Kochgesetzbuch von Christian Rach
Verlag:edel edition
Erscheinungsjahr:2008
ISBN:3941378031
Seitenzahl:319
Über den Autor:
Christian Rach ist studierter Mathematiker und Philosoph. Bereits während seines Studiums jobbte der bekannte Küchenchef in der Gastronomie und entdeckte dabei seine Leidenschaft für das Kochen. Er gründete in Hamburg das Restaurant Leopold und später mit seinem Partner Robert Wullkopf das Tafelhaus, das heute zu Hamburgs Spitzengastronomie zählt.
Seit 2005 ist Christian Rach im TV mit seiner Sendung "Teufels Küche" bekannt. Die Berühmtheit des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Kochs vervielfachte sich durch seine neue Fernsehsendung "Rach, der Restauranttester".
Inhalt:
Rachs "Kochgesetzgebung" will keine einfache Anleitung zum Kochen sein, sondern anhand von Lieblingsrezepten des Meisters dem Kochanfänger einige Grundregeln der Essenszubereitung beibringen.
Meine Meinung:
Vorweg geschickt, dieses Buch habe ich mir nicht gekauft, weil ich Herrn Rach im TV gesehen habe, sondern wegen der durchweg positiven Meinungen in meinem Bekanntenkreis.
Beim ersten Durchblättern des Buches fällt bereits positiv auf,
dass im Gegensatz zur Kochfibel von Dr. Oetker Herr Rach die Regeln recht schlicht hält und die Art des Herangehens an die Essenszubereitung nicht dogmatisiert wird. Anhand von ein paar Faustformeln werden dem Kochanfänger die notwendige Küchenausstattung und einige Küchenregeln erklärt. Vertieft werden die Kenntnisse bei den entsprechenden Rezepten.
Die Kapitel sind wie üblich in Saucen und Suppen, Grundprodukte, Gemüse und Salate, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Dessert und Obst unterteilt. Dabei beschränkt sich der Küchenchef nicht nur auf deutsche Gerichte,
sondern stellt auch internationale Küche vor, die insbesondere den Blick nach Italien und Thailand schweifen lässt. So findet der interessierte Hobbykoch Labskaus und Rosmarinkartoffeln Vorschläge für ein Thaicurry oder Polenta mit Birnen und Gorgonzola.
Besonders hervorzuheben sind die Rezeptvorschläge zur Anfertigung von Saucen und die andersartigen Dessertvorschläge, wie z.B. Honig-Rosmarin-Parfait oder Himbeergranite.
Wer dann immer noch nicht genug vom Routieren in der Küche hat,
den ermutigt der Küchenchef zum Ansetzen eines Sauerteigs und ich bin überzeugt davon, dass bei einigen Käufern dieses Buches bereits
der Duft von selbstgebackenem Brot durch die Wohnung geweht hat.
Abgerundet wird dieses überzeugende Kochbuch durch schlichte (im positiven Sinn!) Fotos, die das eigene zubereitete Gericht wieder erkennen lassen.
Fazit:
Eine Kaufempfehlung für nicht nur für Anfänger, sondern auch für Menschen, die keine Kalorien zählen wollen.