Wo soll ich anfangen und womit. Das Buch zieht mich immer weiter in seinen Bann. Steffis farbenfroher Schreibstil (wortwörtlich) wenn ich z. B. an die curryfarbenen Häuser und Straßen denke oder den lapislazuliblauen Himmel, lassen einen abtauchen in eine andere Welt. Land und Leute sind so schillernd beschrieben, dass man nicht aufhören kann zu lesen.
Hier zeigt sich, wie schön es ist, dass Steffi selbst vor Ort gewesen ist, alles gesehen hat und die Wege abgegangen ist, den Tee probiert hat … man fühlt sich dort … man ist dabei … man ist mittendrin.
Bärbels Geschichte ist absolut faszinierend und es ist schön, dass sie an einem Stück erfolgt und man so gebannt am Buch hängt. Wer hat sie missbraucht? Achim mag ich nicht. Er ist mir unsympathisch und ich könnte mir auch vorstellen, dass er Mitschuld an Sylvians Unfall hat. Die Darstellungen der Hippies und ihrer Lebensart und Einstellungen ist sehr faszinierend. Die Vorstellung, dass sich so viele auf den Weg dorthin gemacht haben, wäre mir nie gekommen. Und ich denke, dass Bärbel einfach nur raus wollte.
Ich teile Beos Meinung, dass der Pangje einer der Europäer sein könnte. Er ist eine zentrale Figur, denn er kennt auch Taras Vater. Absolut spannend sein Part hier im Buch.
Anna … hat den Kulturschock ihres Lebens erlebt und ich denke, mir wäre es genauso ergangen. Ich fühlte mich genauso hilflos und von Ängsten geplagt, wie sie, als sie dort strandete. Mal sehen, wie und wann und ob Tara und Anna aufeinander treffen.
Spannend, mitreißend, schillernd … für mich jetzt schon eins der besten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe.