Hallo zusammen
Hier ist der zweite Teil von Darkside.
Ich sage hier auch direkt, dass ich nur zweidrittel des Buches gelesen habe.
Klappentext:
Unter den Straßen Londons gibt es eine geheimnisvolle Welt: Darkside, die Schattenwelt, bevölkert von Wegelagerern, Taschendieben und den Gestalten der Nacht Vampiren, Werwölfen, Riesen und anderen Kreaturen. In diese Welt hat sich der 14-jährige Jonathan Starling gewagt, um herauszufinden, warum seine Mutter vor zwölf Jahren spurlos verschwunden ist. Gemeinsam mit dem Werwolf Carnegie entdeckt er das Geheimnis, das Darkside umgibt, das Geheimnis des schwarzen Phönix.
Über den Autor:
Tom Becker träumte davon, Schriftsteller zu werden, seitdem er einen Stift halten konnte. Er studierte Geschichte in Oxford, wo er ganze Tage in der berühmten Bibliothek zubrachte. In seiner Freizeit verschlang er jeden Fantasyroman, dessen er habhaft werden konnte. Im Jahr 2007 legte der 25-jährige dann seinen ersten Roman vor, mit dem er eine ganz eigene Welt erschaffen hat: DARKSIDE.
Meine Meinung:
Ich glaube, ich bin mit zu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen, denn von dem ersten Teil war ich sehr begeistert. Vielleicht war es auch einfach nicht die richtige Zeit für das Buch.
Die Geschichte konnte mich gar nicht in seinen Bann ziehen und ich hatte ständig das Gefühl als würde es nicht so recht vorwärts gehen.
Außerdem wurde ich am Anfang von Namen erschlagen, sodass ich nicht mehr genau wusste, wer wer jetzt ist. Dieser große Minuspunkt hat sich durch das ganze Buch gezogen und hat mich zusehens verwirrt, weil ich gewisse Handlungen keiner Person mehr zuordnen konnte.
Vom schwarzen Phönix fehlt jede Spur, in den ersten zweidritteln des Buches wird nichts von dem Zusatztitel erwähnt.
Die Idee von Tom Becker für den zweiten Teil ist auf jeden Fall gut, nur hat die Umsetzung dieses Mal leider nicht funktioniert.
Ich habe die Spannung vermisst und die Lust am weiter lesen hat sich von Kapitel zu Kapitel reduziert.
Dafür hat er es geschafft die einzigartige Atmosphäre Darkside schriftlich einzufangen und den Leser dorthin zu entführen. Teilweise habe ich mich gefühlt als würde ich mit Jonathan und Carnigie durch die Straßen laufen.
Natürlich treffen wir hier wieder auf alte und neue Charaktere, die gut beschrieben sind. Nicht zu viel, nicht zu wenig.
Gerade Alain macht eine fantastische Entwicklung durch und kommt nun etwas mehr zum Einsatz. Dafür hat mir Jonathan nicht so gut gefallen, immer wenn er sich vorwitzig in einen Schlamassel rein reitet, kommt Carnigie ihn in letzter Sekunde zur Hilfe. Es scheint fast so als würde Jonathan sich darauf verlassen.
Mich konnte der Autor mit dem Nachfolger überhaupt nicht für sich gewinnen und ich bin sehr enttäuscht.
Daher kann ich das Buch auch nur bedingt weiter empfehlen, wem der erste Teil total gut gefallen hat kann sich ja mal an dieses Buch heran wagen.
6 Punkte