Was am Ende zählt

  • Regie: Julia von Heinz
    Darsteller: Paula Kalenberg, Marie-Luise Schramm, Vinzenz Kiefer


    Handlung laut Amazon:
    Eigentlich sollte es für Carla der Start in ein besseres Leben werden. Doch auf dem Weg nach Lyon zur Modeschule wird sie um Geld, Papiere und Koffer erleichtert. Durch Berlin driftend trifft sie Rico, der sie bei sich übernachten lässt. Sie wird schwanger. Nachdem ihr Rico die kalte Schulter zeigt, vertraut sie sich Lucie an, die ihr einen ungewöhnlichen Vorschlag macht: Lucie würde so tun, als ob sie schwanger sei und sich später des Babys annehmen, während Carla sich absetzen könne.


    Mein Eindruck:
    Auf meiner Reise durch den deutschen Film bin ich über Werner Herzog, Wim Wenders und Christian Petzold jetzt bei „Was am Ende zählt“ angekommen.
    Ein weiterer Film, den ich sehr schätze, weil er der Realität verpflichtet ist und dennoch die Emotionen nicht ausspart.
    Die beiden Protagonistinnen haben einen gemeinsamen Plan. Lucie soll die Mutter von Carlas Baby werden. Carla will in Frankreich zur Modeschule gehen.
    Klar, dass der Plan auch einige Probleme beinhaltet, zum Beispiel der unfreiwillige Vater.
    Doch es sind wirklich die Schauspielerinnen, die Carla und Lucie darstellen, die den Film bestimmen. So konsequent und intensiv beherrschen ihre Figuren den Bildschirm. Wirklich beeindruckend. Ein stimmungsvoller Film!


    Die DVD ist übrigens auch wegen ihrer satten Extras zu loben: Making of, nicht verwendete Szenen, Interviews, u.a.