'Die Medica von Bologna' - Seiten 001 - 106

  • Wahrscheinlich hat die Mutter gemerkt, dass Carla sehr talentiert ist und auf das gut gelungene Gesellenstück stolz war. Vielleicht wollte sie Carla lieber "kleinhalten" und verhindern, vom eigenen Kind überflügelt zu werden oder verhindern, dass Menschen draußen die Erschafferin wunderschöner Kleider sehen möchten? Wobei... draußen hätte sie ja verschweigen können, dass Carla die Kleider entworfen hätte. :gruebel


    Die Ausführungen zur damaligen Mode fand ich auch sehr interessant, insbesondere die Schuhmode. Marco war als zufriedener Schuhmacher deutlich sympathischer, verständlich wenn er sich mit dem Studium schwertut und als Nicht-Adliger und Nicht-Reicher vielleicht auch nicht besonders ernst genommen wurde.

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")


    "An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

    Erich Kästner.

  • So … der erste Teil ist geschafft. Wider Erwarten habe ich mich sehr schnell eingelesen. Flüssig und nicht langweilig wird über Carlas Jugend geschrieben. Mir fehlten allerdings ein paar mehr Unterteilungen. Ich mag es nicht so gern, wenn Kapitel so lang sind. Ansonsten gefällt mir der Schreibstil sehr gut.


    Wie ottifanta hätte ich mir noch ein Glossar für die italienischen Begriffe gewünscht. Ich kann leider gar kein italienisch und es passiert dann halt, dass ich die Stellen schnell überlese, weil ich meist nicht weiß, was es bedeutet.


    Ich konnte mich sehr schnell in Carla reinfinden. Ich kann ihren Drang verstehen, als sie ihrer Mutter folgte und auch, dass die Puppen für sie lebendig waren. Sie hatte doch sonst nichts.


    Das die Mutter Angst um Clara hat, weil die Leute sie vielleicht als schlecht bezeichnen könnten, finde ich übertrieben, aber für die Zeit vielleicht normal. Warum sie allerdings eine Teufelsaustreibung machen lässt und auch sonst so negativ betet … werden wir wohl nie erfahren und auch nicht wer ihr Vater ist.


    Der Geistliche Edoardo ist sehr unsympathisch. Sich an ihr zu vergreifen geht gar nicht. Gut, dass sie es schafft ihm aus dem Weg zu gehen. Ich bin gespannt, ob er noch weiter auftauchen wird und wie er sich benehmen wird, jetzt, wo die Mutter tot ist.


    Marco, der mir erst sympathisch war, ist nach der Sache mit der Mutter bei mir erst mal unten durch. Ich denke, er wird sowieso nicht mehr oft auftauchen. Meine Vermutung ist, dass er zwar das Leben als Studierender liebt, aber nicht die Medizin und deshalb Carla und ihre Mutter im Stich lässt.


    Gespannt bin ich auch ob das „Summen“ in Carlas Kopf was zu bedeuten hat … und wie Carla jetzt ihr Leben meistern wird … ohne Mutter … ohne Marco (so denke ich es wenigstens), aber da waren ihrerseits ja eh nie große Gefühle, eigentlich mehr der Wunsch … raus von zu Haus … und mit dem Feuermal.


    So ... bevor die Kids nach Hause kommen ... noch ein paar Seiten lesen :lesend

    :lesend Svea Lenz - Lebensträume. Ärztin einer neuen Zeit

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    Hörbuch: Alex Lepic - Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain

    Hörbuch: Monika Peetz - Ausgerechnet wir

    SuB: 317

  • Zitat

    Original von Schubi


    ohne Marco (so denke ich es wenigstens), aber da waren ihrerseits ja eh nie große Gefühle, eigentlich mehr der Wunsch … raus von zu Haus … und mit dem Feuermal.


    Ich habe auch den Eindruck, dass keine "großen" Gefühle im Spiel sind. Carla, als Erzählerin müsste doch über "Schmetterlinge im Bauch" berichten. Vermutlich ist die Verbindung wirklich nur entstanden, weil Carla von ihrer Mutter weg will.

  • Die Geschichte wird in Ich-Form und in Rückblenden erzählt, in relativ einfachem Stil, aber informativ und gut zu lesen. Ich war jedenfalls sofort mittendrin, obwohl meine Gedanken gelegentlich noch ein wenig ins Tal der Schneeleoparden schweifen ;-).


    Carlas unglückliche und einsame Kindheit wird sehr eindringlich beschrieben, auch für die Mutter ist es wohl nicht leicht. Mit einem Feuermal gezeichnet zu sein war damals nicht nur ein optisches Handicap. In diesen abergläubischen Zeiten wurde alles mögliche hinein interpretiert, vom Satan gezeichnet, Hexenmal .... :rolleyes. Die Austreibung durch diesen üblen Pater hätte für meinen Geschmack etwas weniger ausführlich sein dürfen, aber was für eine Quälerei für ein krankes Kind, das im Fieber deliriert!


    Mit Marco hat Carla einen sehr beharrlichen Verehrer an Land gezogen! Was ihn wohl so an ihr anzieht? Ob er gespürt hat, dass sie sich zu einer besonderen Persönlichkeit entwickeln wird? Ich denke auch, dass sie in erster Linie der ewig predigenden Mutter entkommen möchte und sich natürlich auch geschmeichelt fühlt. Liebe ist es von ihrer Seite sicher nicht, das wird auch auf S. 61 unten deutlich "...ich ahnte nur, dass meine Empfindungen für Marco nicht für das ausreichten, was mit dem großen allumfassenden Wort Liebe bezeichnet wird."

  • Zitat

    Original von Lumos
    Die Austreibung durch diesen üblen Pater hätte für meinen Geschmack etwas weniger ausführlich sein dürfen, aber was für eine Quälerei für ein krankes Kind, das im Fieber deliriert!


    So ein Exorzismus alleine ist schon schlimm genug, da muss der Pater sie auch noch angrabschen! :fetch


    Das hätte für die Geschichte eigentlich nicht sein müssen. Einer der wenigen Abschnitte, bei der Wolf Serno etwas zu viel in die Story gepackt hat.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Das hätte für die Geschichte eigentlich nicht sein müssen. Einer der wenigen Abschnitte, bei der Wolf Serno etwas zu viel in die Story gepackt hat.


    :write Ja, denn es geschah genau das, was ich erwartet hatte. Der Verzicht auf die Grabscherei wäre die bessere Lösung gewesen.

  • Vor vielen Jahren habe ich „Der Wanderchirurg“ von Wolf Serno gelesen, an dieses Buch kann ich mich jedoch kaum noch erinnern. Viele historische Romane später lese ich gerne erneut ein Buch von diesem Autor. Mit der Menge der gelesenen historischen Romane ist mein Anspruch an diese gestiegen, d.h. ein und derselbe Roman wäre vor 15 Jahren von mir weniger kritisch bewertet worden.


    Ich beginne mit der Covergestaltung, diese finde ich sehr gelungen. Die Farben wirken sehr angenehm und die golden-silbern glänzende Schrift sticht hervor. Bologna würde ich auf Anhieb nicht erkennen, aber macht ja nichts. Die Illustrationen am Anfang jeden Kapitels sind sehr schön gestaltet. Ich frage mich jedoch was das I bedeutet. Kann mir jemand Auskunft geben? :help


    Zitat

    Original von Rosenstolz
    Die Covergestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, das I-Tüpfelchen wäre ein Lesebändchen gewesen. ;-)


    Das dachte ich mir auch als ich vergessen hatte mir ein Lesezeichen ins Buch zu legen.


    Die Erzählebene ist etwas distanziert. Carla erzählt als 48 jährige von ihrer Geburt bis sie erwachsen ist. Die Erzählebene ändert sich, ohne dass es der Leser richtig merkt. Man findet sich mitten in Claras Kindheit wieder. Finde ich interessant umgesetzt.


    Zum Inhalt will ich jetzt gar nicht viel schreiben, es wurde von den Mitlesern ja schon getan. Was mich wunderte, dass Carla lange Zeit nichts gewusst hat von ihrem Feuermal. Unglaublich finde ich außerdem, dass bei schwerem Husten und Atemnot auch noch Weihrauch eingesetzt wurde. *kopfschüttel* das arme Kind.


    Das Wort Mamma stört mich. Es wird doch im Deutschen mit einem m geschrieben, sollte es ein Hinweis auf die italienische mamma sein, dann hätte ich es mir kursiv gewünscht. Allerdings kam mir Carlas Mutter nicht wie eine typisch italienische mamma vor.


    Neugierig macht mich die ganze Zeit schon die offene Frage, wer Carlas Vater ist. Ist es etwa Pater Edoardo?


    Das Buch lässt sich flüssig lesen, wenn mir manche Stellen auch etwas vorhersehbar oder konstruiert vorkommen – z.B. Marco ist Sohn der Frau, die Carla Modell stand und hält um Carlas Hand an oder der Unfall und schnelle Tod von Carlas Mutter. Trotzdem lese ich jetzt sehr gerne weiter.

  • Zitat

    Original von Patricia_k34
    Ich frage mich jedoch was das I bedeutet. Kann mir jemand Auskunft geben? :help


    In der Illustration ist der erste Buchstabe des kapitelanfangs engebunden.


    I für Ich bin eine vergessene Frau...


    Auffälig ist, das jedes Kapitel mit Ich beginnt.

  • Zitat

    Original von Rosenstolz


    :write Ja, denn es geschah genau das, was ich erwartet hatte. Der Verzicht auf die Grabscherei wäre die bessere Lösung gewesen.


    Das ging mir auch durch den Sinn, denn Carla fand den Geistlichen schon vorher abstoßend. Ob Carla durch die Grabscherei lernen sollte, dass man nicht allen Geistlichen trauen kann?

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")


    "An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

    Erich Kästner.

  • Bin noch nicht ganz durch mit dem Abschnitt (das hat man nun davon, dass man vier Bücher parallel liest :bonk), aber bisher gefällt es mir ganz gut.
    Carla und auch Marco sind sympathisch, der Stil anschaulich und flott zu lesen.


    Ein paar Dinge hätte ich natürlich zu bekritteln, u.a. die bereits kritisierte Grabscherei des Geistlichen - fand ich auch unnötig; dass es ausgerechnet im letzten Posting darum ging, hat mich doch grinsen lassen. Denn eigentlich wollte ich eure Kommentare noch nicht lesen, mir fehlen ja noch ein paar Seiten.


    Und die werde ich mir jetzt zu Gemüte führen!

  • Ich bin am Ende dieses Abschnitts zuerst mal sauer auf Carlas Mutter. *grummel*
    -Erst erzählt sie ihr ewig nichts von dem Mal und lässt sie in so eine böse Falle tappen,
    - lässt diesen unsinnigen Exorzismus durchführen
    - dann versucht sie, ihren Verehrer (über dessen Motive ich mir auch nicht ganz im Klaren bin) zu vergraulen,
    -verzögert sie die Hochzeit ständig (ich kann mir nicht helfen, ich habe so das Gefühl, dass Marco sein Studium interessanter finden wird, als Carla und sie nach dem Tod ihrer Mutter vielleicht sitzen lässt?!? => Carla könnte schon längst eine "gemachte Frau" sein ohne diese Verzögerungen
    - sagt ihr nichts über ihren Vater, der wohl höhergestellt war ("Außerdem wirst du als Frau eines Arztes den Rang einnehmen, der dir zusteht." S. 78) und von dem bestimmt auch die Brosche, die der Arzt erkennt stammt.


    Ansonsten gefällt mir das Buch sehr gut, das Grün des Covers ist wunderbar, danke für die Hintergrundinfos zu dem Bildern! Lesebändchen fehlt mir auch, gehört bei so einem "dicken Schinken" für mich mit dazu. Schade fand ich den Titel, da gibts doch sooo viele Bücher "Die Sowieso von Sowieso". Mal schauen ob mir am Ende des Buches ein (für mich) schönerer einfällt...


    Vom Schreibstil fand ich es sehr angenehm zu lesen, oft dauert es ja gerade bei so dicken Büchern 100 Seiten und mehr, bis man in der Story richtig drin ist, das war hier definitiv nicht der FAll. Ist mein erstes Buch von Wolf Serno.

    Liebe Grüße :wave


    Waldmeisterin


    Every day I give my family two choices for dinner: take it or leave it!


    Nulla unda tam profunda quam vis amoris furibunda

  • Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht, die Erzählweise gefällt mir gut.


    Allerdings habe ich richtig mit Carla mitgelitten, die zwar von der Mutter geliebt wurde aber dennoch eine sehr schwere Kindheit hatte. Die Mutter wollte sie schützen, aber irgendwann lässt es sich nicht mehr verheimlichen, dass Carla "anders" ist und sie begreift warum die anderen Kinder sie gehänselt haben und die dicke, feine Dame sie als Kreatur bezeichnet ...


    Sehr gut gefallen mir die Ausführungen zur damaligen Mode, ganz bin ich aber nich nicht durch mit Abschnitt eins.

  • Hilfe! Ihr seid hier alle viel zu schnell :grin


    Ich habe jetzt gerade mal die ersten 50 Seiten gelesen.. Habe mir daher auch eure Beiträge noch nicht durchgelesen...


    Bis jetzt finde ich das Buch eher mittelmäßig.. Der Schreibstil liest sich flüssig und ist auch recht einfach.. Die Personen sind eher mittelmäßig und bis jetzt eher oberflächig beschrieben..


    Besonders erschreckend fand ich auch die Kindheit von Carla.. Das arme Kind musste sich immer den ganzen Tag irgendwie selbst beschäftigen..


    Was ich mich momentan noch interessiert ist die tatsächlich medizinische Erklärung für das Feuermal??

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.

  • Zuallererst muss ich mal die tolle Aufmachung des Buches loben. Die 6 Bildtafeln im Anhang sind total interessant, die schönen passenden Bildchen zu den jeweiligen Kapiteln und die zweisprachigen Kapitelüberschriften zeigen sehr viel Liebe zum Detail und machen sofort einen guten Eindruck, wenn man das Buch aufschlägt. Einzig das Fehlen eines Lesebändchens fällt bei dieser Ausstattung ins Auge.


    Carla erzählt ihre Geschichte selbst rückblickend. Sie ist 48 und seit 16 Jahren abgeschnitten von ihren Lieben. Hm, könnte sie in einem Kloster sein? Aber als Nonne hat man ja keinen Diener. An Schüttellähmung leidet sie auch. Alles in allem sieht das schon mal nicht sehr nach Happy End aus.


    Ich kann mir vorstellen, dass man als Kind mit einem derartig großen Feuermal auch heute noch Probleme hätte von anderen Kindern akzeptiert zu werden, geschweige denn in einer Zeit als man noch an Hexen und Zauberinnen glaubte, und dass Gott die Sünder „zeichnet“, sei es durch so ein Mal oder eine Behinderung.


    Die meisten italienischen Einstreuungen haben sich im Text selbst erklärt, auch wenn ich wie mehrere andere hier auch fand, dass es vielleicht ein paar zu viele Begriffe waren um dadurch ein möglichst "italienisches" Sprachgefühl zu erzeugen. Das ist eben das Problem, wenn man auf deutsch eine Geschichte schreibt in der eine andere Landessprache gesprochen wird.
    Hat eigentlich jemand eine Übersetzung für das „finchè c'e vita, c'e speranza“ vom Anfang? Ich hab mal danach gegoogelt aber auf die Schnelle nichts gefunden.


    Auch wenn Carla oft den Eindruck hat, die Mutter würde sie vielleicht gar nicht lieben und nur ihren religiösen Wahn leben, glaube ich eigentlich schon, dass ihre Mutter sie sehr wohl liebt und aus ihrer Sicht alles mögliche tut um ihre Tochter zu beschützen, sei es vor anderen Menschen, die sie verletzen könnten, vor der Sünde oder vor bösen Dämonen. Dass sie dabei dann natürlich den Bock zum Gärtner macht, indem sie Pater Edoardo ins Haus holt, konnte sie ja nicht ahnen. Vermutlich hätte sie es leider auch nicht geglaubt, wenn Carla es ihr versucht hätte zu erzählen. Ich finde es aber gut, dass sie in ihrer Erzählung einlenkt und meint, dass nicht alle so sind. Der lüsterne Pfarrer, der kleine Kinder missbraucht, wird ja in Romanen gerne bemüht. Auch wenn man durch Ereignisse in jüngster Zeit weiß, dass es solche Fälle leider viel zu oft gibt, sollte es nicht zum Klischee für die Trivialliteratur werden.
    Das seltsame Summen in Carlas Kopf gibt mir auch zu denken. Die Mutter hält es ja offenbar für ein Zeichen der Besessenheit. Hat sie Ohrenrauschen? Tinitus? Mal sehen ob das später wieder aufgegriffen wird.


    Was die eigenen Entwürfe angeht glaube ich, dass die Mutter dachte, Carla müsste dabei selbst mit den Kundinnen sprechen (bei der Anprobe und so) und ihr es deshalb verboten hat, weil sie wusste, dass die reichen Kundinnen es von ihr nie nehmen würden. Ein weiterer Versuch ihr Zurückweisung zu ersparen?


    Als Marco in Carlas Leben tritt, hat man das erste Mal den Eindruck jetzt geht es bergauf. Sie gibt sich schroff und spröde, und trotzdem bleibt er hartnäckig. Dass er bei jedem Besuch eine Rose mehr mitbringt, fand ich irgendwie süß von ihm. Er beschreibt ihr das Leben außerhalb in den schillerndsten Farben um sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Nur dass er so plötzlich mit dem Heiratsantrag über sie hereinfiel fand ich dann doch etwas grob. Andererseits, für Carla war es die Gelegenheit der häuslichen Enge zu entfliehen.
    Lachen musste ich übrigens, als Marco von den riesigen Plateau-Absätzen erzählte mit denen die adligen Damen sich schon herumschlagen mussten. Also keine Erfindung von Lady Gaga. :lache


    Mit der schnellen Hochzeit wird leider nichts, erst ist die Mutter dagegen, dann hat der Herr Medizinstudent keine Zeit. Ich fand es dann aber auch seeehr merkwürdig, dass Marco verschwand sobald seine Hilfe mal gefragt war. Vielleicht hat er sich etwas zu sehr ins studentische Party-Leben gestürzt und Vorlesungen geschwänzt? :gruebel Ich bin mal sehr gespannt, welche Ausrede er dafür auf Lager hat.
    So stirbt Carlas Mutter, ohne ihr vorher das Geheimnis um ihren Vater entdecken zu können. War er ein Adliger? Vielleicht verheiratet? Ich hatte ja den Eindruck, dass Carlas Mutter immer glaubte, das Feuermal wäre die Folge der Verfehlung die sie mit dem Vater begangen hatte. Nur wer soll ihr das jetzt noch erzählen können?


    Mir kommt der gute Dr. Valerini ein bisschen sehr mitteilsam vor. Vielleicht will er ja auch mit seinem großen Wissen angeben und möglichst weise erscheinen oder so. Aber ich dachte eigentlich, die Ärzte hätten, vor allem gegenüber eher ungebildeten Patienten, versucht ihre Geheimnisse so gut wie möglich zu bewahren. Geschäftsgeheimnis oder so. Und ich frage mich, ob Carla die Brosche wohl jemals wiedersehen wird. Vielleicht ist sie ja der Hinweis auf ihre Herkunft, der Vater womöglich ein französischer Adliger? (Fleur-de-Lys)


    Bis jetzt ganz angenehm zu lesen aber noch nicht überragend, mal sehen wie Carlas Geschichte weitergeht.

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

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  • Zitat

    Original von Paradise Lost
    Hat eigentlich jemand eine Übersetzung für das „finchè c'e vita, c'e speranza“ vom Anfang?


    sinngemäß
    Solange es Leben gibt, gibt es Hoffnung.

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")


    "An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

    Erich Kästner.