Kurzbeschreibung
Von Selbstanzeigen ("Ich bin dann mal weg"), Hassanzeigen ("Zum Tode von Dr. Volker P. fällt mir nur ein Wort ein: Danke! Ein Patient") und nachträglichen Klarstellungen ("Er hatte Vorfahrt!") bis zu überraschenden Motti ("s'is Feierobnd"): Wie ungemein komisch Todesanzeigen sein können, zeigt diese Sammlung von Christian Sprang und Matthias Nöllke. Und wer könnte dieses liebenswerte Bild vom Leben und Sterben in unserem Land besser interpretieren als Christian Tramitz. Gekürzte Lesung. Sprecher: Christian Tramitz
Über die Autoren:
Christian Sprang, Dr. phil., betreibt seit 2003 die populäre Website todesanzeigensammlung.de. Beruflich ist der promovierte Musikwissenschaftler Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und leitet Seminare und Fachanwaltslehrgänge zum Urheber- und Verlagsrecht.
Matthias Nöllke, Dr. phil., arbeitet für den Bayerischen Rundfunk und ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher, darunter: »Machtspiele«, »Von Bienen und Leitwölfen. Strategien der Natur im Business nutzen« und »Der gut gelaunte Pessimist«. Er lebt in München.
Christian Tramitz, wurde in München geboren und ließ sich am Münchner Musikkonservatorium im Hauptfach Geige ausbilden. Im Anschluss studierte er Kunstgeschichte, Philosophie und Theaterwissenschaften. Er nahm Schauspielunterricht bei Ruth von Zerboni und spielte am Stadttheater Ingolstadt und an den Düsseldorfer Kammerspielen. Nach ersten Fernsehgastrollen in diversen Krimiserien begann 1997 die enge Zusammenarbeit mit Michael Bully Herbig in der preisgekrönten bullyparade (1997 2002). Seine Rolle als Ranger in "Der Schuh des Manitu" (2000) machte Christian Tramitz endgültig bekannt. Mit "Tramitz and friends" feierte er 2003 das Debüt seiner ersten eigenen Show. Es folgten verschiedene Fernsehrollen sowie Kinofilme wie "(T)Raumschiff Surprise" (2003), "7 Zwerge" (2003 und 2005), "Neues vom Wixxer" (2006), "Freche Mädchen" und "Keinohrhasen" (beide 2007). 2009 stand er als legendärer G-Man "Jerry Cotton" vor der Kamera. 2008 lieh er seine Stimme Disneys Möchtegern-Superhund "Bolt".
Meine Meinung:
War das ein Reinfall. Ich hatte mir makaber-witzige Anzeigen vorgestellt und bekam, tödliche Langweile, die noch dazu absolut lieblos von Christan Tramitz, ohne großen Witz oder Charme oder sonst irgendwas vorgetragen wurden. Nicht ein einziges Mal wurde ich gar zum Lächeln gebracht oder sonst wie erheitert. Es sind einfach Todesanzeigen, nicht wirklich ungewöhnlich oder herausragend, geschweige denn witzig.