Banana Yoshimoto, 1964 geboren, schrieb zahlreiche Bücher, die sich auch außerhalb Japans, zum Beispiel in Italien, in ungewöhnlich hohen Auflagen verkauften.
In den beiden Novellen "Hard-boiled" und "Hard Luck" von Banana Yoshimoto geht es um den Tod. Und um das Leben.
Wie man die Hoffnung nicht verlieren darf und dass es weitergeht.
Zwei junge Mädchen, die einen geliebten Menschen verloren haben: die eine erlebt die merkwürdigste Nacht ihres Lebens, auch Geister spielen eine Rolle, so richtig schön japanisch gruselig; die andere nimmt am Krankenhausbett Abschied von ihrer Schwester.
Bei beiden Geschichten hatte ich nach dem Lesen, obwohl das Buch nur aus 140 dicken Seiten besteht, das Gefühl, dass auch nur ein Wort mehr tatsächlich zu viel gewesen wäre.
Manche Schriftsteller schaffen es ganz einfach, mit wenigen Worten viel zu erzählen; Banana Yoshimoto gehört für mich definitiv dazu. Sehr gerne werde ich weitere Bücher dieser Autorin zur Hand nehmen.