel Inspektor löst vom Krankenbett aus einen Fall, der 450 Jahre alt ist. Aber tolles Buch.



    In England weiß man, daß Richard III. ein Schurke war. Eine Meinung, die sich immerhin 450 Jahre lang gehalten hat. Bis Inspektor Grant gelangweilt im Krankenhaus liegt und zufällig auf Richard III. stößt, dessen Physiognomie so gar nichts von einem Verbrecher zu haben scheint. Er fängt an, genauer zu lesen. Allmählich wird deutlich: Nicht Richard war das Scheusal.
    .


  • Schöne Fred-Idee...
    Wenn jetzt jeder, der hier ein Buch reinschreibt, es wenigstens noch bewertet
    hätte, und der ein oder andere, der wie ich hier stöbert, seine Pünktchen auch noch vergäbe...
    Mann, wär das schön!
    Im Moment sind es sehr viele 0-Punkte-Perlen :cry.


  • So ein toller Krimi!
    Einer der besten, die ich je gelesen habe.
    Einer der besonderen Punkte daran ist,
    dass die Täterin schon hingerichtet ist,
    allen ist klar, was passiert ist, nur dem Leser nicht.
    Zwischenmeschliche Beziehungsgeflechte,
    sehr dichte Atmosphäre, abslolut fesselnd.


    Eins meiner wenigen aber dafür absoluten 10 Punkte Bücher.


  • Na ja, man empfiehlt ja keine Bücher, die man Mist fand. Meine beiden Empfehlungen sind für mich volle Punktzahl, sonst hätte ich sie nicht hier reingestellt.


  • Auch eine absolute Perle.
    Sie schreibt einfach sehr packend und zerpflückt
    die Charaktere in Ihren Büchern total.
    Hebt die innersten dunklen Schatten eines jeden hervor
    und spielt auch mit dem Leser und seinen Vermutungen.

  • Zitat

    Original von Salonlöwin
    Neben der Nennung des Titels halte ich es für wünschens- und erstrebenswert Die Gründe zu schildern, warum Eurer Ansicht nach der betreffende Roman in den Olymp der Kriminalliteratur gehört.


    Leider wird auf diese eingangs geäußerte Bitte nur sehr zurückhaltend eingegangen...... :-(

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.


  • Frettchen, ich geb Dir recht. Hier diesen Fred betreffend.


    Aber ich bin ein wahnsinniger Punktegucker.
    Und wenn die ISBN beispielsweise auch in einem anderen
    Fred auftaucht, dann hätte sie einfach schon mal ne Bewertung.
    Und wenn dann ein Punktegucker, wie ich es bin, sehe, da ist ein
    Buch, das hat bei den Eulen mehr als z.B. 9 Punkte von über
    10 Eulen,... dann komm ich so richtig ans 'Sabbern'...
    Dann will ich es haben.
    Ich finde diese Bewertungen toll.
    Ich hab auch nicht immer Zeit und Nerv, seitenlange
    Rezifreds zu lesen...


    :grin

  • Zitat

    Original von Voltaire


    Leider wird auf diese eingangs geäußerte Bitte nur sehr zurückhaltend eingegangen...... :-(


    Na ja, Deine Begründung war ja auch immer nur sehr spärlich und wenn überhaupt, dann nur eine knappe Zusammenfassung des Inhalts.

  • Zitat

    Original von Frettchen


    Na ja, Deine Begründung war ja auch immer nur sehr spärlich und wenn überhaupt, dann nur eine knappe Zusammenfassung des Inhalts.


    Blödsinn! Lies dir einfach mal meine Begründungen durch.... :wave

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Zitat

    Original von Voltaire
    Wilkie Collins - Die Frau in Weiß


    Für mich einer der Väter des Kriminalromans. Collins hat Geschichten geschrieben, die auch beim wiederholten Lesens nichts von ihrem Reiz verloren haben.


    Unterschwellig unheimlich, atmosphärisch dicht.... :wave


    Ich habe alles gelesen. Und sowas finde ich nicht wirklich ne ausführliche Erklärung, warum man ein Buch besonders toll findet.


    :wave

  • Zitat

    Original von Frettchen


    Ich habe alles gelesen. Und sowas finde ich nicht wirklich ne ausführliche Erklärung, warum man ein Buch besonders toll findet.


    :wave


    Es geht hier in erster Linie um das Gesamtwerk des Autors, genauso wie bei Edgar Wallace, Rex Stout, Edgar Allan Poe, Leo Malet u.a. Die genannten Bücher sind lediglich eine Beispiel aus dem Gesamtwerk.


    Aber natürlich kann man immer etwas falsch verstehen, wenn man es denn falsch verstehen will.


    Und in dem von dir genannten konkreten Beispiel habe ich ja wohl deutlich gemacht warum ich Wilkie Collins schätze. Wenn du es nicht verstehst, dann eben nicht......

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Sei doch nicht gleich sauer. Ich meinte ja nur, dass aus Deinen Begründungen auch niemand, der den Autor nicht kennt, ersehen kann, ob das Buch was ist für ihn oder nicht. Das meinte ich mit "spärlich".

  • Hallo Frettchen,


    Voltaire hat sein Anliegen freundlich formuliert (und er kann wirklich anders :knuddel), ebenso sehe ich in Melkats Wunsch nach Benotung nichts Verwerfliches, wenn sie gern vielzählige Meinungen in einer Note ausgedrückt sehen möchte, die für sie letztlich kauf- und leseentscheidend sind.
    Also, hol einfach mal Luft und verstehe meine anfängliche Äußerung als Bitte, die von Voltaire und Melkat unterstützt/erweitert wird. Keiner der Mitschreiberlinge soll sich an dieser Stelle einem Zwang ausgesetzt sehen :wave.

  • Zitat

    Original von Salonlöwin
    Hallo Frettchen,


    Voltaire hat sein Anliegen freundlich formuliert (und er kann wirklich anders :knuddel), ebenso sehe ich in Melkats Wunsch nach Benotung nichts Verwerfliches, wenn sie gern vielzählige Meinungen in einer Note ausgedrückt sehen möchte, die für sie letztlich kauf- und leseentscheidend sind.
    Also, hol einfach mal Luft und verstehe meine anfängliche Äußerung als Bitte, die von Voltaire und Melkat unterstützt/erweitert wird. Keiner der Mitschreiberlinge soll sich an dieser Stelle einem Zwang ausgesetzt sehen :wave.


    Benotungen zu Büchern, die ich kenne, habe ich bereits nachgeholt.

  • Fuer mich gehoert hier unbedingt die Selb Trilogie von Bernhard Schlink dazu. Ein Privatdetektiv mit Ecken und Kanten, mal nicht total versoffen, schon ueber 60 Jahre alt - und ich hab ihn sehr schnell lieb gewonnen. Dazu Krimifaelle, die sich wie Schlinks andere Romane mit Themen der neueren deutschen Geschichte beschaeftigen.

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Beatrix ()

  • Und nicht zu vergessen die Kayankaya Reihe von Jakob Arjouni. Ich hab hier mal "Kismet" verlinkt, leider wohl der letzte Band der Serie. Es ist einer meiner Lieblingsromane von ihm und obendrein in einer sehr sehr guten englischen Uebersetzung (von Anthea Bell !!! bekannt durch ihre Asterix Uebersetzungen) erhaeltlich, die ich schon mehrmals verschenkt hab.

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Ob man heute noch die Romane um den schwedischen Kommissar Beck von Maj Sjöwall und Per Wahlöö lesen mag, ist ungewiss. Doch früher haben sie viele andere Autoren beeinflusst und polizeiliche Ermittlungen und Leben in einer europäischen Großstadt in den frühen siebziger Jahren glaubhaft dargestellt.
    Der erste Band "Die Tote im Götakanal" ist sogar schon von 1965.


    Ich habe sie nach unserem Schwedenurlaub in diesem Jahr fast alle gelesen. Sie sind immer noch gut!
    - sehr realistische Schilderung der Kriminalarbeit.
    - mit jedem Band werden die Personen plastischer/ vielschichtiger.
    - sehr genaue, ungeschönte Schilderung des schwedischen Lebens in Stadt und Land, mit ihren sozialen Problemen.


    Die letzten Bände, "Polizistenmörder" und "Die Terroristen" konnte ich nicht mehr lesen, da dann das Attentat in Norwegen passierte. Ich hatte den Eindruck / das unheimliche Gefühl, als ob dieser Anschlag eine neue Folge dieser Reihe sei.

    Etwas Besseres als den Tod findest du überall (Die Bremer Stadtmusikanten)

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von filemon ()