Unter Haien - Nele Neuhaus

  • o, jetzt habe ich es geschafft! Zwischendurch hatte ich mal ein Hänger, ich hätte es auch schön gefunden, wenn ein paar mehr Begriffe erklärt worden wären....so, als Nichtbanker, manchmal ganz schön unverständlich. Auch fand ich Alex nicht so unbedingt sympatisch, das hat sich leider nicht geändert, denn, dafür, das sie so intelligent ist, war sie doch sehr blauäugig .....das Ende kam dann ziemlich schnell und man muß sich viel denken....Aber er war gut zu lesen. Dennoch gefällt mir ihre Krimireihe besser.

  • Ich habe jetzt auch (endlich) das neu bei Ullstein herausgebrachte Exemplar gelesen und jaaaa, ich war doch durchaus begeistert, und bin sehr traurig, dass ich gerade das Buch von hinten zugeklappt habe und es vorbei ist.


    Mit Bank- und Juraerfahrung war das gesamte Buch absolut leicht zu lesen, was die ganzen Fachbegriffe anging, und ich bin aber immer noch beeindruckt, wie viele Personen und Handlungsstränge am Ende miteinander verwebt wurden. Und selbst wenn es hier die ein oder andere logische Ungereimtheit bei der ein oder anderen Person geben sollte - ich habe sie nicht festgestellt.


    Mir war es aber ab der Hälfte des Buches fast schon ein bisschen zu arg "Alex überlebt alle". Hier hätte mir vielleicht die ein oder andere Drehung, die die Geschichte macht, weniger besser gefallen. Alex überlebt so viele Situationen, dass irgendwann die sowieso schon sehr aus dem normalen Leben herausgegriffene Geschichte noch ins unvorstellbarere abdriftet.


    Nicht falsch verstehen, ich hatte wahnsinnig viel Spaß mit diesem Buch und werde es dem Mr. auch als nächstes auf das Nachtkästchen legen! Ich finde auch, dass man bei jeder Seite mitlesen kann, dass hier eine Autorin wirklich lange geschrieben und gefeilt hat.


    Im Vorwort schreibt Nele Neuhaus ja, dass damals kein Verlag ihr Buch verlegen wollte - für mich wirklich nicht nachvollziehbar.

  • Ich habe mir das Buch letzte Woche bei Karstadt ganz spontan mitgenommen. Irgendwo hat mich der Klappentext an das Zeug erinnert, das ich früher so Ende der 80er und teilweise in den frühen 90ern gelesen habe. Ich dachte dabei so ein wenig an Grisham, Wallstreet und Harold Robbins und die Verfilmungen von damals, wo eigentlich immer ein gegelter Kurt Russell, Charlie Sheen und auf jeden Fall einer von den Baldwin-Brüdern drin auftauchte. So was wird heute weder noch gedreht noch geschrieben.


    Irgendwo habe ich da auch Anklänge während des Lesens gefunden. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge waren schon nachvollziehbar, aber teilweise auch für meinen Geschmack unnötig lang dargestellt. Hier fand ich es eigentlich auch schade, dass das Buch nicht vor 10-12 Jahren erschienen war, als man Investmentbanker noch freundlicher betrachtet hat und bevor die damals große Blase an den Börsen platzte. Alles in allem kam das Buch meinen Vorstellungen aber recht nah, wenn auch die Sachen die ich früher so las, wesentlich härter geschrieben waren.

  • mir hat das Buch recht gut gefallen. Das Bankerthema an sich interessiert mich jetzt nicht so, aber das war ja nicht das Hauptthema. Ein wenig weniger "McGyver" wäre schön gewesen, denn Alex kommt schon sehr als Übermensch rüber. Aber das macht nichts, ich fand es alles in allem spannend zu lesen und fühlte mich gut unterhalten.
    Von mir gibt es 8 Punkte