So, den ersten Teil hab eich gerade in einem Rutsch gelesen, und nun möchte ich meine ersten Eindrücke aufschreiben, solange sie noch so frisch sind.
Nach dem Prolog zu urteilen ist Meggy die Tochter von Catherine Parr und Thomas Seymour. Nun fragt man sich natürlich, warum die kleine Meggy nichts von ihren Eltern weis. Ich nehme mal an, dass sie umgekommen sind, oder so etwas in der Art. Das wird sich ja noch herausstellen, und ich bin schon sehr gespannt, was da noch alles kommt.
Ich finde die Idee klasse, die Geschichte ihrer Eltern in 12 Abschnitten zu erzählen.
Allgemein bin ich von dem Buch bis jetzt positiv angetan. Der Schreibst ist leicht und flüssig, und die Geschichte lässt sich wunderbar lesen. Ich mag solche Schreibstile. Ich kann es nicht in Wörter fassen, was mich genau daran so fesselt. Ich find es einfach toll. Ich kann mir auch alles sehr gut bildlich vorstellen.
Charlie, du hast einen sehr schönen Schreibstil, der süchtig macht! Mein Kompliment!
Etwas verwirrt bin ich allerdings von den Zeitsprüngen, die ohne Ankündigung passieren. Zum Beispiel ist auf einer Seite Thomas 12 Jahre alt und auf ein paar Seiten später ist er schon 17 Jahre alt. Das hat mich ein wenig durcheinander gebracht, aber schlimm finde ich es nun auch wieder nicht.
Cathy und Tom finde ich sehr sympathisch. Beide haben eine interessante Art, die mir sehr gut gefällt.
Ich finde es auch wirklich toll, dass Cathys „Ziehfamilie“ sie so ins Herz geschlossen hat, und sie als ihre Tochter ansehen. Fragen tue ich mich wiederum, warum Cathy und ihre Geschwister von ihren Eltern zu einer „Ziehfamilie“ (so nenne ich es jetzt einfach mal) geschickt wurden. Um etwas zu lernen? Das konnte ich jetzt nicht so herauslesen.
Die Szene in der Kneipe hat mich ein wenig schockiert.
Da sitzen ein paar Herren in der Runde, und haben Luther Papiere auf den Tisch liegen und diskutieren auch ein wenig darüber. Und dann auch noch das Gespräch über die geplante Übersetzung der Bibel. An sich finde ich dass sehr interessant .- doch in der damaligen Zeit konnte man doch so was nicht in aller Öffentlichkeit besprechen, oder? Was wenn jemand vorbei gekommen wäre und die Papiere gesehen hätte. Das möchte ich mir lieber nicht vorstellen, was dann passiert wäre…
Ich werde jetzt schnell einkaufen gehen, und mir dann wieder das Buch schnappen. Ich bin schon sehr gespannt, was noch alles kommt.