Den einzigen Fehler, den man bei diesem Film machen kann, ist den Titel falsch, nämlich englisch auszusprechen.
Kurz zum Inhalt des Films, bei dem ich mich gestern abend herrlich amüsiert habe:
Ruby, gespielt von Jean Reno (spielt der eigentlich gelegentlich andere Rollen als Killer?) ist in dieser turbulenten französischen Komödie eine eiskalter Killer, der auch im Knast beharrlich schweigt. Der zuständige Inspektor weiß sich keinen anderen Rat, als ihm die Quasselstrippe Quentin (Gérard Depardieu) in die Zelle zu setzen, der schon die härtesten Knackis mit seiner nervigen Rederei in den Wahnsinn getrieben hat.
Die Rechnung geht nicht auf, denn Ruby erweist sich als völlig immun gegen den sprudelnden Schwachsinn Quentins. Der scheint dumm wie Brot gar nicht zu merken, dass ihm Ruby völlig egal ist. Irgendwann landen die beiden in der Gummizelle des Gefängnispsychiaters und planen parallel einen Ausbruchversuch. Der dusselige Quentin träumt von einem gemeinsamen Bistro mit seinem Freund Ruby, während der nur auf Rache am Mörder seiner Liebsten aus ist. Durch einen blöden Zufall fliehen beide gemeinsam und fortan klebt Quentin wie eine Klette an Ruby.
Die Pleiten auf der folgenden Flucht reihen sich aneinander wie Perlen einer Kette und man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus. Es tobt das Chaos.