The Door in the Floor

  • Hallo,


    habe gestern abend in einer Preview, veranstaltet von der Zeitschrift Brigitte, den Film "The door in the floor" gesehen.


    Inhalt:
    Ein malerischer Küstenort auf Long Island: In einem großen Haus direkt am Meer leben Ted Cole (Jeff Bridges), ein erfolgreicher Kinderbuchautor und Illustrator, seine attraktive Frau Marion (Kim Basinger) und ihre vierjährige Tochter Ruth (Elle Fanning). Was nach Familienidylle klingt, ist alles andere als das. Ein tragisches Ereignis hat das Glück der Coles zerstört. Bei einem Autounfall haben Marion und Ted ihre beiden erstgeborenen Söhne verloren. Ein Verlust, über den auch Ruth nicht hinweghelfen kann. Marion ist unfähig, ihre Tochter genauso zu lieben wie ihre beiden Söhne, Ted ist dem Alkohol zugetan und flüchtet sich von einer Affäre in die nächste. Das Leben der Coles verändert sich grundlegend, als der junge Eddie (Jon Foster) einzieht, um seine Sommerferien als Praktikant bei Ted zu verbringen. Schon bald gilt Eddies Interesse weniger Teds Arbeit als vielmehr dessen Ehefrau. Heimlich beginnen Marion und Eddie eine Affäre, die Marion aus ihrer Lethargie erwachen lässt. Doch dann spitzen sich die Ereignisse zu ...


    Der Film basiert auf dem ersten Teil des Buches "Witwe für en Jahr" von John Irving.


    Offizieller Start ist, glaube ich, am 21.10. Mir hat der Film ganz gut gefallen, obwohl ich wieder mal den Eindruck hatte, dass Irvings Figuren alle etwas seltsam sind. Zum Schluß, als der Unfallhergang geschildert wurde, bei dem die beiden Söhne getötet wurden und Marion Ted verlassen hat, war es ganz still im Kino, kein Rascheln, kein Husten, nix. Auch der Abspann beginnt ohne Musik. Den Film muss man erst mal nachwirken lassen.


    4 von 5 Sternen

  • Ja. Ted ist Schriftsteller und in einer Szene liest er aus einem seiner Bücher vor, nämlich "Die Tür im Boden". Es handelt von einer Mutter, die einen ungeborenen Sohn in sich trägt. Sie leben in einer Wohnung, wo eine Tür im Boden ist, die auf keinen Fall geöffnet werden darf, denn vor einiger Zeit sind Kinder, die die Tür geöffnet haben, verschwunden. Als der Sohn dann geboren wird, wird er x-mal täglich darauf hingewiesen, dass er die Tür auf keinen Fall öffnen darf, aber eines Tages öffnet er sie doch...


    Und dann gibt es später noch mal einen Vorfall, der aber nicht verraten wird.


    Was ich merkwürdig fand (unter anderem...), dass Ted Kinderbücher schreibt, aber bei diesen Büchern hätte ich als Kind Angst gekriegt. Auch als er das obige Buch vorgelesen hat, hatte ich nicht den Eindruck, dass es ein Kinderbuch ist.