09./10.12.2004 Pro7 - 20:15 Uhr - Das Blut der Templer

  • Das Buch zur Serie über die modernen Erben der Tempelritter und ihre Suche nach dem heiligen Gral –- fantastisch umgesetzt von Wolfgang Hohlbein.


    Am heiligen Grab kommt es zur Fehde zwischen den Tempelrittern. Die einen wollen das Geheimnis des Grabes bewahren und weigern sich es zu öffnen, während die späteren Prieure die Macht, die der Gral verspricht, für sich beanspruchen.


    Da wird ein Kind geboren, das aus der Verbindung zwischen der Hohepriesterin der Prieure und dem Großmeister der Templer hervorgegangen ist. Aufgewachsen bei Mönchen, entdeckt David erst kurz vor seinem 18. Geburtstag, dass er über enorme physische Kräfte verfügt.


    Im Kampf um David und den Schlüssel zur Macht wird der alte Zwist zwischen den Templern aufs Neue entfacht -- und beide Seiten sind entschlossen den Kampf gnadenlos auszufechten.


    Soviel zum dazu gehörenden Buch. Der Film wird am 09.und 10.12.2004 auf Pro7 um 20:15 Uhr gezeigt.

  • Leider kann es hier nicht nur Einen geben. Der Zweiteiler sucht schon wieder die Bildschirme heim.


    Vorneweg: ich kenne das Buch nicht (Hohlbein ist momentan von meiner Leseliste gestrichen), darum weiß ich auch nicht, was jetzt vorlagengetreu ist und was nicht.


    Außerdem habe ich vorläufig nur den ersten Teil gesehen und weiß auch gar nicht, ob ich mir den zweiten Teil dieses Kunstwerkes antun werde. Vielleicht bin ich bloß übersättigt von all den Verschwörungstheorien und mystischen Anspielungen, die Jesus Christus und seine Nachkommenschaft betreffen.


    Handlung? Naja... ein bisschen gibts schon. Zwei feindliche Geheimbünde, die mit Schwerten im Einkaufszentrum aufeinander losdreschen. Ein naiver Abiturient, der, im Kloster aufgewachsen, nun plötzlich sowohl seine ersten Hormonwallungen entdeckt als auch ungeheure Kräfte entwickelt.


    Man nehme ein bisschen Highlander, eine oder zwei Verschwörungstheorien, ein düsteres Geheimnis, jede Menge Blut und abgeschlagene Körperteile und zu guter (?) Letzt viele gekünstlelte Dialoge, ein paar Schauspieler der zweiten und dritten Riege und lasse diese mehr nuscheln als sprechen. Voilá! Der Einheitsbrei ist fertig: leichte Kost für die Primetime. In der sich auch die Werbung am besten verkaufen lässt.

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde