Die ersten Beiträge gefielen mir recht gut, ab demTrauzeuginnenbeitrag musste ich jedoch teilweise mehrmals lesen, weil einfach kein (Verständnis-)Funke überspringen wollte.
Das Gedicht war hingegen wieder auf den ersten Bissen verdau- und überdies appetitlich.
Liegt zum Großteil sicher auch an mir und ist daher auch subjektiv, aber letzteres ist wohl jede derartige Auswahl.
Danke allen, die sich die Mühe gemacht und den Mut besessen haben.

Schreibwettbewerb März/April 2011 - Kommentare
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So, ich weiß nicht so genau, ob es hier jetzt noch üblich ist, die Fragen zu beantworten...ich mache es trotzdem, wer nicht möchte, braucht es ja nicht zu lesen.
ZitatTrotzdem feine Idee, von der ich gerne wüsste, wie sie entstanden ist. Ach so. Es wird nicht ganz klar, wie viel Zeit zwischen dem ersten Kirmesbesuch und dem Ende der Geschichte vergeht. Deshalb haben mich die zwei Euro fürs Ballwerfen am Anfang später stutzig gemacht. Der Euro wurde 2001 eingeführt. Das Ende kann deshalb maximal neun Jahre später spielen.
Kirmesplätze demprimieren mich von Kindheit an, ich meide sie. Trotzdem war ich natürlich mal auf einer, in diesem Fall auf dem Lukasmarkt in Mayen. Und da saß tatsächlich so ein Mann an eben so einer Bude, der sehr traurig aussah und ständig diesen Satz aufsagte. Sehr absurd. Das ist alles.
Zwischen dem ersten Kirmesbesuch und dem Ende der Geschichte sollen sieben Jahre vergehen. Lukas schmeisst die Ausbildung kurz vor Schluss. Seine Kinder sind jeweils nur ein Jahr auseinander.
ZitatOriginal von Seestern
Den Ausgang mag ich persönlich nicht, ist mir zu zynisch. Während des Lesens hatte ich vermutet, dass Lukas eine plötzliche Zukunfstvision hat …Hätte mir besser gefallen irgendwie …Lukas ist am Ende der Geschichte Mitte Zwanzig und durch den Jungen begreift er seinen Fehler. Die Geschichte sollte noch weitergehen und positiver werden (Die Luft ist plötzlich frisch und klar usw) - naja, mit maximal 500 Wörtern ist man schon eingeschränkt. Mit Mitte zwanzig stehen einem aber ja noch alle Türen offen- Lukas schafft das schon. Vielleicht versöhnt Dich das etwas.
Vielen Dank für all die Kritik, besonders an Churchill.