Inhalt: Die elitäre Internatsschule St. Benedicts School for Boys in Neuengland.
Der neue Schüler Sedgewick Bell glaubt sich darauf ausruhen zu können, daß er der Sohn des einflußreichen Senators ist. Er spielt den Klassenkasper, ist ungebührlich frech zu seinem Lehrer, stiftet seine Kameraden zu Flegeleien an. Der leidenschaftliche Geschichts-Professor William Hundert (Kevin Kline - super!) sieht sich der schwierigen Aufgabe gegenüber, den aufmüpfigen Teenager für die Geschichte der alten Römer zu motivieren. Es geht um den traditionellen Schulwettbewerb, den besten Schüler zum "Mr. Julius Cäsar" zu küren. Hundert glaubt an Sedgewicks Fähigkeiten, er fördert ihn ganz persönlich und macht ihn zu einem der drei Endkandidaten. Doch der scheinbare Erfolg seines pädagogischen Bemühens endet in einer großen Enttäuschung.
25 Jahre später ist Sedgewick Bell ein reicher Unternehmer. Er lädt auf eines seiner noblen Besitztümer zu einem Klassentreffen ein: Es soll noch einmal eine Finalrunde des "Mr. Julius Cäsar" Wettbewerbs geben. Und Mr. Hundert kommt die Ehre zu, das Fragespiel durchzuführen, genau wie einst. Was wird ihn bei dem Wiedersehen mit seinem schwierigsten Schüler erwarten?
Der Film basiert auf Ethan Canins Roman The Palace Thief.
Ich habe gestern die Videothek einfach mal durchstöbert, der Film hörte sich etwas an wie "der Club der toten Dichter", war aber doch anders. Mr. Hundert als Lehrer will seinen Schülern nicht nur Wissen, sondern auch Prinzipien vermitteln. Eigentlich geht es darum, ob man damit oder mit List und Tücke im Leben weiter kommt, wobei auch Mr. Hundert mit seinem Gewissen in Konflikt gerät.
Miir hat er sehr gut gefallen, 5 von 5 Daumen.