'Die zwölfte Nacht' - Seiten 071 - 170

  • Zitat

    Original vonximox04
    Nach dem, was im Prolog steht......... :wow


    wissen wir eigentlich schon sehr genau was aus Erzbischof Cranmer wird :wow

    to handle yourself, use your head, to handle others, use your heart
    SUB 15
    _______________________________________________________
    :kuh:lesend

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  • Zitat

    Original von bonomania


    wissen wir eigentlich schon sehr genau was aus Erzbischof Cranmer wird :wow


    DAS ist etwas, dass sich in meinem Kopf erst im vorletzten Kapitel zusammen gefunden hat und eine Freundin herzlich lachen ließ. Sowas nenne ich ungespoilertes Lesevergnügen.

  • Interessant find ich das Bild von Henry VIII. Bisher war er mir nur durch seine kirchengründerischen Tätigkeiten bekannt. Jetzt sieht man ihn einmal persönlich. Das Bild ist doch in verschiedene Extreme gezerrt. Da haben wir einerseits einen symphatischen und intelligenten Menschen, der nicht auf dem Protokoll herumreitet, wenn der Edward empfängt, obwohl er in dessen Verhalten lesen kann wie in einem offenen Buch. Auf der anderen Seite haben wir dann derart extreme Reaktionen, wenn jemand seine Rolle nicht erfüllt, wie bei Kardinal Wolsley, wo sich für mich aus der Geschichte keine Anzeichen ergeben haben, dass dieser tatsächlich am Scheitern des Vorhabens schuld war.


    Ich kann mich noch erinnern, dass mein Geschichtelehrer meinte, dass neben der Begrüdnung der verweigerten Scheidung für die Gründung er anglikanischen Kirche auch ein anderer Grund bedeutsam sein konnte: der Krone fiel dadurch auch das Vermögen der Kirche in England zu. Im Roman wird die Heiratsbegründung mit dem Hinweis auf die drohende uneheliche Geburt des potentiellen Thronerbens für mich schlüssiger .


    Edward gefallt mir auch immer besser. Vor allem, da er sich immer dieses zaudernde beibehält. Die Szene wie er vor den König gerufen wird, war dabei für mich ein Highlight. Vor allem auch diese Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.


    Gut gefallen mir auch immer wieder die eingeflochtenen Gedanken in kursiv. Die helfen sich in die Figuren noch eine Spur besser hineinzudenken.


    Auch die letzten Szenen dieses Abschnittes waren stark. Der Perspektivenwechseln, das wir Catherine und Tom plötzlich aus einer anderen Sicht sehen, erzeugt etwas mehr Distanz zum Geschehen und man ist als Leser trotzdem in der ersten Reihe dabei.

  • Zitat

    Original von taciturus
    Edward gefallt mir auch immer besser. Vor allem, da er sich immer dieses zaudernde beibehält. Die Szene wie er vor den König gerufen wird, war dabei für mich ein Highlight. Vor allem auch diese Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.


    .


    Vielen Dank.
    Diese Beschreibung von Edward mag ich sehr gern.


    Alles Liebe von Charlie

  • Zitat

    Original von Paradise Lost
    *g* Bei den ganzen Namen kann man schon mal vergessen wer da gleich wieder am Anfang verbrannt wurde. ;-)


    So war das bei mir auch. *schäm*
    Ich habe eine Weile gebraucht, um zu kapieren, das er es war der später verbrannt wird. Aber dann hat es klick gemacht. Schließlich ging mir der Name die ganze Zeit bekannt vor. :chen

  • Mehrere zeitgenoessische Quellen berichten, Cranmer habe seine Margarethe zeitweise waehrend seiner erzbischoeflichen Pflichtreisen durch das Land in einem Schrankkoffer herumtragen lassen, um sie - versteckt - oefter bei sich zu haben.


    Diese Geschichte laesst sich zwar nicht eindeutig beweisen, aber sie laesst sich ebensowenig von der Hand weisen, sie koennte durchaus wahr sein.


    Ich hab mich schwersten Herzens dagegen entschieden, sie zu benutzen, weil ich dachte;
    Das glaubt mir doch eh keiner ...


    Mit Schrankkoffer oder ohne - I love Cranmer.


    Alles Liebe von Charlie

  • Ich stelle mir gerade die Szene vor: Anne bei der Verhafung von Tom, es legt an die Barke des Erzbischofs bepackt mit einem Schrankkoffer :rofl. Da wären aber auch schöne andere, lustige Szenen drin gewesen. Und übrigens- es gehört zur Kunst der Autors erst im Nachwort zu sagen, dass man ihm nicht alles glauben darf und warum...

  • Was bin ich froh, nicht die einzige Langsammerkerin zu sein.


    Ich habe, nach einigem überlegen keine Figur gefunden, die ich so überhaupt nicht leiden kann, da jede ihre Geschichte mitbringt und diese die folgenden Entwicklungen plausibel machen. So liebe ich zwar nicht alle Menschen im Buch, aber es ist immer Verständnis oder gar Mitleid dabei, warum die Person so und nicht anders handelt. Anne, Anne und Heinrich zum Beispiel.