ZitatOriginal von Nachtgedanken
Ich finde es einfacher spannender, selbst herauszufinden, was noch kommt. Ich habe immer das Gefühl, mit solchen Hinweisen soll ich bei der Stange gehalten werden, aber die Geschichte ist spannend genug, um mich auch so zu fesseln.
Geoffrey ist als Ich-Erzähler in der misslichen Situation, im Nachhinein klüger, aber in der jeweiligen Situation der Ochs vorm Berg zu sein. Und er ist ehrlich genug, seine eigene Beschränktheit zu gestehen. Wenn der gesamte Roman aus Geoffreys Sicht erzählt wäre, würde ich dir Recht geben, aber gerade das Wechselspiel der Perspektiven zeigt, dass Geoffrey auch nach dem Brand von London nicht alles durchblickt. Und du kannst sicher sein, dass Master Gerrard ihn gehörig für das "bei der Stange halten" getadelt hat