Consuelo de Saint-Exupery - Sonntagsbriefe

  • Titel: Sonntagsbriefe
    Originaltitel: Lettres du dimanche
    Autorin: Consuelo de Saint-Exupery
    Verlag: List Taschenbuch
    Erschienen: November 2003
    Seitenzahl: 212
    ISBN-10: 3548603807
    ISBN-13: 978-3548603803
    Preis: 7.95 EUR


    Der Klappentext sagt folgendes:
    Consuelo und Antoine de Saint-Exuperys Liebe war ebenso schwierig wie leidenschaftlich. Als der berühmte Schriftsteller 1943 in den Krieg zieht, schreibt ihm seine Frau jeden Sonntag einen Brief, den sie für seine Rückkehr aufbewahrt – erst voller Vertrauen aus Wiedersehen, dann ängstlich, ihn zu verlieren. Dieses Briefe, die erst nach Consuelos Tod entdeckt wurden, sind ein authentisches und zugleich poetisches Zeugnis ihrer unverbrüchlichen Liebe, der nicht einmal der Tod etwas anhaben konnte.


    Zur Autorin:
    Consuelo de Saint-Exupery ist die Tochter eines Plantagenbesitzers aus San Salvador. Sie lernt ihren Mann in Buenos Aires kennen und heiratet ihn 1931. Nach seinem Tode lebt die Bildhauerin und Malerin in Grasse in Südfrankreich wo sie 1979 stirbt.


    Meine Meinung zu diesem Buch:
    Es sind ganz besondere Briefe die da geschrieben wurden, es sind Briefe, die bis auf zwei Ausnahmen niemals abgeschickt wurden. Es sind mehr als Liebesbriefe, es sich Dokumente einer mehr als leidenschaftlichen Liebe. Die im März 2001 geschriebene Einleitung von Alain Vircondelet trägt sehr zum Verständnis dieser Briefe bei, dem Leser wird klar worauf die eine oder andere Bemerkung anspielt. Consuelo de Saint-Exupery liefert ein beeindruckendes Dokument über ihre Liebe zu dem bekannten Schriftsteller und nebenbei erfährt man schon das eine oder andere biographische Teilchen aus seinem Leben. Sie hat diese Briefe auch dann noch geschrieben als ihr Mann schon längst verschollen ist. Jeden Sonntag schreibt sie einen Brief; Briefe in denen sie ihrem Mann alles erzählt was ihr durch den Kopf geht; Briefe die sehr gefühlvoll geschrieben sind ohne dabei jedoch schwülstig oder abgeschmackt zu wirken. Sehr lesenswert.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.