Guten Abend zusammen
Ich habe den dritten und letzten Teil der bezaubernden Triologie nun auch beendet.
Klappentext:
Der Dodman setzt alles daran, Eidolon seiner Magie zu berauben. Wenn es Ben nicht gelingt, seine Mutter, Königin Isadora zu befreien und seine Schwester Alice zu finden, ist das verborgene Königreich für immer verloren.
Ben ist kein normaler Junge - er ist der Prinz von Eidolon, dem verborgenen Königreich. Königin Isadora, Bens Mutter, ist in der Gewalt des Dodman, seine kleine Schwester Alice spurlos verschwunden. Wer sie retten und das verborgene Königreich vor dem Untergang bewahren will, muss es mit einem ganzen Dinosaurierheer aufnehmen. Für Ben und den Kater Ignatius Sorvo Coromandel beginnt das dritte und gefährlichste Abenteuer in der Zauberwelt.
Über die Autorin:
Jane Johnson erwarb den Bachelor in "European Studies", anschließend Buchdesignerin. Heute hauptberuflich tätig als Kinderbuchautorin und Illustratorin; sie lebt in North London.
Meine Meinung:
Aus meiner Sicht kann der Abschluss der Serie sich nahtlos mit den anderen Bänden sehen lassen.
Ich hatte große Erwartungen an den Roman und ich wurde keineswegs enttäuscht.
Auch hier reicht sich ein Fabeltier dem anderen die Hand. Erstaunlich finde ich die Art und Weise allerdings, wie alle in Eidolon zusammen leben und wie sich die einzelnen Völker arrangieren. Dank der Autorin kann man es sehr realistisch als eigenes Land sehen und verstehen. Es wirkt kein bisschen übertrieben oder gekünstelt.
Ganz besonders spielen in diesem Band die Dinosaurier eine große Rolle und begleiten den Leser vom Anfang bis zum Ende des Buches. Bei einigen Arten hätte ich mir jedoch eine genauere Beschreibung gewünscht, da ich zwischen durch nicht recht wusste, wie das Urzeittier aussehen sollte.
Die Story an sich ist spannend, gefühlvoll, traurig, mit reißend und ein Abenteuer jagt das nächste.
Ein paar Szenen sind mir dann doch zu schnell abgefertigt worden und mir wurde zu wenig darüber erklärt.
Was ich Jane Johnson hoch anrechnen muss ist die Tatsache, dass sie vertraute Rollen sterben lässt. Für mich war es zwar auch traurig, doch auf der anderen Seite ist es wiederrum erfrischend, da so etwas selten in diesem Genre geschieht.
An dem Schreibstil hat sich nichts verändert, außer das dieses Mal zahlreiche Klammern gesetzt worden sind, was nicht hätte sein müssen.
Außerdem gibt es, zur meiner Freude, mehrere und ergreifendere Szenen- und Sichtwechsel.
Natürlich sind alte und neue Charaktere dabei. Am besten gefallen haben mir ausnahmslos Alice und Iggy. Isadora konnte mich in diesem Teil nicht vollständig überzeugen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und habe es als einen wundervollen Abschied von Eidolon und Bixbury empfunden.
Ich kann das Buch nur empfehlen. Wer die ersten beiden Bücher gut gefunden hat, sollte sich diesen Teil nicht durch die Lappen gehen lassen.
10 Punkte