Meg Cabot - Vorhang auf für Allie

  • OT: Allie Finkle’s Rules for Girls – Moving Day


    Ab 8 – 9 Jahren


    Über den Autor
    Meggin Cabot, geboren in Bloomington, Indiana, war schon früh eine Leseratte. Ihre Lieblingsautoren waren Jane Austen, Judy Blume und Barbara Cartland. Nach dem Studium zog sie nach New York City, wo sie zunächst auch als Illustratorin arbeitete, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Unter Pseudonym (Patricia Cabot) hat sie auch einige historische Frauenromane verfasst. Ihre Jugendbücher erscheinen unter den Namen Meg Cabot und Jenny Carroll. Meggin Cabot lebt mit ihrem Mann und ihrer einäugigen Katze Henrietta in New York City.


    Kurzbeschreibung
    Umzug in die Stadt? Nicht mit Allie. Wer gibt schon freiwillig seine Freunde auf? Wechselt auf eine neue Schule? Tauscht sein cooles pinkfarbenes Zimmer gegen eine knarzende Bruchbude, in der vermutlich ein Dachboden-Zombie haust? Allie schreitet zur Tat, um das Umzugs-Unglück zu verhindern. Umsonst. Jetzt kann nur noch eine Regel helfen, mit der neuen Situation klarzukommen: »Selbst wenn man etwas bekommt, was man gar nicht haben will, sollte man Danke sagen!« Aber taugt die auch dafür, das Dachboden-Zombie-Problem zu lösen?


    Meine Rezi
    Allie ist neun, wie ihre beste Freundin Mary Kay. Nach einem kleinen Eklat, den die beiden miteinander haben beginnt Allie, Regeln aufzustellen, die sie vor den Fettnäpfen des Lebens bewahren sollen.


    Mary Kay ist eine kleine Despotin und eine fürchterliche Heulsuse. Als Allie dies bewusst wird, überlegt sie sich, ob sie sich nicht eine neue beste Freundin zulegen soll – doch dann erzählen die Eltern von Umzugsplänen und damit wird alles anders.


    Das neue Haus ist zwar viel größer, doch uralt, voller Spinnweben und garantiert hausen auf dem Dachspeicher gruselige Wesen. Es gilt also, den Umzug zu verhindern, um die Familie zu schützen. Doch dies gestaltet sich als nicht so einfach. Schließlich haben die Eltern Allie ja auch ein kleines Kätzchen als Belohnung in Aussicht gestellt, wenn sie keine Probleme beim Umzug macht.


    Als ob dies nicht genug wäre, spitzt sich der Freundinnen-Zwist mit Mary Kay zu und auch das beherzte Eingreifen ihrer Mitschülerin Britany Hauser macht es nicht besser. Im Gegenteil … doch ich werde natürlich nicht verraten, wie dies ausgeht und auch nicht, was alles passiert, bis Allie endlich im neuen Haus wohnt.


    Nur soviel: Ich habe mich gut bei diesem netten kleinen Büchlein amüsiert. Es geht dabei um echte und falsche Freunde und um die Angst vor Neuem. Ein liebenswertes, lustiges kleines Buch, zu dem bereits bald der 2. Band „Eine Freundin für Allie“ erscheinen wird.


    Das Cover ist pink, sehr sehr pink und es glittert auch noch. Ich persönlich fand das grausig, aber die Zielgruppe steht sicher auf so was. Zumindest wäre das Cover auf jeden Fall nach Allies Geschmack. Die Aufmachung selbst fand ich recht nett, mit den Regeln zu Beginn jeden Covers. Die „normalen“ Romane von Meg Cabot mag ich ja nicht, weil sie mir zu süß sind, aber dieses Jugendbuch fand ich wirklich nett.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)